
Eine Stadt, die sich über etwa 24 Kilometer an der Ruhr entlangzieht, hat keine zentrale Baustellenzufahrt. Lastzüge erreichen Arnsberg über die A 46 mit den Anschlussstellen Neheim, Neheim-Süd, Hüsten, Arnsberg-Altstadt und Arnsberg-Ost. Dazu kommen die A 445 und die B 7. Danach beginnt der Weg durch Ortsteile mit sehr verschiedenem Straßenbild.
Logistik-Management heißt, diese Wege zu kennen und mit den Lieferungen zu verknüpfen. Wir planen Zeitfenster je Fahrzeug und Abladeort. Dabei fragen wir zuerst, welche Straße ein Lastzug am Ende tatsächlich befahren kann.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt hat mit der Altstadt auf dem Bergsporn ein Quartier, in dem Lieferverkehr nur mit kleinen Fahrzeugen und kurzer Standzeit gelingt. Die Straßen wurden nach den Stadtbränden zwar verbreitert, sind aber steil und von historischen Gebäuden gesäumt. Große Lastzüge bleiben besser an der Ortsgrenze und werden dort auf kleinere Einheiten verteilt.
In Neheim und Hüsten verlaufen Bahn, Hauptstraßen und Gewerbeflächen eng beieinander. Betriebe der Leuchten-, Metall- und Papierbranche erzeugen eigenen Lieferverkehr. Wer dort baut, teilt sich Zufahrten mit Werkstoren und Ladehöfen und Zeitfenster müssen darauf Rücksicht nehmen.
Die Stadt hat einen Lärmaktionsplan, der unter anderem Verkehrslärm an der A 46 bei Neheim behandelt. Für Lieferungen heißt das: Frühe und späte Anfahrten stören Anwohner leichter, als man es auf einer Gewerbefläche vermuten würde. Wir legen sie deshalb mit Bedacht.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialmengen und legen fest, welche Straße für welches Fahrzeug infrage kommt. Das Ergebnis ist ein Ablaufplan, der Tal- und Hanglagen unterscheidet.
Jeder Lastzug erhält ein eigenes Fenster am Abladeort. In Gebieten mit viel Betriebsverkehr werden Spitzen vermieden, damit Fahrzeuge nicht vor dem Tor warten.
Wartende Lastzüge blockieren Zufahrten. Wir koordinieren Abfahrtszeiten so, dass der Verkehr rund um die Baustelle fließt und Anwohner möglichst wenig belastet werden.
Lean-Prinzipien helfen, Doppelwege und Zwischenlager zu vermeiden. Das gilt besonders dort, wo Fläche knapp ist und jede zusätzliche Umlagerung Zeit kostet.
Lastzüge kommen auf Wegen an, die für ihre Größe gedacht sind.
Die Baustelle erhält Material, wenn die Gewerke es brauchen.
Anwohner und andere Betriebe an der Zufahrt werden weniger belastet.
Der Plan lässt sich ändern, wenn der Bauablauf es verlangt.
→ Wir planen ein Umladen an einem geeigneten Punkt und die Weiterfahrt mit kleinen Fahrzeugen in kurzen Fenstern.
→ Ein gemeinsamer Zeitplan verteilt Lieferungen über den Tag. Konflikte werden vor der Anfahrt sichtbar.
→ Für jede Baustelle legen wir die passende Anschlussstelle fest und geben dem Fahrer eine Wegbeschreibung mit Haltepunkten.
→ Anlieferungen mit viel Geräusch legen wir in verträgliche Tageszeiten. Hinweise für Fahrer stehen im Lieferplan.
Große Bauteile und Betonlieferungen brauchen abgestimmte Zeitfenster neben dem laufenden Betrieb der Nachbarn.
Mehrfamilienhäuser und Quartiere in Neheim, Hüsten und Oeventrop bündeln viele Lieferungen auf wenigen Straßen.
Kleine Fahrzeuge und kurze Halte verlangen eine Lieferfolge, die auf Gebäude und Gasse abgestimmt ist.
Arbeiten nahe Bahnstrecke und Bundesstraße erfordern Zufahrten, die den fließenden Verkehr nicht stören.

Wir sammeln Termine, Mengen und Fahrzeugarten aller Gewerke.
Aus Straßenbild und Platzangebot ergeben sich Anfahrt und Zeitfenster.
Jede Lieferung bekommt Hinweise zu Route und Abladeort.
Verschiebt sich der Bauablauf, ändern wir die Fenster und geben sie allen Beteiligten bekannt.
Liegt eine Baustelle in Neheim an einer Gewerbestraße, dann fahren Lastzüge über die A 46 an und teilen sich die letzten Meter mit dem Werksverkehr. Wir legen die Fenster so, dass Fahrzeuge nicht gleichzeitig zum Tor drängen.
Ist das Ziel dagegen ein Haus in der Altstadt, dann ändert sich der Plan. Material wird am Stadtrand gebündelt und in kleinen Einheiten über die steilen Straßen gebracht. Der Fahrer weiß vorher, wo er halten darf.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf den Flächenplan der Baustelle zu. Er sagt, wo abgeladen wird und wie weit ein Fahrzeug einfahren kann. Umgekehrt zeigt der Lieferplan, wo Lagerfläche fehlt.
Auf der Baustelle übernehmen Personal und Zugangskontrolle den Empfang. Die Abstimmung mit Schranke oder Tor gehört zum Ablauf, damit angekündigte Fahrzeuge zügig hineinkommen.
Die A 46 hat Anschlussstellen bei Neheim, Neheim-Süd, Hüsten, Arnsberg-Altstadt und Arnsberg-Ost. Welche passt, hängt vom Baustellenort ab. Wir legen sie pro Vorhaben fest und geben sie im Lieferplan an.

Nennen Sie uns Baustellenort und Bauzeitenplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Zeitfenster und Anfahrt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Arnsberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit