
Bevor der erste Bagger anrollt, entscheidet sich auf dem Plan, ob eine Baustelle rund läuft. Wo stehen die Container, wo liegt das Lager, wie kommt der Lastwagen aufs Gelände und wo dreht er wieder um? Wer diese Fragen früh klärt, spart sich später Umräumen und Stillstand.
Mönchengladbach hat dafür sehr unterschiedliche Voraussetzungen. Die Stadt gliedert sich in vier Stadtbezirke mit 44 Stadtteilen und hat zwei Zentren mit eigenem Hauptbahnhof. Dicht bebaute Lagen in Gladbach und Rheydt stehen neben weiten Freiflächen, denn gut die Hälfte des Stadtgebiets ist Freiraum.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In den Zentren von Gladbach und Rheydt ist Platz das knappste Gut. Baufelder grenzen an Straßen und Nachbarhäuser, Lagerflächen müssen oft auf kleinstem Raum geplant oder auf mehrere Ebenen verteilt werden. Container werden gestapelt, Gehwege gesichert und Zufahrten so gelegt, dass der Verkehr nicht ins Stocken gerät.
Das Gelände ist nicht überall eben. Rund um den Abteiberg und den Bökelberg sowie in Odenkirchen steigt das Land an, während die Nierswiesen in Donk bei etwa 35 Metern über Normalnull den tiefsten Punkt der Stadt bilden. Hanglagen verlangen andere Aufstellflächen und Entwässerung als die flachen Bereiche entlang der Niers.
Auch der Untergrund spielt mit. In Rheindahlen liegt eine Lössdecke von bis zu zehn Metern Dicke, darunter Kies und Sand sowie Ton. Das Grundwasser wurde wegen des Braunkohletagebaus Garzweiler abgesenkt und hat dort zu Setzungen geführt. Wer Container und Lagerflächen plant, sollte Tragfähigkeit und Wasserhaltung deshalb früh mit dem Baugrundgutachten abgleichen.

Wir zeichnen Lager, Containerstandorte, Wege und Wendeflächen in einen Plan ein. In engen Lagen wie den Zentren von Gladbach und Rheydt rechnen wir mit knappen Flächen und legen fest, was wann wohin kommt.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer sowie sanitäre Einrichtungen planen wir nach Zahl der Beschäftigten. Auf weichem Untergrund oder am Hang stimmen wir den Aufstellort mit der Bauleitung ab.
Wir koordinieren Anschlüsse und Verteilung, damit alle Gewerke versorgt sind. Die Leitungen werden so geführt, dass Fahrwege frei bleiben und in Hochwasserlagen nahe der Niers nichts im Wasser steht.
Zaun, Beschilderung und Absperrung richten sich nach der Lage. Auf Baufeldern an Hauptstraßen kommen andere Lösungen infrage als bei Vorhaben am Stadtrand.
Wege auf der Baustelle sind von Beginn an klar und kreuzungsfrei.
Lager und Container stehen dort, wo sie tragen und wo sie nicht im Weg sind.
Anschlüsse für Strom und Wasser sind rechtzeitig geklärt und stehen zum Start bereit.
Der Bauzaun und die Verkehrssicherung passen zur Straße vor dem Baufeld in Mönchengladbach.
→ Lager werden nach Bauphasen getaktet. Material kommt in kleinen Mengen genau dann an, wenn es gebraucht wird. Container stehen gestapelt.
→ Aufstellflächen werden terrassiert oder verlegt. Regenwasser wird so abgeleitet, dass es Lager und Wege nicht flutet.
→ Wir gleichen Lasten von Containern und Kranstellflächen mit den Angaben des Baugrundgutachtens ab und planen bei Bedarf Lastverteilung ein.
→ Einfahrt und Wendefläche werden so gelegt, dass Lastwagen nicht rückwärts auf die Straße stoßen müssen und Fußwege frei bleiben.
Wohn- und Geschäftshäuser in Gladbach und Rheydt mit knapper Fläche und viel Fußverkehr.
Hallen und Logistikflächen etwa im Gewerbegebiet westlich von Rheindahlen mit großen Baufeldern.
Umbau älterer Fabrik- und Wohngebäude, bei denen Zufahrt und Lager vom Bestand begrenzt werden.
Straßen- und Kanalarbeiten mit langgestreckten Baufeldern und wechselnden Einrichtungsflächen.

Wir sehen uns Zufahrt, Nachbarschaft, Gefälle und Untergrund an und klären, was das Baufeld hergibt.
Lager, Container, Wege, Wendeflächen und Anschlüsse werden in einen Plan eingetragen.
Container, Zaun, Beschilderung und Anschlüsse werden nach Plan gesetzt und mit der Bauleitung abgenommen.
Wechselt die Bauphase, wird der Plan fortgeschrieben, damit Flächen und Wege wieder passen.
Liegt ein Neubau in einem dicht bebauten Viertel von Rheydt und lässt das Grundstück nur eine schmale Einfahrt zu, dann wird die Einrichtung rückwärts vom Lastwagen aus gedacht. Zuerst steht fest, wo das Fahrzeug hält und wie es wieder hinauskommt, danach werden Lager und Container eingeplant.
Reicht die Fläche trotzdem nicht aus, werden Lagerbereiche für einzelne Gewerke zeitlich getrennt und Container gestapelt. Baustrom und Bauwasser werden an den Rand gelegt, damit sie die Fahrwege nicht kreuzen.
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Qualitätsmanagement
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Wo Container und Lager stehen, bestimmt auch, wie Lieferungen laufen und wo gesichert wird. Deshalb stimmen wir die Baustelleneinrichtung mit der Liefersteuerung und dem Zugangskonzept ab, statt sie getrennt zu planen.
Auf Wunsch übernehmen wir danach den laufenden Betrieb der Fläche. Das umfasst Pflege der Wege, Ordnung im Lager und die Anpassung des Plans, wenn der Bau in die nächste Phase geht.
Man beginnt bei der Zufahrt und zeichnet den Weg des Lastwagens ein. Danach werden Lager nach Bauphasen getaktet und Container gestapelt. So bleibt auch auf knappem Grund Platz für die Arbeit selbst.

Schildern Sie uns Grundstück, Zufahrt und Zeitplan. Wir melden uns bei Ihnen und besprechen die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Mönchengladbach. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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