
Ratingen liegt auf einer Rheinterrasse am Übergang vom Niederrheinischen Tiefland zum Niederbergischen Land. Das Stadtgebiet reicht von rund 55 bis etwa 180 Metern über Normalnull. Für eine Baustelle bedeutet das: Nicht jedes Grundstück ist eben. Nicht jede Zufahrt lässt sich mit demselben Aufwand herstellen.
Bei der Baustelleneinrichtung in Ratingen geht es darum, vor dem ersten Spatenstich zu klären, wo Container stehen, wo Material lagert und wie Strom und Wasser an die Baustelle kommen. Dazu gehören Bauzaun und Verkehrssicherung ebenso wie die Frage, wie Fahrzeuge ein- und ausfahren, ohne den Verkehr der Nachbarschaft zu behindern.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Stadtkern ist von einer historischen Stadtmauer mit erhaltenen Türmen geprägt. Rund um Marktplatz und Oberstraße sind Straßen schmal und Fachwerkhäuser stehen dicht an dicht. Wer dort baut oder saniert, hat selten Fläche für ein großes Lager. Die Zufahrt muss mit dem Anliegerverkehr abgestimmt werden. Container werden kleinteilig verteilt oder auf Nachbarflächen ausgelagert.
Außerhalb des Zentrums sieht es anders aus. In Ratingen Ost und in Tiefenbroich liegen Bürostandorte und Gewerbeflächen direkt an den Autobahnen. Hier steht oft mehr Platz zur Verfügung. Dafür sind Baustraße, Einfahrt zur Hauptstraße und Wendemöglichkeit für Lastzüge zu planen. Ein Radius, der auf dem Papier passt, muss auch mit Anhänger passen.
Die Stadt liegt an einer Rheinterrasse mit Schotter und umgelagerten Sedimenten. Das beeinflusst, wie Wasser auf der Fläche abläuft und wo Container und Lagerflächen tragfähig stehen. Dazu kommen im Norden und Osten Bachtäler und Schutzgebiete. Wo diese an Bauflächen grenzen, müssen Lagerflächen und Zufahrten so liegen, dass nichts in Randbereiche wandert.

Wir zeichnen die Baustelle so auf, dass Containerstandorte, Materiallager, Kranstellung und Wege zusammenpassen. In Ratingen gehört dazu die Frage, ob die Zufahrt über eine Hauptstraße oder eine Anliegerstraße läuft.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer werden nach Personalstärke und verfügbarer Fläche gewählt. In enger Altstadtlage fallen mehrere kleine Einheiten oft günstiger aus als eine große Anlage.
Wir koordinieren Baustromverteiler und Bauwasseranschlüsse mit den Versorgern und legen fest, wie Leitungen geführt werden. Ziel ist, dass Wege frei bleiben und Leitungen nicht überfahren werden.
Bauzaun, Beschilderung und Absperrung werden an die Lage angepasst. Neben einer belebten Straße stehen andere Anforderungen im Vordergrund als an einem Gewerbegrundstück mit Zaun auf drei Seiten.
Sie erhalten vor Baubeginn einen Plan, in dem Zufahrt, Lager, Container und Versorgung aufeinander abgestimmt sind.
Die Einrichtung berücksichtigt, ob Ihr Vorhaben in der Altstadt, in einem Büropark oder am Stadtrand liegt.
Gewerke finden ihre Plätze, ohne sich gegenseitig zu behindern.
Spätere Änderungen lassen sich am Plan nachvollziehen, weil Fläche und Zufahrt dokumentiert sind.
→ Lagerplätze werden auf Nachbarflächen oder in Etappen eingerichtet. Material kommt nach Gewerken getaktet an.
→ Fußwege und Fahrwege werden getrennt gezeichnet und deutlich markiert.
→ Die Einrichtung hält Abstand zu empfindlichen Randzonen. Lagerflächen werden von vornherein auf befestigten Flächen vorgesehen.
→ Containerstandorte werden vorab begutachtet. Bei Bedarf werden Unterbauten und Rampen eingeplant.
Sanierung von Fachwerk- und Bürgerhäusern bei engen Straßen und wenig Lagerfläche.
Neubau oder Umbau auf größeren Grundstücken mit Baustraße, Wendefläche und mehreren Containern.
Nachverdichtung in Ratingen West oder in Lintorf und Homberg mit bewohnter Nachbarschaft.
Baustellen an Straßen und Bahnstrecken, bei denen Platz neben dem Gleis oder der Fahrbahn knapp ist.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Nachbarschaft an und halten fest, welche Flächen nutzbar sind.
Aus den Angaben entsteht ein Plan mit Containerstandorten, Lagerflächen und Anschlüssen.
Bauleiter, Versorger und gegebenenfalls Straßenverkehrsbehörde bekommen den Plan, bevor aufgebaut wird.
Wir richten ein und passen den Plan an, sobald sich Bauphase oder Zufahrt ändern.
Liegt eine Baustelle an einer schmalen Straße im Zentrum von Ratingen und gibt es kaum Platz neben dem Gebäude, dann wird die Einrichtung in kleine Einheiten zerlegt. Ein Container für Mannschaft und Büro, ein zweiter für Material und eine abgestimmte Fläche für kurzzeitiges Abstellen reichen oft aus. Anlieferungen erfolgen dann nach festen Zeitfenstern.
Ist dagegen ein Gewerbegrundstück in Tiefenbroich oder Ratingen Ost zu bebauen, dann steht mehr Platz zur Verfügung. Hier plant man eine befestigte Baustraße und eine Wendefläche für Lkw. Außerdem sind getrennte Ein- und Ausfahrten sinnvoll, wenn der Verkehr auf der angrenzenden Straße dicht ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist kein Selbstzweck. Sie wird mit der Terminplanung des Bauleiters und der Gewerke verzahnt, damit Flächen genau dann bereitstehen, wenn ein Gewerk sie braucht. Wechselt die Bauphase, wird auch der Plan angepasst.
Zusammen mit Logistik-Management und Baustellensicherheit entsteht aus der Einrichtung ein geschlossenes Konzept. Zufahrt, Zaun und Zugangskontrolle greifen ineinander und nehmen Rücksicht auf Nachbarn.
Das hängt von Personalstärke und Gewerken ab. Im Zentrum von Ratingen sind enge Straßen üblich, deshalb arbeiten wir dort mit mehreren kleinen Einheiten und angepassten Lieferzeiten statt mit einer großen Anlage.

Schildern Sie uns Grundstück und Bauvorhaben. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Versorgung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ratingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit