
Eine Lieferung nach Iserlohn endet oft nicht an der Autobahn. Von der A 46 am Nordrand des Stadtteils Letmathe führen die Wege hinauf in die Höhenlagen oder in die Innenstadt, die auf etwa 250 Metern liegt. Lastwagen müssen dort Steigungen bewältigen und treffen auf Straßen, die für Sattelzüge nicht gebaut wurden.
Das Logistik-Management plant, wann welcher Lieferwagen mit welcher Fracht ankommt. Es verteilt die Anfahrten auf Zeitfenster und stimmt sie mit der Baustelle und der Nachbarschaft ab. In einer Stadt mit Fußgängerzone, Werkszufahrten und Hanglagen entscheidet diese Planung darüber, ob sich Fahrzeuge stauen oder zügig entladen werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Anfahrt hängt vom Gelände ab. Der Höhenunterschied im Stadtgebiet beträgt rund 390 Meter und viele Zufahrten laufen über Gefällestrecken. Bei Frost und Schnee kann ein einzelner liegengebliebener Lastwagen die ganze Zufahrt blockieren. Deshalb gehören Ausweichzeiten und Wendemöglichkeiten in jeden Lieferplan.
Die Innenstadt verlangt kleine Fahrzeuge und feste Zeiten. Dort gibt es eine Fußgängerzone und eine Altstadt mit engen Gassen. Große Lieferungen werden an einem Punkt am Rand gebündelt und von dort mit kleineren Fahrzeugen zur Baustelle gebracht. So bleiben Laufwege für Passanten und Anlieger frei.
Weiter westlich im Lennetal gelten andere Bedingungen. Der Stadtteil Letmathe liegt im Lennetal. Am Nordrand verläuft die A 46 und im Ort die Bahnstrecke Hagen–Siegen. Wer dort liefert, plant um Spitzenzeiten herum und stimmt Zufahrten ab, damit sich Lieferungen mehrerer Baustellen nicht überlagern.

Wir erfassen Zufahrten, Wendeflächen und Gewichtsgrenzen und leiten daraus ab, welche Fahrzeuge die Baustelle erreichen. Das Konzept zeigt für jedes Gewerk Anfahrtsweg und Entladestelle.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Anlieferungen werden so gestaffelt, dass sich Fahrzeuge nicht an der Einfahrt stauen und Kran und Entladung nicht aufeinander warten.
Wenn die Straße vor der Baustelle für große Fahrzeuge zu eng ist, planen wir einen Umschlagplatz in der Nähe. Von dort laufen die Lieferungen in kleineren Einheiten zur Baustelle.
Anlieger, Geschäfte und Betriebe erfahren rechtzeitig, wann gelieferte Mengen erwartet werden. Das senkt Konflikte um Zufahrten, Lärm und Parkplätze.
Lastwagen warten nicht in Gefällestrecken oder vor engen Einfahrten.
Kran und Entladung arbeiten ohne Leerlauf, weil Lieferungen zeitlich gestaffelt ankommen.
Anlieger und Passanten werden in der Innenstadt weniger behindert.
Bauleitung und Gewerke sehen früh, welche Lieferung wann erwartet wird.
→ Wir prüfen vorab, welche Fahrzeuge die Steigung schaffen. Bei Bedarf wird die Ladung auf kleinere Einheiten verteilt oder an einem tiefer gelegenen Punkt umgeladen.
→ Der Lieferplan hält Ausweichtermine frei. Kritische Lieferungen werden wenn möglich in Zeiten ohne Frostgefahr gelegt.
→ Die Zeiten für die Anlieferung werden mit der Stadt und den Anliegern abgestimmt. Große Mengen gehen zuerst an einen Sammelpunkt.
→ Wir stimmen Lieferzeiten mit dem Betrieb ab, damit Bau- und Werksverkehr sich nicht in die Quere kommen.
Wohn- und Geschäftshäuser zwischen Fußgängerzone und Altstadt brauchen feste Lieferzeiten und kleine Fahrzeuge.
Baustellen an Hanglagen verlangen abgestimmte Zufahrten und Wendemöglichkeiten für Betonmischer und Kräne.
Betriebe mit laufendem Werksverkehr brauchen eine Aufteilung der Zufahrten zwischen Produktion und Bau.
Öffentliche Gebäude und Schulen werden im laufenden Betrieb saniert. Lieferungen liegen dann außerhalb der Stoßzeiten.

Wir sichten Straßen, Gefälle, Wendeflächen und mögliche Umschlagplätze rund um die Baustelle.
Aus den Lieferungen der Gewerke entsteht ein Plan mit Fahrzeugarten, Wegen und Zeitfenstern.
Anlieger und Betriebe erfahren, wann Anlieferungen zu erwarten sind.
Die Zeitfenster werden täglich abgeglichen und bei Verspätungen oder Wetterlagen angepasst.
Liegt eine Baustelle in Iserlohn an einer schmalen Straße mit Gefälle, dann kommt nicht jeder Sattelzug bis zur Einfahrt. Wir legen fest, welche Lieferungen mit großen Fahrzeugen bis zu einem Umschlagpunkt fahren und welche direkt in kleinen Einheiten ankommen.
Meldet ein Gewerk eine Betonlieferung an, dann bekommt sie ein festes Zeitfenster außerhalb der Hauptverkehrszeit. Die Nachbarn sehen den Plan vorher. Fällt ein Fahrzeug aus oder verspätet sich, rutscht die nächste Anfahrt nach und die Zufahrt bleibt frei.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Die Zeitfenster hängen an der Einrichtung der Baustelle. Wo Wendeflächen liegen und wie breit die Einfahrt ist, bestimmt die Zahl der Fahrzeuge pro Stunde. Deshalb gleichen wir das Logistik-Management mit dem Lageplan ab.
Auch die Zugangsregelung greift ein. Wer eine Schranke bedient, kann anhand des Lieferplans Fahrzeuge schneller durchlassen, weil er weiß, wer wann erwartet wird. Entsorgung und Rücktransporte werden in dieselben Fenster eingeplant.
Das hängt von Gefälle, Kurvenradien und Gewichtsgrenzen der Zufahrt ab. Wir prüfen die Strecke vorab und legen fest, ob große Fahrzeuge bis zur Baustelle fahren oder die Ladung zuvor auf kleinere Einheiten verteilt wird.

Nennen Sie uns Adresse und Gewerke. Wir schlagen ein Liefer- und Verkehrskonzept vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Iserlohn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit