
Melle ist flächenmäßig groß. Rund 254 Quadratkilometer verteilen sich auf acht Ortschaften und 56 Ortsteile. Manche Baufelder liegen viele Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Ein Klinikum gibt es in der Stadt selbst. Wie lange der Weg dorthin oder bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes dauert, hängt aber stark davon ab, ob in Melle-Mitte, in Wellingholzhausen oder am Hang des Wiehengebirges gebaut wird.
Genau in dieser Spanne zählt, wer auf der Fläche ist. Ein Betriebssanitäter beginnt mit der Versorgung, lange bevor ein Fahrzeug mit Blaulicht vorfährt. Er kennt die Arbeitsbereiche, die Zufahrt und den Plan für den Ernstfall. Wir stellen solche Fachkräfte für Bauvorhaben jeder Größe.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wie viele Menschen arbeiten gleichzeitig? Die DGUV Vorschrift 1 legt in § 27 fest, dass ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten erforderlich ist. In Melle erreichen das vor allem große Hallenprojekte auf den Gewerbeflächen und Baustellen, auf denen viele Gewerke in derselben Phase arbeiten. Darunter kann ein Sanitäter freiwillig sinnvoll sein, etwa wenn die Gefährdungsbeurteilung es nahelegt.
Was wird gebaut? Montage an Dachkanten und Fassaden, Lasten am Haken, Tiefbau in den Talauen von Hase und Else oder Arbeiten neben der Bahnstrecke Löhne–Rheine bringen jeweils eigene Verletzungsrisiken. Wer das vorher weiß, kann sich darauf einstellen, statt erst im Notfall zu überlegen.
Wie weit ist es bis zur Hilfe von außen? In einer Stadt mit dieser Ausdehnung ist das keine Nebensache. Ein Bauplatz in Buer oder Riemsloh liegt anders zur Rettungswache als einer im Zentrum. Diese Entfernung fließt in die Planung des Sanitätsdienstes ein.

Blutungen stillen, Brüche ruhigstellen, Atmung und Kreislauf überwachen, Verbrennungen und Augenverletzungen behandeln: Bis der Notarzt übernimmt, bleibt der Verletzte nicht allein.
Für jedes Baufeld in Melle wird eine eindeutige Anfahrtsbeschreibung hinterlegt. Der Sanitäter sorgt mit dem Torpersonal dafür, dass Einsatzkräfte ohne Umweg zum Patienten kommen.
Welche Räumlichkeit und welches Material für die Erstversorgung bereitstehen, stimmen wir nach Absprache mit der Bauleitung ab, abhängig von Größe und Gefährdung der Baustelle.
Jeder Einsatz wird im Verbandbuch festgehalten. Bei meldepflichtigen Unfällen bereiten wir die Unterlagen für die Berufsgenossenschaft vor und weisen neue Beschäftigte in den Notfallablauf ein.
Die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte wird medizinisch genutzt.
Einsatzkräfte finden auch abgelegene Baufelder ohne Suchen.
Die Pflicht aus der DGUV Vorschrift 1 ist erfüllt und belegt.
Beschäftigte melden Beschwerden früher, wenn jemand Fachkundiges vor Ort ist.
→ Die Leitstelle erhält vorab eine Beschreibung mit Koordinaten und Sammelpunkt. Ein eingewiesener Posten wartet dort bei jedem Einsatz.
→ Für Arbeiten in Höhe und Tiefe planen wir mit der Bauleitung im Voraus, wie eine Rettung ablaufen kann und wer dabei welche Aufgabe übernimmt.
→ Wir legen Rettungswege fest, die bei jeder Umplanung frei bleiben. Zuständigkeiten klären wir vorab mit den Verantwortlichen der Bahn oder des Gewässers.
→ Der Sanitäter ist ansprechbar, versorgt auch Kleinigkeiten und hält sie fest. So lassen sich Folgen später belegen.
Hohe Beschäftigtenzahl, Montage in der Höhe und schwere Lasten machen einen Sanitäter oft zur Pflicht.
Baugruben mit Wasserhaltung an Hase und Else verlangen einen durchdachten Rettungsweg.
Nahe der A30 oder der Bahnstrecke läuft der Verkehr meist weiter. Sammelpunkte für Retter müssen dort besonders sorgfältig gewählt werden.
Wo der Weg zur nächsten Rettungswache länger ist, überbrückt ein Sanitäter die Wartezeit.

Beschäftigtenzahl, Tätigkeiten und Lage des Baufelds werden mit der Gefährdungsbeurteilung abgeglichen.
Sammelpunkt, Meldeweg, Rettungswege und Sanitätsbereich werden festgelegt und abgestimmt.
Der Sanitäter nimmt seinen Dienst auf, lernt die Arbeitsbereiche kennen und weist neue Beschäftigte ein.
Mit jeder Bauphase prüfen wir Rettungswege und Abläufe neu und dokumentieren alle Einsätze.
Sind auf einer Hallenbaustelle in einem Gewerbegebiet von Melle über 100 Beschäftigte gleichzeitig tätig, dann übernimmt ein Betriebssanitäter seinen festen Standort auf dem Gelände. Er ist per Funk erreichbar und geht morgens die Bereiche mit besonderen Risiken ab.
Verletzt sich dann ein Monteur an einer Dachkante, dann ist der Sanitäter in kurzer Zeit bei ihm, beurteilt die Lage und beginnt mit der Versorgung. Gleichzeitig setzt die Bauleitung den Notruf mit dem vereinbarten Sammelpunkt ab, der Torposten hält die Zufahrt frei und führt den Rettungsdienst bis zur Halle.
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Rettungswege sind nur so gut wie die Einrichtung, in der sie liegen. Wir achten darauf, dass Lagerflächen, Container und Lieferverkehr sie nicht zustellen.
Weil Torpersonal und Sanitäter eng zusammenarbeiten, wird im Ernstfall keine Minute für Abstimmung verloren. Beide kennen den Notfallplan und haben ihn vorher gemeinsam geübt.
Nach § 27 der DGUV Vorschrift 1 dann, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Bei kleineren Bauvorhaben in Melle kann ein Sanitäter trotzdem sinnvoll sein, etwa bei besonders gefährlichen Arbeiten oder abgelegenen Baufeldern.

Nennen Sie uns Größe, Lage und Bauzeit Ihres Vorhabens. Wir klären mit Ihnen, ob ein Betriebssanitäter Pflicht ist und wie der Einsatz aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Melle. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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