
Ratingen liegt im Dreieck von A 3, A 52 und A 44. Vier Autobahnen mit insgesamt zehn Anschlussstellen und Kreuzen berühren das Stadtgebiet. Für Lieferanten ist die Stadt damit schnell erreichbar. Auf den letzten Kilometern entscheidet dann der Stadtverkehr darüber, ob ein Lastzug pünktlich an der Baustelle steht.
Logistik-Management heißt hier: Lieferungen werden vorab geplant, in Zeitfenster gelegt und an der Baustelle gesteuert. Die Aufgabe beginnt beim Konzept für Materialfluss und Gewerke. Sie reicht bis zur täglichen Abstimmung mit Fahrern, Bauleitung und Nachbarschaft.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wer Material nach Ratingen bringt, kommt meist über die Autobahn. Von dort führen Hauptstraßen in die Stadtteile. Im Berufsverkehr teilen sich Lastzüge die Fahrbahn mit Pendlern. Die Stadt hat seit Ende der 1990er Jahre einen deutlich positiven Pendlersaldo. Das macht die Morgen- und Abendstunden für Anlieferungen schwierig. Zeitfenster außerhalb der Spitzen gewinnen an Gewicht.
Im Altstadtkern gelten andere Regeln. Straßen sind schmal und werden von Anliegern genutzt. Rund um den Marktplatz muss jede Anlieferung abgestimmt sein, damit Rettungswege und Geschäfte erreichbar bleiben. Große Fahrzeuge kommen dort nur mit Vorlauf und teils nur in kleinen Etappen heran.
Der Flughafen Düsseldorf liegt nur wenige Kilometer westlich der Stadt. Mit dem Auto sind es von Ratingen aus etwa zehn Minuten bis dorthin. Für Baustellen in Ratingen Ost und Tiefenbroich bedeutet das: Die Anfahrt über die Hauptachsen ist die Regel. Wer pünktlich liefern will, plant Staureserven ein.

Wir erfassen Gewerke, Materialströme und Bauphasen. Daraus entsteht ein Konzept mit Anfahrtswegen, Entladezonen und Lagerorten, das auf die jeweilige Lage in Ratingen zugeschnitten ist.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. So steht nicht mehr alles um sieben Uhr vor dem Tor. Die Fenster berücksichtigen den Berufsverkehr und die Nachbarschaft.
Fahrer erfahren vorab, wo sie einfahren und wohin sie entladen. An der Einfahrt wird kontrolliert, wer wann ankommt und ob das Zeitfenster passt.
Gibt es Einschränkungen im Straßenraum oder bei den Anliegern, stimmen wir Lieferzeiten und Halteflächen im Vorfeld ab.
Lieferungen kommen planbar an und stehen nicht in der Schlange.
Nachbarn und Anlieger wissen, wann sie mit Verkehr rechnen müssen.
Gewerke erhalten ihr Material, ohne Wartezeiten auf Entladeflächen.
Die Bauleitung sieht jederzeit, welche Lieferung wo eingeplant ist.
→ Die Zeitfenster werden so gelegt, dass schwere Fahrzeuge außerhalb der Pendlerspitzen anliefern.
→ Material wird auf kleinere Fahrzeuge umgeladen oder in mehreren Etappen angeliefert.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender zeigt Engpässe früh. Wir ordnen Lieferungen nach Priorität und Platzbedarf.
→ Feste Anlieferzeiten und kurze Wartezeiten für Fahrer sorgen für Ruhe. Wir sprechen Zeiten mit den Anliegern ab.
Große Materialmengen für Rohbau und Ausbau, viele Lkw über die Anschlussstellen.
Umbauten in Ratingen Ost oder Tiefenbroich, bei denen Mitarbeiter und Baustellenverkehr dieselbe Zufahrt nutzen.
Kleinteilige Lieferungen bei engen Straßen und vielen Anliegern.
Neubau und Nachverdichtung mit regelmäßigen Lieferungen und bewohnter Nachbarschaft.

Wir klären Zufahrten, Verkehrslage und Gewerkefolge und erfassen, welche Lieferungen anfallen.
Aus den Angaben entstehen Anfahrtswege, Entladezonen und ein Lieferkalender.
Lieferanten, Fahrer und Anlieger erfahren die Regeln, bevor die erste Lieferung eintrifft.
Wir überwachen die Zeitfenster und passen sie an, wenn sich der Bauablauf verschiebt.
Liegt eine Baustelle an einer Hauptstraße in Ratingen und kommen zum Rohbau täglich mehrere Betonmischer und Materiallieferungen, dann geht ohne Takt wenig. Wir legen Fenster fest, in denen jeweils ein Fahrzeug entlädt. Wartende Fahrzeuge parken auf einer vereinbarten Fläche abseits der Fahrbahn.
Steht die Baustelle in der Altstadt, dann ist die Planung engmaschiger. Fahrer bekommen eine Wegbeschreibung samt Einfahrtsregeln. Liefertermine werden mit Anliegern abgestimmt. Wo ein Lastzug nicht durchkommt, übernimmt ein kleineres Fahrzeug den letzten Abschnitt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept wird mit dem Bauzeitenplan verknüpft. Ändert sich der Takt der Gewerke, schreiben wir die Zeitfenster fort. So reagiert die Lieferkette auf den Bauablauf und nicht umgekehrt.
Auf der Baustelle arbeitet das Logistik-Management mit Baustelleneinrichtung und Zugangskontrolle zusammen. Eine gut gelegte Entladezone nützt wenig, wenn niemand die Einfahrt kontrolliert.
Auch kleine Baustellen profitieren, wenn die Zufahrt eng ist. In der Altstadt etwa verhindert ein einfacher Lieferkalender, dass zwei Fahrzeuge gleichzeitig in dieselbe Straße einfahren.

Beschreiben Sie Bauvorhaben und Zufahrt. Wir entwickeln ein Konzept mit Zeitfenstern und Entladezonen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ratingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit