
Die A30 durchquert Melle von West nach Ost und hat im Stadtgebiet vier Anschlussstellen: Gesmold, Melle-West, Melle-Ost und Riemsloh. Für Lieferverkehr ist das ein Vorteil, denn Beton, Stahl und Fertigteile erreichen viele Baufelder ohne lange Ortsdurchfahrt. Zugleich verteilen sich die Baustellen auf acht Ortschaften, die teils mehrere Kilometer voneinander entfernt liegen.
Logistik-Management heißt für uns, diese Wege so zu ordnen, dass Material zur richtigen Zeit am richtigen Platz ankommt. Wir vergeben Lieferfenster, legen Anfahrtsrouten fest und stimmen den Verkehr der Baustelle mit Anwohnern, Schulen und Betrieben in der Nachbarschaft ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Welche Anschlussstelle die richtige ist, hängt vom Baufeld ab. Eine Gewerbefläche in Melle-Mitte liegt rund zwei Kilometer von Melle-West entfernt, eine kleinere Fläche in Wellingholzhausen etwa sechs Kilometer. Ein Lieferplan, der jedem Fahrer die passende Ausfahrt und den letzten Abschnitt über Ortsstraßen nennt, spart Suchfahrten durch Wohngebiete.
Die Bahnstrecke Löhne–Rheine läuft durch das Stadtgebiet, mit dem Bahnhof Melle, dem Bahnhof Bruchmühlen und dem Haltepunkt Westerhausen. Wo Zufahrten Bahnübergänge kreuzen oder an Bahnhofsumfeldern enden, rechnen wir Wartezeiten ein und legen Lieferungen nicht in Zeiten, in denen der Verkehr dort ohnehin stockt.
Rund 4.000 Unternehmen mit über 18.000 Arbeitsplätzen sitzen in der Stadt, die Logistik entlang der Autobahn ist eine eigene Branche. Auf vielen Gewerbestraßen teilen sich Baustellenfahrzeuge den Raum mit Lkw der Nachbarbetriebe. Eine Abstimmung über Ladezeiten und Wartezonen verhindert, dass beide sich blockieren.

Jede Anlieferung erhält ein festes Zeitfenster. Schwere Transporte wie Fertigteile oder Kranteile legen wir in ruhige Stunden, kleinere Lieferungen verteilen wir über den Tag.
Wir beschreiben für jedes Baufeld in Melle die Anfahrt ab der Autobahn bis zum Tor, mit Hinweisen zu Höhen, Engstellen und Wendemöglichkeiten.
Anwohner, Schulen und angrenzende Betriebe erfahren rechtzeitig, wann laute oder große Fahrzeuge kommen. Wir benennen einen Ansprechpartner für Rückfragen.
Auf Wunsch erstellen wir das Konzept schon für die Vergabe, damit Gewerke ihre Anlieferung von Anfang an danach planen.
Material liegt nicht wochenlang im Weg, sondern kommt, wenn das Gewerk es braucht.
Wartende Lkw verschwinden von der Straße vor der Baustelle.
Beschwerden werden seltener, wenn Nachbarn wissen, was auf sie zukommt.
Die Bauleitung sieht jederzeit, welche Lieferung wann geplant ist.
→ Feste Zeitfenster und eine Wartezone abseits der Fahrbahn verteilen die Ankünfte. Wer zu früh ist, wartet dort statt vor der Einfahrt.
→ Das Routenblatt gibt die Strecke ab der Anschlussstelle vor und wird mit der Bestellung an den Lieferanten geschickt.
→ Liegt ein Baufeld nahe einer Schule, sperren wir die Zeiten vor Unterrichtsbeginn und zum Schulschluss für große Lieferungen.
→ Wir planen die Umsetzung von Kran, Bühnen oder Containern zwischen den Standorten mit und legen sie in die Lieferfenster beider Baufelder.
Viele schwere Lieferungen in kurzer Zeit, dazu laufender Lkw-Verkehr benachbarter Betriebe.
Enge Straßen, Anwohner direkt nebenan und wenig Platz zum Abladen machen feste Zeitfenster nötig.
Lieferungen müssen um Unterrichtszeiten und Schulwege herum geplant werden.
Ein Bauherr mit Standorten in Buer, Gesmold oder Neuenkirchen braucht einen gemeinsamen Plan für Geräte und Material.

Wir prüfen Zufahrten, Anschlussstellen, Bahnübergänge und die Nachbarschaft des Baufelds.
Lieferfenster, Routen und Wartezonen werden festgelegt und mit den Gewerken besprochen.
Wir nehmen Anmeldungen entgegen, vergeben Zeiten und halten den Plan täglich aktuell.
Verspätungen und Engpässe werten wir aus und verbessern den Plan für die nächsten Wochen.
Entsteht ein Wohnquartier auf einer Brache in Melle-Mitte, dann ist die Zufahrt eng und die Straßen sind bewohnt. Wir legen die Betonlieferungen in den Vormittag, schicken jedem Fahrer die Route ab Melle-West und halten eine Wartestelle an einer breiteren Straße frei.
Kommen in derselben Woche Fertigteile und der Estrichleger, dann trennen wir beide Lieferungen um mehrere Stunden. Der Kran ist für die Fertigteile frei, der Estrich wird anschließend über die zweite Zufahrt angeliefert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Lieferfenster greifen auf die Flächen der Baustelleneinrichtung zurück. Nur wenn klar ist, wo abgeladen und gelagert wird, lässt sich ein Zeitplan halten.
Am Tor setzt das Personal den Plan um, prüft Lieferscheine und weist Fahrzeuge ein. Abweichungen melden wir der Bauleitung, damit sie in den nächsten Plan einfließen.
Das hängt vom Baufeld ab. Im Stadtgebiet gibt es vier Anschlussstellen an der A30. Wir nennen jedem Lieferanten die passende und beschreiben den Weg bis zum Tor, damit niemand durch Ortskerne sucht.

Nennen Sie uns Baufeld, Bauzeit und Gewerke. Wir schlagen Ihnen einen Lieferplan vor, der zu Ort und Nachbarschaft passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Melle. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit