
Auf großen Baustellen arbeiten viele Menschen mit schwerem Gerät, in der Höhe und im Wechsel mehrerer Gewerke. Passiert etwas, entscheidet die erste Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Rettungswege führen in Ibbenbüren über Stadtstraßen und die A 30, ein Klinikum liegt im Stadtgebiet.
Ein Betriebssanitäter überbrückt diese erste Zeit. Er versorgt Verletzte, hält die Rettungskette zusammen und dokumentiert den Vorfall. Ergänzend kommen Brandschutzhelfer zum Einsatz, die Entstehungsbrände erkennen und Evakuierungen unterstützen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ob ein Betriebssanitäter nötig ist, hängt von der Größe der Baustelle ab. Nach den Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften sind Betriebssanitäter bei mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Versicherten vorgeschrieben. Größere Hallen- und Gewerbebauten in Uffeln oder an der Anschlussstelle Ibbenbüren-West können diese Schwelle erreichen.
Die Rettungskette beginnt mit der Frage, wie ein Rettungswagen die Baustelle findet. Der Sanitäter weist ein, hält die Zufahrt frei und führt die Besatzung zur Unfallstelle. Bei Baufeldern abseits der Hauptstraßen, etwa am Rand der Bergplatte, gehört dazu eine klar benannte Treffpunktadresse.
Je nach Gewerk steigen die Risiken. Arbeiten in der Höhe, Erdarbeiten mit Hanglage und Montage schwerer Bauteile verlangen besondere Aufmerksamkeit. In der Nähe von Gewässern wie der Ibbenbürener Aa kommen Rutschgefahr bei Nässe hinzu.

Der Betriebssanitäter versorgt Verletzte und Erkrankte bis zur Übergabe an den Rettungsdienst. Welche Ausstattung dafür vorgesehen wird, stimmen wir nach Absprache auf die Baustelle ab.
Treffpunkte, Zufahrten und Meldewege werden vorab festgelegt. Die Beschäftigten erfahren, wen sie rufen und wo der Rettungsdienst hereinfährt.
Sie erkennen Entstehungsbrände, kennen die Fluchtwege und unterstützen bei Räumungen. Welche Löschmittel bereitstehen, besprechen wir nach Absprache mit der Bauleitung.
Vorfälle werden schriftlich festgehalten, etwa für Unfallanzeige und Auswertung. Das hilft bei der Prävention und gegenüber der Berufsgenossenschaft.
Verletzte werden fachkundig versorgt, bis der Rettungsdienst übernimmt.
Meldewege und Treffpunkte sind vor dem ersten Unfall bekannt.
Die gesetzliche Pflicht bei großer Belegung wird erfüllt.
Vorfälle sind lückenlos dokumentiert.
→ Ab einer bestimmten Belegung ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Wir prüfen mit der Bauleitung, wie viele Personen gleichzeitig anwesend sind.
→ Wir legen einen Treffpunkt fest, geben die Adresse an die Beteiligten weiter und halten die Zufahrt frei.
→ Die Rettungsplanung berücksichtigt schwer zugängliche Stellen und klärt vorab, wie Verletzte dorthin erreicht und herausgebracht werden.
→ Neue Firmen werden bei der Anmeldung über Meldewege und Treffpunkte informiert.
Viele Gewerke gleichzeitig, Beschäftigtenzahl oft über der gesetzlichen Schwelle.
Montage von Dach- und Fassadenelementen, Gerüst- und Kranarbeiten.
Aushub und Böschungsarbeiten an der Bergplatte mit schwieriger Zufahrt.
Baustelle neben Mitarbeitern und Besuchern, mit klaren Meldewegen.

Wir fragen nach der Zahl der Beschäftigten, den Gewerken und der Lage der Baustelle.
Treffpunkt, Zufahrt, Meldewege und Ausstattung nach Absprache werden festgelegt.
Sanitäter und Brandschutzhelfer werden eingewiesen und stehen zu den vereinbarten Zeiten bereit.
Vorfälle werden besprochen, Maßnahmen bei Bedarf angepasst.
Entsteht ein großer Hallenbau im Industriegebiet Uffeln mit vielen Gewerken, dann kann die Zahl der gleichzeitig Beschäftigten über 100 liegen. Der Betriebssanitäter ist dann vorgeschrieben, sichert die Erstversorgung ab und stellt sicher, dass die Zufahrt für den Rettungswagen frei ist.
Wird in einer Randlage am Fuß der Bergplatte gebaut, dann ist die Zufahrt für Fremde schwer zu finden. Ein vorab benannter Treffpunkt und ein Einweiser an der Straße verkürzen die Zeit bis zur Versorgung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst arbeitet eng mit der Sicherheit zusammen: Zugang und Zufahrt sind geregelt, die Wachkraft weist Rettungsfahrzeuge ein. Auch die Lageplanung aus der Baustelleneinrichtung legt fest, wo Rettungswege und Sammelplätze liegen.
In der operativen Baulogistik sind viele Beschäftigte in Bewegung. Hier sorgen Sanitäter und Brandschutzhelfer dafür, dass Hinweise zu Fluchtwegen und Sammelstellen allen bekannt sind.
Nach den Unfallverhütungsvorschriften ist er bei mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Versicherten erforderlich. Maßgeblich ist die tatsächliche Belegung. Wir helfen bei der Einschätzung, ob Ihre Baustelle diese Schwelle erreicht.

Nennen Sie uns Belegung und Zeitraum. Wir besprechen, welche Besetzung und welches Rettungskonzept passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ibbenbüren. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit