
Georgsmarienhütte zieht täglich viele Menschen von außen an. Die Stadt hat einen deutlichen Einpendlerüberschuss, am Harderberg kommen großflächige Märkte mit Kundenverkehr hinzu, nach Osnabrück fahren Busse in dichtem Takt. Auf denselben Straßen rollen Betonmischer, Stahlträger und Fertigteile zu den Baustellen. Ohne Plan treffen sie zur falschen Zeit am falschen Tor ein.
Unser Logistik-Management ordnet diese Anlieferungen. Wir erstellen ein Baulogistikkonzept, vergeben Zeitfenster für jede Lieferung, legen Routen und Wartezonen fest und stimmen das mit Bauleitung, Lieferanten und Nachbarn ab. So kommt Material dann, wenn es verbaut wird. Es blockiert weder die Fläche noch die Straße davor.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt hängt an wenigen Hauptachsen. Die B 51 führt in Nord-Süd-Richtung zur A 30, in Harderberg und Kloster Oesede bestehen Anschlüsse an die A 33 und die B 68, die L 95 verbindet die Stadtteile von Ost nach West. Fällt eine dieser Achsen durch Stau oder Unfall aus, gibt es nur wenige Ausweichstrecken. Ein Konzept nennt deshalb für jede Baustelle eine Hauptroute und eine Alternative.
Morgens und nachmittags verdichtet sich der Verkehr durch Pendler, Schulwege und den Einkauf am Harderberg. Rund um das Gymnasium Oesede und die Grundschulen sind Kinder unterwegs, im Zentrum Oesede und in Alt-Georgsmarienhütte liegen Geschäfte an der Straße. Schwerverkehr plant man dort in ruhigere Stunden.
Viele Wohnbaustellen liegen in Straßen, die nicht für Sattelzüge gebaut sind. In Holzhausen oder Kloster Oesede ist oft schon das Abbiegen schwierig, ein wartender Lkw sperrt die Fahrbahn. Wir prüfen Fahrzeuggrößen vorab und lassen sperrige Lieferungen auf kleinere Fahrzeuge umladen, wenn es die Zufahrt verlangt.

Wir erfassen Mengen, Gewerke und Bauphasen und leiten daraus ab, wann welche Lieferungen anfallen. Das Konzept enthält Routen, Ladezonen, Pufferflächen und Regeln für alle Lieferanten.
Jede Anlieferung erhält ein festes Zeitfenster. Lieferanten buchen ihre Slots, wir sehen Überschneidungen früh und verschieben, bevor zwei Kranlasten gleichzeitig vor dem Tor stehen.
Für Fahrten von der A 33 oder der A 30 legen wir fest, über welche Straßen Lkw zur Baustelle kommen. Wer zu früh da ist, wartet auf einer vereinbarten Fläche und nicht im Wohngebiet.
Wir informieren Anwohner und Betriebe über Lieferzeiten, klären mit der Stadt verkehrsrechtliche Anordnungen und halten Absprachen zu Ruhezeiten schriftlich fest.
Material trifft zum Einbau ein und belegt keine Fläche auf Vorrat.
Lkw warten nicht in Wohnstraßen oder auf der Bundesstraße.
Nachbarn und Schulen wissen, wann mit Schwerverkehr zu rechnen ist.
Die Bauleitung hat einen Überblick über alle Anlieferungen.
→ Wir takten die Mischer in festen Abständen und beginnen große Betonagen früh oder nach dem Hauptverkehr. Das Werk erhält einen Abrufplan statt einer Liefermenge.
→ Lieferungen mit großen Fahrzeugen fallen nicht in die Zeiten von Schulbeginn und Schulschluss. Ein Einweiser begleitet das Rückwärtsfahren, Gehwege bleiben abgegrenzt.
→ Wir prüfen die Schleppkurven vorab und vereinbaren mit dem Lieferanten kleinere Fahrzeuge oder eine Umladung auf einem Zwischenlager außerhalb der Wohnstraße.
→ Alle Lieferungen laufen über ein gemeinsames Buchungssystem. Die Bauleitung sieht täglich, was kommt. So kann sie Prioritäten setzen.
Bauten im Gewerbegebiet Harderberg, wo Baustellenverkehr auf Kundenverkehr großflächiger Märkte an der B 51 trifft.
Mehrabschnittige Wohnbauten im einwohnerstärksten Stadtteil, mit Schulen und Geschäften in der Nachbarschaft.
Neu- und Umbauten im Gewerbegebiet Klöcknerstraße, wo Lieferungen in den Ost-West-Verkehr der Landesstraße eingebunden werden.
Schul- und Verwaltungsbauten der Stadt, bei denen der laufende Betrieb neben der Baustelle weitergeht.

Wir werten Bauzeitenplan und Leistungsverzeichnisse aus und ermitteln, wann welche Mengen ankommen.
Routen, Ladezonen, Wartezonen und Lieferzeiten werden mit Bauleitung, Stadt und Lieferanten abgestimmt.
Lieferanten buchen Zeitfenster, wir prüfen Konflikte und bestätigen jeden Slot.
Verspätungen, Stau oder geänderte Bauabläufe gleichen wir aus und halten alle Beteiligten auf dem aktuellen Stand.
Wird in Oesede ein Wohnquartier in mehreren Abschnitten gebaut und führt die einzige Zufahrt durch eine bewohnte Straße, dann legen wir die Lieferzeiten außerhalb der Schulwege und der Abendruhe. Großanlieferungen wie Fertigteile oder Dachstühle planen wir gebündelt, damit die Straße nur an wenigen Tagen stark belastet ist.
Kommen Lieferungen über die A 33, dann leiten wir sie über die Hauptstraßen bis zum Quartier und nicht über Abkürzungen durch Nebenstraßen. Bleibt ein Fahrzeug im Stau, dann rücken wir den nächsten Slot nach und informieren die Kolonne, damit niemand untätig wartet.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf dem Einrichtungsplan auf. Ladezonen, Kranreichweite und Lagerflächen bestimmen, wie viele Lieferungen gleichzeitig möglich sind. Umgekehrt zeigen die Liefermengen, wo die Einrichtung zu knapp ist.
Auf der Fläche übernimmt die operative Baulogistik das angelieferte Material. Die Zugangskontrolle prüft am Tor, ob ein Fahrzeug angemeldet ist. So greifen Planung und Ausführung ineinander.
Kritisch sind Berufsverkehr am Morgen und am Nachmittag, Schulbeginn und Schulschluss sowie die Stoßzeiten im Einkaufsverkehr am Harderberg. Wir legen Lieferfenster für jede Baustelle so, dass sie diese Zeiten meiden. Dabei richten wir uns nach den Ruhezeiten im Wohngebiet.

Nennen Sie uns Baustelle, Bauzeit und Gewerke. Wir entwickeln ein Logistikkonzept mit Routen und Zeitfenstern, das zu Verkehr und Nachbarschaft passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Georgsmarienhütte. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit