
Bei Gesmold teilt sich ein Fluss: Die Else zweigt dort von der Hase ab. Etwa zwei Drittel des Wassers fließen weiter zur Ems, ein Drittel über die Werre zur Weser. Abschnitte beider Gewässer gehören zum FFH-Gebiet „Else und obere Hase“, das europaweit geschützte Lebensräume umfasst.
Hinzu kommen Naturschutzgebiete am Südhang des Wiehengebirges und in Wellingholzhausen, das Quellgebiet der Hunte und der Natur- und Geopark TERRA.vita. Wer hier baut, bekommt häufig Auflagen zum Schutz von Gewässern, Arten und Boden. Unsere Umweltkontrollen sorgen dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Talauen von Hase und Else ziehen sich durch mehrere Ortschaften, von Wellingholzhausen über Gesmold bis Bruchmühlen. Baustellen in Gewässernähe müssen verhindern, dass Schlamm, Zementwasser oder Betriebsstoffe in den Fluss gelangen. Uferstreifen und Gehölze dürfen nicht befahren oder als Lager genutzt werden.
Am Rand des Wiehengebirges liegt das Naturschutzgebiet „Im Wischen“, in Wellingholzhausen der Beutling, ein Schutzgebiet von rund 43 Hektar. Auch wenn eine Baustelle außerhalb liegt, können Zufahrten, Lärm oder Licht in angrenzende Lebensräume wirken. Wo die Genehmigung Schutzmaßnahmen festlegt, prüfen wir deren Einhaltung regelmäßig.
Der Boden ist ein eigenes Thema. Sandige bis lehmige Böden aus der Eiszeit verdichten unter schweren Fahrzeugen leicht. Das Grundwasser liegt teils nur wenige Meter tief. Bei Gewerbeflächen mit festgesetzter Durchgrünung, wie sie die Stadt für einen 13 Hektar großen Gewerbepark in Melle-Mitte vorsieht, hängt das spätere Grün davon ab, dass der Boden während der Bauzeit geschont wird.

Wir prüfen Absetzbecken, Abdeckungen und Lagerplätze für wassergefährdende Stoffe und kontrollieren, ob Uferstreifen frei bleiben. Auffälligkeiten melden wir sofort an die Bauleitung.
In Gebieten mit Amphibienwanderung gehen wir Schutzzäune ab, leeren Fangeimer, zählen und dokumentieren die Tiere und bringen sie nach den Vorgaben auf die andere Seite.
Schutzzäune um Gehölze, Wurzelbereiche und festgesetzte Grünflächen werden regelmäßig kontrolliert. Wir halten fest, ob sie intakt sind und nicht als Lager missbraucht werden.
Wir überwachen, dass Oberboden getrennt gelagert, Fahrwege eingehalten und verdichtete Flächen gekennzeichnet werden. Für die Behörde führen wir ein Umweltprotokoll.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar eingehalten.
Verstöße fallen früh auf, bevor Bußgelder oder Baustopps drohen.
Gewässer und Schutzgebiete bleiben von den Folgen der Baustelle verschont.
Die Behörde erhält vollständige Protokolle ohne zusätzlichen Aufwand für die Bauleitung.
→ Wir prüfen Absetzbecken und Abläufe nach jedem Starkregen und lassen fehlende Rückhaltungen sofort nachrüsten.
→ Zäune und Fangeimer werden in der Wanderzeit täglich kontrolliert, die Zahlen gehen an die Naturschutzbehörde.
→ Wir dokumentieren den Verstoß, lassen die Fläche räumen und weisen das Gewerk auf die Auflage hin.
→ Wir weisen früh auf die Schutzzeiten hin und stimmen mit Bauleitung und Fachgutachtern ab, wann Arbeiten möglich sind.
Brücken, Leitungen und Gebäude in den Auen von Hase und Else berühren das FFH-Gebiet und brauchen Gewässerschutz.
Wo Durchgrünung und ökologische Maßnahmen festgelegt sind, muss die Baustelle diese Flächen schonen.
Grundstücke am Wiehengebirge oder Teutoburger Wald grenzen an Lebensräume, die Licht- und Lärmschutz erfordern.
Lange Trassen queren Gräben, Hecken und Wanderwege von Amphibien und brauchen abschnittsweise Kontrollen.

Wir werten Genehmigung, Schutzgebietskarten und Fachgutachten aus und legen die Kontrollpunkte fest.
Zäune, Absetzbecken und Lagerplätze werden vor Baubeginn geprüft und abgenommen.
In festen Abständen und nach Starkregen gehen wir die Baustelle ab und protokollieren den Zustand.
Bauleitung und Behörde erhalten regelmäßig Berichte, Mängel werden bis zur Behebung verfolgt.
Liegt eine Baustelle in der Talaue der Else, dann beginnt die Kontrolle schon vor dem ersten Bagger. Wir prüfen, ob Uferstreifen abgezäunt, Lagerplätze für Kraftstoffe abgedeckt und Absetzbecken angelegt sind.
Fordert die Genehmigung zusätzlich einen Amphibienzaun, dann gehen wir ihn in der Wanderzeit jeden Morgen ab. Gefundene Tiere werden gezählt, dokumentiert und umgesetzt. Die Liste geht wöchentlich an die zuständige Stelle.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen funktionieren nur, wenn sie in die Logistik eingebunden sind. Lagerflächen, Zufahrten und Entsorgung legen wir so fest, dass geschützte Bereiche nicht berührt werden.
Das Personal auf der Baustelle kennt die Auflagen und weiß, wo geschützte Flächen beginnen. So werden Umweltbelange Teil des Tagesgeschäfts und nicht erst bei einer Kontrolle der Behörde zum Thema.
Weil sie zusammen mit beiden Flüssen als FFH-Gebiet geschützt ist. Wer in diesen Auen baut, muss verhindern, dass Schlamm oder Schadstoffe ins Wasser gelangen. Unsere Kontrollen stellen sicher, dass Schutzmaßnahmen dort bestehen und wirken.

Schicken Sie uns Ihre Genehmigung und den Lageplan. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen sinnvoll sind und wie oft sie stattfinden sollten.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Melle. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit