
Wer in Arnsberg eine Baustelle einrichtet, muss zuerst klären, auf welchem Gelände sie liegt. Die Stadt zieht sich über rund 13 mal 24 Kilometer durch ein Tal des Rheinischen Schiefergebirges und die Höhenlage reicht von 146 bis 448 Metern. Ebene Flächen sind in den Talräumen von Ruhr, Möhne und Röhr verfügbar, am Hang dagegen ist jeder Quadratmeter Lagerplatz erst herzustellen.
Die Baustelleneinrichtung ist hier deshalb mehr als das Aufstellen von Containern. Sie umfasst die Frage, wo Material liegen darf, wie Fahrzeuge wenden und wo Baustrom und Bauwasser anliegen. Dieses Konzept entsteht vor dem ersten Spatenstich und wird auf die Lage des jeweiligen Grundstücks zugeschnitten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund bestimmt die Aufstellung. Im Stadtgebiet stehen Namur-Schiefer und Grauwacke an, nördlich der Ruhrschleife auch Kulm-Plattenkalk. Dazu kommen alte Ruhrterrassen aus Kies in mehreren Höhenstufen. Wo Fels dicht unter der Oberfläche liegt, lassen sich Fundamente für Containeranlagen und Bauzaun nicht überall einfach eintreiben und Stellflächen müssen eben und tragfähig angelegt werden.
In den Flussniederungen zählt der Wasserhaushalt. Die Stadt hat für das gesamte Gebiet eine Starkregengefahrenkarte und gerade tief liegende Flächen an Ruhr und Möhne sollten bei der Planung von Lagerplätzen, Sanitäranlagen und Stromverteilern darin geprüft werden. Aufbauten wandern dann auf höher gelegene Teile des Grundstücks.
Die Altstadt auf dem Bergsporn verlangt das Gegenteil von Weite. Hier sind Gassen schmal und steil und der Denkmalschutz greift bei Stadtmauer, Glockenturm und Schlossruine. Eine Einrichtung besteht dort aus wenigen kompakten Elementen, die sich in kleinen Schritten aufbauen und wieder abbauen lassen.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden so geplant, dass sie auf geneigtem Gelände waagerecht stehen. In Hochwasserlagen wählen wir erhöhte Standorte auf dem Baugrundstück.
Wir klären früh mit den Versorgern die Anschlusspunkte. In Tallagen mit Gewerbebetrieben und in Wohnquartieren sind Leitungswege unterschiedlich und die Verteilung auf der Fläche wird entsprechend gezeichnet.
Der Zaun folgt dem Gelände, nicht dem Raster. An Hanglagen und neben Radwegen wie dem Ruhrtalradweg sind Übergänge und Beschilderung so zu setzen, dass Fußgänger und Radfahrer sicher vorbeikommen.
Ein Flächenplan legt fest, wo Material liegt, wo Fahrzeuge wenden und wo Abfallmulden stehen. Gerade bei Innenstadtbaustellen auf dem Bergsporn sind das wenige Quadratmeter, die ein Plan klug aufteilen muss.
Alle Gewerke finden am ersten Tag ihre Lager- und Arbeitsflächen vor.
Der Plan richtet sich nach Gefälle, Untergrund und Wasserlage des konkreten Grundstücks.
Verkehrsflächen bleiben nutzbar, weil Zufahrt und Wendebereiche vorab gezeichnet sind.
Änderungen im Bauablauf lassen sich in den Flächenplan einarbeiten, statt ihn zu ersetzen.
→ Wir planen Fundamente und Zaunsysteme von Beginn an für steinigen Grund, zum Beispiel mit Gewichten statt Rammpfählen und stimmen das mit dem Bauleiter ab.
→ Strom, Gefahrstoffe und Container kommen auf die höheren Teile des Grundstücks. Dafür wird die Starkregengefahrenkarte der Stadt im Plan berücksichtigt.
→ Statt einer großen Anlage setzen wir mehrere kleine Einheiten ein. Material wird in kurzen Zeitfenstern angeliefert und nicht auf Vorrat gelagert.
→ Podeste und Unterbauten gleichen die Neigung aus. Das ist Teil der Einrichtungsplanung und kein späteres Provisorium.
Die Stadt führt ein Wohnbaulandkataster und Baulücken in gewachsenen Quartieren verlangen kompakte Einrichtungen auf kleinem Grundstück.
In Neheim und anderen Tallagen sitzen Betriebe der Leuchten-, Metall- und Papierbranche, bei denen Erweiterungen im laufenden Betrieb Fläche für Lager und Zufahrt brauchen.
Das Hof- und Fassadenprogramm der Stadt unterstützt Arbeiten an Gebäuden, bei denen nur wenig Raum für Container und Material zur Verfügung steht.
Für Alt-Arnsberg, Hüsten, Neheim und Oeventrop gibt es Entwicklungskonzepte und die dortigen Bauvorhaben liegen oft an engen Straßen.

Wir prüfen Lage, Gefälle, Zufahrt und Anschlüsse anhand von Plänen und Karten des Vorhabens.
Container, Lager, Zaunverlauf und Wege entstehen im Plan, abgestimmt mit Ihrer Bauleitung.
Bauzaun, Anlagen und Anschlüsse werden nach Plan gesetzt und geprüft.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Flächenplan an und teilen die neue Aufteilung allen Gewerken mit.
Liegt eine Baustelle am Hang eines Stadtteils wie Hüsten oder Herdringen, dann ist oft nur ein schmaler ebener Streifen am Weg nutzbar. In diesem Fall wird die Fläche in Zonen für Anlieferung, kurzzeitige Lagerung und Aufenthaltsräume unterteilt.
Grenzt dieselbe Baustelle an eine Bachaue, dann werden Container und Stromverteiler auf den höheren Teil gesetzt. Wir zeichnen den Plan so, dass die Gewerke ihre Wege sehen und der Bauzaun dem Geländeverlauf folgt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist der Rahmen, in den Anlieferung, Personal und Sicherheit später passen. Wer die Flächen sauber plant, erleichtert das Zeitfenster-Management der Lieferungen und die Zugangskontrolle an einem Tor.
Aus dem Flächenplan ergeben sich auch die Wege der Entsorgung und die Standorte für Erste-Hilfe-Punkte. So fließen die Ergebnisse in die weiteren Bausteine der Baulogistik ein.
Ja. Im Stadtgebiet stehen Schiefer und Grauwacke an, oft nur wenig unter der Oberfläche. Das verändert Fundamente für Bauzaun und Aufstellflächen, daher wählen wir Lösungen, die nicht auf Rammen angewiesen sind.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauablauf, dann entwickeln wir einen Einrichtungsplan für Ihr Grundstück.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Arnsberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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