
Bevor der erste Stein gesetzt wird, entscheidet sich auf dem Papier, ob eine Baustelle läuft. In Krefeld mit gut 230.000 Einwohnern und einem Stadtgebiet von knapp 138 Quadratkilometern liegen sehr unterschiedliche Flächen nebeneinander: enge Blöcke der gründerzeitlichen Innenstadt, ehemalige Fabrikareale der Seidenindustrie und weite Gewerbeflächen am Rhein.
Baustelleneinrichtung heißt, diese Fläche einzuteilen. Wir planen Containeranlagen, Sanitärlösungen, Baustrom und Bauwasser sowie Bauzaun und Verkehrssicherung so, dass Wege klar sind und Lagerflächen dort liegen, wo der Kran sie erreicht. Für Baustellen in Krefeld beginnt das mit einem Blick auf Lage und Untergrund.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Krefeld liegt auf der Krefeld-Kempener Platte am Niederrhein. Im Westen des Stadtgebiets liegt etwa ein Meter Löss über fruchtbarem Lehm, in den Niederungen wie dem Hülser Bruch und dem Latumer Bruch dagegen Gleyböden, in alten Rheinrinnen sogar Torf. Wo der Boden feucht und weich ist, braucht eine Containeranlage ein tragfähiges Fundament und befestigte Zufahrten, sonst versinken Stellplätze nach dem ersten Regen.
Die Innenstadt ist durch die vier Wälle und gründerzeitliche Blöcke geprägt. Hier sind Flächen knapp, Gehwege schmal und Nachbarn nah. Containerstapel, Materiallager und Zaun müssen sich auf wenige Meter Breite verteilen. Anschlüsse für Strom und Wasser liegen oft an der Straße statt auf dem Grundstück. Die Planung zählt deshalb jeden Quadratmeter.
Anders sieht es auf den großen Flächen im Osten aus. Im Gebiet des Rheinhafens mit rund 500 Hektar und in den Gewerbegebieten ist Platz da, dafür sind die Wege lang und die Fahrzeuge schwer. Dort stehen Zufahrt, Wendeflächen und eine saubere Trennung von Fahrzeug- und Fußwegen im Mittelpunkt der Einrichtung.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden so gestellt, dass sie auf tragfähigem Grund stehen und Wege kurz bleiben. Sanitärlösungen planen wir passend zur Zahl der Beschäftigten.
Wir klären Anschlusspunkte, koordinieren die Anschlüsse und planen die Verteilung über die Fläche. Bei Umbauten alter Fabrikgebäude ist oft zu prüfen, was der Bestand an Leistung hergibt.
Zaun, Tore, Beschilderung und Absperrung richten sich nach der Lage. An einer Straße der Innenstadt gelten andere Anforderungen als auf einer Gewerbefläche.
Lagerflächen, Zufahrten, Wendebereiche und Fußwege werden in einem Plan festgelegt. Die Baustellenordnung gilt ab dem ersten Tag.
Jede Fläche hat ihren Zweck, bevor Material angeliefert wird.
Strom und Wasser stehen am Baubeginn bereit, wenn Anschlüsse früh geklärt sind.
Wege für Fahrzeuge und Fußgänger sind getrennt und für alle Gewerke sichtbar.
Die Baustelle in Krefeld wirkt nach außen geordnet und rücksichtsvoll gegenüber Nachbarn.
→ Wir stapeln Container, nutzen Nebenflächen und planen Lager in Abschnitten, damit Gehweg und Straße so wenig wie möglich beansprucht werden.
→ Die Einrichtung sieht befestigte Flächen und Fundamente vor, bevor Anlagen und Lager aufgestellt werden.
→ Wir klären den Anschluss früh mit dem Versorger und planen bei Bedarf einen eigenen Baustromverteiler am Rand der Fläche.
→ Zufahrt, Wendeplatz und Stellflächen werden vor dem Aufbau eingezeichnet und mit dem Bauablauf abgestimmt.
Bestandsgebäude der Textil- und Seidenindustrie, die zu Wohnungen oder Büros werden und Strom, Wasser und Lagerflächen früh brauchen.
Größere Flächen am Stadtrand mit weichem Untergrund, auf denen befestigte Zufahrten und Stellflächen wichtig sind.
Enge Grundstücke an den Wällen, bei denen Container gestapelt und Gehwege geschützt werden.
Weitläufige Areale im Osten, auf denen Fahrwege, Wendeflächen und Lager sauber getrennt sein müssen.

Wir sehen uns Zuschnitt, Untergrund, Zufahrt und Anschlusspunkte an.
Container, Lager, Wege, Zaun und Anschlüsse werden in einem Plan festgelegt.
Anlagen, Zaun und Verteilung werden aufgebaut und mit den Gewerken abgestimmt.
Mit dem Baufortschritt wandern Lager und Wege. Der Plan wird entsprechend fortgeschrieben.
Liegt eine Baustelle im gründerzeitlichen Viertel mit schmalem Gehweg und direkter Nachbarbebauung, dann wird zuerst geprüft, wie viel Straßenraum gesperrt werden darf. Aus dem Ergebnis entsteht ein Plan mit gestapelten Containern, einem schmalen Materiallager und einer Zufahrt, die Rettungsfahrzeuge nicht blockiert.
Wird ein altes Fabrikgebäude zu Wohnungen umgebaut, dann braucht die Baustelle meist früh Strom und Sanitär. Wir legen dafür Anschlusspunkte fest, planen Containerstellplätze auf dem Hof und halten Lagerzonen so frei, dass Ausbaugewerke nacheinander arbeiten können.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Aus ihr ergeben sich die Zufahrten, die das Logistik-Management mit Zeitfenstern für Lieferungen füllt. Auch die Sicherung braucht sie: Tore, Beleuchtung und Zugangspunkte werden in den Plan eingezeichnet.
Zusätzlich fließen Fragen der Entsorgung und des Umweltschutzes ein, etwa Stellplätze für Abfallcontainer oder Schutz von Bäumen an der Grundstücksgrenze. So bleibt die Baustelle in Krefeld über alle Phasen übersichtlich.
Das hängt von Gewerken, Beschäftigten und Lagerbedarf ab. In der Innenstadt lässt sich auf wenigen Metern durch gestapelte Container und abschnittsweise Lagerung viel erreichen. Wir prüfen die Fläche und schlagen eine Aufteilung vor.

Beschreiben Sie uns Fläche und Gewerke. Wir schlagen einen Einrichtungsplan vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Krefeld. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit