
Eine Baustelle beginnt nicht mit dem Aushub, sondern mit einer Zeichnung: Wo stehen die Unterkünfte, wo wird gelagert, wo fahren Lastwagen hinein und wieder hinaus? In Bergkamen kommen zu dieser Frage ein paar Besonderheiten hinzu. Die Stadt im Kreis Unna liegt zwischen Lippe im Norden, Seseke im Westen und dem Datteln-Hamm-Kanal. Große Teile des Bodens sind vom Bergbau geformt worden.
Genau dort setzt die Baustelleneinrichtung an. Wir planen Flächen, Wege, Anschlüsse und Absperrungen so, dass sie zum Grundstück passen und nicht gegen das Grundstück arbeiten. Das Ergebnis ist ein Plan, den alle Gewerke lesen können und der auch dann trägt, wenn sich der Bauablauf ändert.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Zuerst der Untergrund. Die Halde Großes Holz besteht aus Bergematerial der Zechen Haus Aden und Monopol. Der Beversee entstand als Senke durch bergbaubedingte Absenkung der Geländeoberfläche. Wer in Bergkamen Flächen für Lager und Baustraßen festlegt, sollte deshalb nach Tragfähigkeit und Vorgeschichte des Geländes fragen. Eine Lagerfläche, die sich setzt, kostet später mehr Zeit als eine gründliche Vorplanung.
Dann das Wasser. Lippe, Seseke und Kanal prägen das Stadtgebiet. Die Seseke wurde über Jahrzehnte umgebaut und renaturiert. Nahe an Gewässern und Auen gehört zur Einrichtung die Frage, wo Regenwasser hinläuft, wie nah Material an die Ufer darf und welche Auflagen aus den Genehmigungen folgen. Das legen wir im Plan fest, nicht erst bei der ersten Pfütze.
Zuletzt die Zufahrt. Die A 1 liegt an der Ostgrenze und die A 2 an der Südgrenze, dazwischen führen B 233 und Landesstraßen in die Stadtteile. Auf die Baustelle selbst geht es dann oft über Wohnstraßen oder Wirtschaftswege. Breite Schleppkurven, ein Wendebereich und ein Platz zum Warten vor dem Tor entscheiden darüber, ob eine Zufahrt im Alltag funktioniert.

Wir legen Lager-, Park- und Aufenthaltsflächen so an, dass sie auf tragfähigem Grund liegen. Wo der Untergrund unklar ist, steht die Klärung am Anfang der Liste.
Ein- und Ausfahrt, Wendemöglichkeit und Aufstellfläche vor dem Tor werden gemeinsam gedacht. So stauen sich Lieferungen nicht in der Straße vor der Baustelle.
Baustrom, Bauwasser und Abwasser werden mit den zuständigen Stellen abgestimmt. Wir halten fest, wer welchen Anschluss nutzt und wo Leitungen verlaufen.
Zaunlinie, Zugänge und Beschilderung folgen dem Grundstück und der Umgebung. In bewohnten Stadtteilen achten wir besonders darauf, dass Nachbarn und Passanten klar geführt werden.
Die Gewerke finden von Beginn an klar zugewiesene Flächen.
Lieferverkehr und Bauablauf behindern sich nicht gegenseitig.
Probleme mit dem Untergrund zeigen sich vor dem Aufbau, nicht danach.
Nachbarn und Behörden sehen eine Baustelle, die geordnet wirkt.
→ Vor dem Aufbau wird die Tragfähigkeit geklärt. Bei Bedarf wird die Fläche verlegt oder verstärkt.
→ Der Plan hält Abstände ein, sieht Regenwasserführung vor und nennt klare Zonen für Materialien.
→ Wir planen Anlieferfenster, einen Einweiser und einen Wartebereich, damit die Straße frei bleibt.
→ Der Einrichtungsplan wird phasenweise fortgeschrieben, sodass Wege und Lager mitwachsen.
Auf Zechengelände ist der Untergrund oft besonders. Große Flächen brauchen klare Wege und Lagerzonen.
Nahe Kanal, Lippe oder Seseke bestimmen Abstände, Regenwasser und Zugänge die Aufteilung der Fläche.
In Mitte, Oberaden, Weddinghofen oder Rünthe kommt es auf enge Zufahrten und die Rücksicht auf Nachbarn an.
Große Hallen und Werkserweiterungen brauchen Aufstellflächen für Kräne, Montage und viele Lieferfahrzeuge.

Wir sichten Pläne, Zufahrten, Untergrundangaben und Umgebung und halten fest, was die Fläche vorgibt.
Flächen, Wege, Anschlüsse und Zugänge werden gezeichnet und mit der Bauleitung durchgesprochen.
Wir koordinieren die Reihenfolge des Aufbaus und prüfen, ob die Ausführung dem Plan entspricht.
Mit jeder neuen Bauphase passen wir Flächen und Wege an und geben die aktuelle Fassung heraus.
Liegt in Bergkamen eine Baustelle am Rand eines Stadtteils und grenzt an einen Wirtschaftsweg, dann beginnt die Einrichtung mit der Zufahrt. Wir prüfen, ob Sattelzüge einbiegen können, wo sie warten und wie sie wieder hinauskommen. Danach folgen die Flächen für Lager und Unterkünfte.
Zeigt sich dabei, dass ein Teil des Grundstücks weicher ist als erwartet, dann wandert die Lagerfläche auf festeren Grund. Das Bodengutachten, der Plan der Bauleitung und unser Flächenplan werden zusammengelegt, bevor die erste Anlage aufgebaut wird.
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Die Einrichtung ist das Gerüst für alles Weitere. Lieferfenster, Zugangskontrolle und Entsorgung hängen davon ab, wo Tor, Wege und Container-Standorte liegen. Deshalb stimmen wir den Plan früh mit der Logistik ab.
Ändert sich der Bauablauf, dann ändert sich auch die Fläche. Wir halten den Plan aktuell und geben allen Beteiligten die jeweils gültige Fassung, damit niemand nach altem Stand arbeitet.
Die Halde Großes Holz und der Beversee zeigen, wie stark der Bergbau das Gelände geformt hat. Deshalb klären wir bei Lager- und Aufstellflächen früh, wie tragfähig der Untergrund ist und ob Angaben dazu vorliegen.

Schicken Sie uns Lageplan und Zeitrahmen. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Reihenfolge.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bergkamen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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