
Osnabrück liegt dort, wo sich wichtige Verkehrsachsen kreuzen. Die A 1 verläuft im Nordwesten, die A 30 im Süden, die A 33 im Osten. Am Hauptbahnhof treffen sich die Strecken Richtung Ruhrgebiet und Hamburg auf der einen, Richtung Amsterdam und Berlin auf der anderen Ebene. Für Baustoffe ist die Stadt damit gut erreichbar, für eine einzelne Baustelle heißt das aber auch: viele Lkw, die alle zur selben Stunde kommen wollen.
Mit dem Logistik-Management ordnen wir diesen Zustrom. Wir legen fest, wer wann anliefert, über welchen Weg der Lkw kommt, wo er wartet und wie lange er entladen darf. So bleiben Straßen und Nachbarn entlastet. Das Material ist da, wenn die Kolonne es braucht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Fernverkehr ist schnell da, der letzte Kilometer ist das Nadelöhr. Von den Anschlussstellen an A 1, A 30 und A 33 führen die Wege über Bundesstraßen wie die B 51 und B 68 in die Stadt. Zur Hauptverkehrszeit stauen sich dort Pendler und Lieferverkehr, ein Betonmischer im Stau verliert wertvolle Zeit.
Im Zentrum gelten andere Regeln. Rund um Dom und Rathaus ist die Bebauung dicht, Zufahrten sind schmal und oft nur zu festen Zeiten für den Lieferverkehr frei. Eine Anlieferung muss in diese Fenster passen und darf Rettungswege nicht blockieren.
Hinzu kommen ruhebedürftige Nachbarn. In Wohnvierteln wie der Weststadt oder am Westerberg reagieren Anwohner zu Recht empfindlich auf Lkw am frühen Morgen. Nahe den Krankenhäusern und den Hochschulstandorten müssen Zufahrten für Patienten, Studierende und Rettungsdienst frei bleiben.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauphasen und leiten daraus ab, wann welche Lieferungen anstehen. Das Konzept berücksichtigt die Zufahrtswege in Osnabrück und die Flächen, die auf der Baustelle zur Verfügung stehen.
Jeder Lieferant bucht ein festes Fenster. Wir verteilen die Fenster so, dass sich Lkw nicht vor dem Tor stauen und große Lieferungen nicht mit dem Berufsverkehr zusammenfallen.
Wir geben Fahrern eine Route vor, die enge Straßen und Wohngebiete meidet. Kommt ein Lkw zu früh, wartet er auf einem abgestimmten Platz außerhalb des Viertels statt in der Wohnstraße.
Wir informieren Anlieger über laute oder große Anlieferungen und stimmen Sondertransporte mit den Behörden ab. So weiß jeder vorher, was kommt.
Lkw warten nicht in der Straße, sondern kommen zur gebuchten Zeit.
Kolonnen haben ihr Material zur Hand und stehen nicht still.
Nachbarn wissen Bescheid und erleben weniger Störungen.
Änderungen im Bauablauf fließen direkt in den Lieferplan ein.
→ Mit festen Zeitfenstern und einer Leitstelle für Rückfragen kommt jeder Lkw zu seiner Zeit. Abweichungen werden sofort neu eingeplant.
→ Wir legen die Anlieferung in die erlaubten Fenster und bündeln kleinere Lieferungen, damit weniger Fahrten nötig sind.
→ Wir planen laute Lieferungen in verträgliche Zeiten und informieren die Nachbarschaft vorab über Tage mit vielen Fahrten.
→ Wir prüfen Strecken vorher, planen Ausweichwege und stimmen Begleitung und Genehmigungen für Sondertransporte ab.
Umbauten und Neubauten im Zentrum, bei denen Anlieferung nur in festen Zeiten und über enge Zufahrten möglich ist.
Vorhaben am Westerberg und in Haste, wo Lieferverkehr und laufender Lehrbetrieb sich die Wege teilen.
Hallen nahe den Autobahnen und dem Stadthafen mit vielen Stahl-, Beton- und Fertigteillieferungen in kurzer Zeit.
Arbeiten im Umfeld des Hauptbahnhofs und der Gleise im Schinkel, bei denen Sperrzeiten den Liefertakt bestimmen.

Wir klären mit Ihnen Bauphasen, Lieferanten und Mengen und prüfen die Zufahrtswege zur Baustelle.
Aus diesen Angaben entsteht ein Plan mit Zeitfenstern, Routen und Warteplätzen.
Jeder Lieferant erhält seine Regeln und bucht seine Fenster. Rückfragen laufen über einen festen Ansprechpartner.
Wir verfolgen die Anlieferung täglich und passen den Plan an, wenn sich der Bauablauf ändert.
Entsteht ein Gebäude in Osnabrück an einer Bundesstraße, über die morgens und nachmittags der Pendlerverkehr rollt, dann legen wir Betonagen und große Anlieferungen in die Stunden dazwischen. Für die übrigen Lieferungen vergeben wir Fenster, die den Berufsverkehr meiden.
Steht vor dem Tor nur eine kurze Haltefläche zur Verfügung, dann richten wir einen Warteplatz außerhalb ein, von dem aus der Lkw abgerufen wird. Ein Einweiser holt das Fahrzeug an der Einfahrt ab, sodass Busse und Radverkehr ungehindert vorbeikommen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management stützt sich auf den Einrichtungsplan: Tore, Lagerflächen und Kranstandort bestimmen, wie viel auf einmal geliefert werden kann. Auf der Baustelle setzen unsere Kräfte der operativen Baulogistik die Planung um, nehmen Ware an und verteilen sie.
Auch die Sicherheit am Tor gehört dazu. Wer anliefert, wird erfasst. Nur angemeldete Fahrzeuge kommen auf die Fläche. Für Vorhaben in Osnabrück entsteht so ein durchgehender Ablauf von der Bestellung bis zum Einbauort.
Ja, sobald mehrere Gewerke gleichzeitig liefern oder die Zufahrt eng ist. In Osnabrück ist das im Zentrum und in dicht bebauten Wohnvierteln schon bei überschaubaren Vorhaben der Fall, weil jeder wartende Lkw die Straße blockiert.

Nennen Sie uns Lage, Bauzeit und Gewerke. Wir schlagen Ihnen einen Lieferplan vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Osnabrück. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit