
Wer in Ibbenbüren baut, hat mit mehreren Verkehrsadern zu tun. Die A 30 führt mit den Anschlussstellen Ibbenbüren-West, Ibbenbüren und Laggenbeck am Stadtgebiet entlang, die B 219 verbindet mit Münster und dem Flughafen Münster/Osnabrück. Mitten durch die Stadt verläuft die Bahnstrecke Löhne–Rheine.
Das Logistik-Management sorgt dafür, dass Lieferungen auf diesen Wegen ankommen, wenn die Baustelle sie braucht: mit Zeitfenstern, einer Anfahrtsroute und einem Plan für den Fall, dass ein Fahrzeug zu früh oder zu spät eintrifft.
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Die Anfahrt zu den Baustellen kommt meist über die Autobahn. Von der Anschlussstelle bis zum Baufeld liegen aber Ortsdurchfahrten, Kreisverkehre und Bahnübergänge. Ein Logistikkonzept legt fest, welche Route Schwerverkehr nehmen soll und wo ein Lkw warten kann, ohne den Anliegerverkehr zu behindern.
Ibbenbüren hat Wasserwege und Gleise für Massengüter. Der Hafen mit Stichkanal am Mittellandkanal in Uffeln und der Anschluss am Dortmund-Ems-Kanal bei Dörenthe gehören zum Güterverkehr der Stadt, ebenso das Gleis der Teutoburger Wald-Eisenbahn zum Hafen Dörenthe. Bei großen Mengen, etwa Schüttgut oder Stahl, lohnt sich die Frage, ob ein Teil nicht ohne Straße ankommt.
Nachbarn spielen in einer Stadt mit über 50.000 Einwohnern eine große Rolle. In der Innenstadt und in den Wohnvierteln von Püsselbüren und Laggenbeck wohnen Menschen direkt neben dem Baufeld. Lieferfenster außerhalb der Ruhezeiten und eine klare Wegführung für Lkw verringern Beschwerden.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Termine und leiten daraus ab, wann welches Material auf der Baustelle sein muss. Das Konzept zeigt auch, wo gepuffert wird.
Jede Lieferung erhält ein Fenster. Das verhindert, dass zwei Sattelzüge gleichzeitig vor dem Tor stehen. Zugleich bekommt der Kran verlässliche Pausen.
Von der Autobahnabfahrt bis zum Baufeld legen wir die Strecke fest, markieren Engstellen und stimmen Wendemöglichkeiten ab. Fahrer erhalten eine einfache Wegbeschreibung.
Wir sammeln Hinweise von Nachbarn, Betrieben und Behörden und berücksichtigen sie in den Lieferzeiten. So bleibt die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge frei.
Lieferungen kommen planbar an, statt sich vor dem Tor zu stauen.
Der Kran wird nicht durch Wartezeiten ausgebremst.
Anwohner erleben weniger Lärm und weniger Lkw in Wohnstraßen.
Mengen und Termine lassen sich im Nachhinein nachvollziehen.
→ Lieferfenster berücksichtigen mögliche Wartezeiten an der Strecke Löhne–Rheine. Die Fahrer bekommen Ausweichrouten genannt.
→ Die Slots werden nach Gewerk und Ladegröße vergeben. Ein Wartebereich abseits der Zufahrt nimmt früh eintreffende Fahrzeuge auf.
→ Anlieferungen laufen in vereinbarten Zeiten, die Route meidet möglichst Wohnstraßen. Ansprechpartner sind benannt.
→ Wir prüfen, ob Hafen oder Gleis einen Teil übernehmen können, damit weniger Lkw durch die Stadt fahren.
Viele Sattelzüge mit Stahl, Fertigteilen und Dachelementen, teils mit Option Wasserweg oder Gleis.
Viele kleine Lieferungen verschiedener Gewerke in engen Wohnstraßen.
Hoher Zulauf von der A 30, Warteraum und Slots gegen Rückstau.
Lieferzeiten, die Einkaufsverkehr und Anlieger berücksichtigen.

Wir sammeln Termine, Mengen und Gewerke und klären, welche Lieferungen kritisch sind.
Strecke, Wartebereich und Zeitfenster werden gemeinsam mit der Bauleitung abgestimmt.
Alle Beteiligten bekommen Anfahrtshinweis und Buchungsweg, damit kein Fahrer ohne Fenster eintrifft.
Während der Bauzeit werden Fenster verschoben, wenn sich die Reihenfolge der Arbeiten ändert.
Wird in einem Wohngebiet in Püsselbüren ein Mehrfamilienhaus gebaut, dann kommen Beton, Bewehrung und Ausbaumaterial von verschiedenen Lieferanten. Ohne Absprache stehen mehrere Fahrzeuge zugleich in einer schmalen Straße. Mit Zeitfenstern entladen sie nacheinander.
Liegt die Baustelle am Autobahnanschluss im Westen, dann gilt eine andere Rechnung: Die Anfahrt ist kurz, aber der Zulauf stark. Hier hilft ein Wartebereich, damit keine Fahrzeuge auf der Zufahrtsstraße stehen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Zufahrt, Wendeplatz und Lager müssen zum Konzept passen. Gleichzeitig gibt es der Zutrittskontrolle vor, wann welche Fahrzeuge erwartet werden.
Für die Gewerke ist der Lieferplan eine feste Größe in der Wochenplanung. Änderungen werden früh mitgeteilt und im Plan nachgetragen.
Das hängt vom Stadtteil ab. Der Westen und das Gewerbegebiet nutzen häufig Ibbenbüren-West, die Innenstadt die mittlere Anschlussstelle, der Osten Laggenbeck. Wir prüfen die Route im Einzelfall, auch mit Blick auf Höhen- und Gewichtsgrenzen.

Nennen Sie uns Baustelle, Gewerke und Termine. Wir entwerfen ein Lieferkonzept mit Fenstern und Route.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ibbenbüren. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit