
Wer in Iserlohn baut, beginnt selten auf einer ebenen Fläche. Das Stadtzentrum liegt auf rund 250 Metern über dem Meeresspiegel und das Stadtgebiet reicht vom Ruhrtal im Norden bis auf fast 500 Meter im Süden. Container, Lagerflächen und Zufahrten müssen deshalb oft auf Geländestufen und an Hängen eingeplant werden.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Material liegt, wo Fahrzeuge wenden und wie Strom und Wasser ankommen. In Iserlohn kommen die Lage am Hang, enge Straßen in der Innenstadt und ein besonderer Untergrund hinzu. Eine frühe Planung der Flächen spart dort spätere Umbauten mitten im Bauablauf.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund bestimmt die Aufstellflächen. Nördlich der Innenstadt zieht ein stark verkarstetes Massenkalkband durch die Landschaft und im Innenstadtbereich wurde bis ins 19. Jahrhundert Galmei abgebaut. Schwere Container, Lagerstapel und Kranstellflächen sollten deshalb nur auf Flächen stehen, deren Tragfähigkeit geklärt ist.
Die Topografie setzt Grenzen. Zwischen dem tiefsten Punkt im Ruhrtal und dem höchsten Punkt im Süden liegen rund 390 Meter Höhenunterschied. Wo ein Grundstück am Hang liegt, braucht die Einrichtung Terrassierungen oder gestaffelte Lagerplätze. Auch die Entwässerung der Baustraße muss mitgedacht werden, denn im Jahresmittel fallen knapp 1.000 Millimeter Niederschlag.
In der Altstadt kommt der Denkmalschutz dazu. Dort stehen historische Bauten dicht an engen Gassen und die Fußgängerzone schränkt die Zufahrt ein. Eine Einrichtung mit kleinen Containern, mobilen Zäunen und einem Zwischenlager am Rand der Innenstadt ist dort oft die einzig tragfähige Lösung.

Wir zeichnen Lager-, Park- und Containerflächen so ein, dass sie auf ebenen Geländestufen liegen und Fahrwege nicht quer zum Gefälle verlaufen. Wo ein Hang die Fläche begrenzt, planen wir Staffelungen mit kurzen Wegen für den Kran.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer erhalten Standorte mit tragfähigem Unterbau und frostfreier Anbindung. Bei begrenztem Raum in der Innenstadt greifen wir auf gestapelte Anlagen zurück.
Wir klären die Anschlusspunkte mit den Versorgern und legen Verteiler so, dass Leitungen nicht durch Fahrwege laufen. In Hanglagen führen wir Zuleitungen entlang der Böschung statt quer über die Baustraße.
Bauzäune und Beschilderung richten sich nach der Lage. An Straßen in Gefällestrecken sichern wir Ein- und Ausfahrten besonders sorgfältig. In der Fußgängerzone und den Altstadtgassen planen wir Absperrungen mit Rücksicht auf Anlieger und Laufwege.
Flächen werden vor dem ersten Aushub geklärt und nicht während des Baus verschoben.
Zufahrten und Lagerplätze passen zur Hangneigung und zum Untergrund.
Anlieger und Verkehr in der Innenstadt werden früh in die Planung einbezogen.
Alle Gewerke finden Strom, Wasser und Sanitärräume an festen Stellen.
→ Aufstellflächen für Kran und Container werden mit dem Baugrundgutachten abgeglichen. Fehlen Angaben dazu, fragen wir sie vor der Planung an.
→ Wir staffeln Lager und Container über mehrere Ebenen und halten die Fahrwege zwischen ihnen möglichst flach.
→ Kleine Container, Lagerung am Altstadtrand und abgestimmte Lieferfenster halten die Gassen frei.
→ Wir planen Entwässerung und befestigte Fahrspuren von Beginn an ein, damit Zufahrten bei Niederschlag und Glätte nutzbar bleiben.
Betriebe der Metallverarbeitung und der chemischen und medizinischen Produktion bauen auf begrenzten Werksflächen. Dort entscheiden getrennte Bauwege und eng bemessene Lagerplätze.
Neubauten an den Höhenrücken verlangen terrassierte Lager- und Containerflächen und eine geregelte Entwässerung der Zufahrt.
Sanierungen zwischen Fußgängerzone und denkmalgeschützten Häusern brauchen kleine Einrichtungen und Lagerplätze am Rand.
Auf umgenutzten Arealen entstehen Gewerbe und Wohnen in mehreren Abschnitten. Die Einrichtung wandert mit und wird je Bauabschnitt angepasst.

Wir prüfen Grundstücksform, Gefälle, Zufahrten und die vorliegenden Angaben zum Baugrund.
Container, Lager, Kran, Zaun und Anschlüsse werden auf einem Lageplan festgelegt.
Wir gehen den Plan mit Bauleitung und Gewerken durch und ändern ihn nach deren Hinweisen.
Die Einrichtung wird umgesetzt und bei jedem neuen Bauabschnitt neu angepasst.
Liegt ein Baugrundstück in Iserlohn an einem Hang, dann entscheidet die erste Woche über den Rest des Projekts. Wird der Container dort aufgestellt, wo der Kran später stehen soll, muss er umgesetzt werden. Wir legen deshalb vorab Kranstandort, Lagerfläche und Containerplatz auf einem gemeinsamen Plan fest.
Zeigt das Baugrundgutachten Hohlräume im Kalk, dann wandert der Kran an eine tragfähige Stelle. Die Lagerfläche rückt an den ebenen Teil des Grundstücks und die Baustraße erhält eine Entwässerung zum Hang. Das Ergebnis ist ein Plan, den alle Gewerke ab dem ersten Tag nutzen können.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung bildet den Rahmen für Logistik, Zutrittsregelung und Entsorgung. Wo die Zufahrt liegt, bestimmt zum Beispiel die Taktung der Anlieferung und wo der Zaun steht, legt den Ort der Zugangskontrolle fest.
Deshalb stimmen wir den Plan mit Bauleitung und Gewerken ab und passen ihn an, wenn sich der Bauablauf ändert. Das gilt in Iserlohn besonders dann, wenn ein Baufeld wächst oder ein neuer Abschnitt auf einer anderen Geländestufe beginnt.
Nördlich der Innenstadt zieht ein verkarstetes Massenkalkband durch das Gebiet und in der Innenstadt wurde früher Galmei abgebaut. Schwere Container und Kranstellflächen sollten nur dort stehen, wo die Tragfähigkeit geklärt ist.

Schildern Sie uns Grundstück und Bauvorhaben. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen und Zufahrten.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Iserlohn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit