
Ein Lkw mit Fertigteilen, der eine Stunde zu früh vor dem Bauzaun steht, blockiert die Straße und kostet Geld. Ein Betonmischer, der im Stau wartet, gefährdet den Guss. Logistik-Management heißt, solche Situationen vorher auszuschließen: Wir legen fest, wer wann mit welchem Fahrzeug kommt und wo es entladen wird.
Meppen liegt im Zentrum des Emslandes und ist über die A 31 mit den Anschlussstellen Meppen und Twist sowie über die Bundesstraßen 70 und 402 angebunden. Lieferungen erreichen die Stadt also gut. Die Kunst liegt auf den letzten Kilometern, zwischen Hauptachse und Baustellentor.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Hauptachsen bündeln den Verkehr. B 70 und B 402 tragen neben dem Durchgangsverkehr auch den Wirtschaftsverkehr zu den Gewerbegebieten. Schwertransporte und Kranlieferungen planen wir so, dass sie nicht in die Zeiten fallen, in denen dort ohnehin am meisten los ist.
Die Innenstadt ist kleinteilig. Rund um Marktplatz und Rathaus innerhalb des alten Stadtwalls lässt sich ein Sattelzug kaum wenden. Für Vorhaben dort braucht es kleinere Fahrzeuge, feste Entladezeiten und eine Abstimmung mit der Stadt über Halteflächen.
In den Ortschaften und in Wohnvierteln der Kernstadt wie Esterfeld oder Kuhweide leben die Nachbarn direkt neben der Baustelle. Frühe Anlieferungen, rückwärts fahrende Lkw und laufende Motoren sorgen dort schnell für Ärger. Ein Lieferplan, der Ruhezeiten achtet, hält das Verhältnis zur Nachbarschaft entspannt.

Wir erfassen Gewerke, Mengen, Fahrzeuge und Lagerbedarf und leiten daraus ab, wie Material auf die Baustelle kommt. Das Konzept berücksichtigt die Zufahrt von der Hauptachse bis zum Tor.
Lieferanten buchen feste Zeitfenster. Kommt ein Fahrzeug, ist die Entladestelle frei und das Personal bereit. Wartende Lkw auf der Straße werden so zur Ausnahme.
Für jede Baustelle legen wir fest, über welche Straßen schwere Fahrzeuge anfahren. In Wohngebieten und in der Altstadt meiden wir enge Abschnitte und wählen Wege, die Anwohner möglichst wenig belasten.
Ein fester Ansprechpartner sammelt die Bedarfe der Gewerke, verteilt die Zeitfenster und gibt Änderungen sofort an alle Beteiligten weiter.
Material trifft erst ein, wenn es gebraucht wird.
Die Straße vor der Baustelle bleibt frei und Nachbarn werden weniger belastet.
Gewerke verlieren keine Zeit mit Warten auf Lieferungen.
Änderungen im Bauablauf erreichen alle Lieferanten über eine Stelle.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender verteilt die Zeitfenster und macht Überschneidungen sichtbar, bevor die Fahrzeuge losfahren.
→ Wir setzen auf kleinere Fahrzeuge, Umschlag auf einer Fläche am Rand und eine mit der Stadt abgestimmte Halteposition.
→ Anlieferungen werden in verträgliche Zeiten gelegt, Fahrer erhalten klare Hinweise zu Anfahrt und Wartepunkten.
→ Wir planen die Transporte frühzeitig, stimmen Route und Uhrzeit ab und halten Kran und Montageteam für das Eintreffen bereit.
Vorhaben in Nödike und Rühlerfeld mit vielen Fertigteilen, schweren Transporten und eng getakteter Montage.
Umbau und Sanierung rund um Marktplatz und Stadtwall, wo jede Anlieferung mit dem öffentlichen Raum abgestimmt werden muss.
Bauabschnitte im Stadtumbaugebiet am alten Emshafen, die in mehreren Phasen entstehen und sich die Zufahrten teilen.
Energetische Sanierung von Ein- und Mehrfamilienhäusern im Quartier Esterfeld, mit vielen kleinen Baustellen in Wohnstraßen.

Wir sammeln Mengen, Fahrzeugtypen und Termine aller Gewerke und sehen uns Zufahrt und Umfeld der Baustelle an.
Routen, Entladestellen, Lagerflächen und Zeitfenster werden in einem Logistikkonzept zusammengeführt.
Lieferanten erhalten ihre Zeitfenster, wir überwachen den Ablauf und reagieren auf Verschiebungen.
Das Konzept schreiben wir mit jeder Bauphase fort und prüfen dabei, ob Fenster und Routen noch passen.
Entsteht eine Halle im Gewerbegebiet Nödike, dann laufen in kurzer Zeit Erdbau, Fundamente, Stahl- oder Betonfertigteile und Dachmontage nacheinander an. Wir erstellen einen Lieferplan, der die Fertigteile in der Reihenfolge der Montage abruft. Die Fahrzeuge kommen über die B 70 und erreichen die Baustelle in festen Abständen.
Steht dagegen eine Sanierung in der Meppener Altstadt an, dann rücken kleinere Fahrzeuge zu vereinbarten Zeiten an. Material wird in Tagesmengen bestellt, damit es nicht im engen Straßenraum lagert. Für größere Teile stimmen wir einen Termin mit der Stadt ab.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Liefersteuerung baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Erst wenn Entladeflächen, Lager und Kranstandort feststehen, lassen sich Zeitfenster sinnvoll vergeben. Wir verbinden beides in einem Plan.
Vor Ort setzen auf Wunsch unsere Baulogistiker den Plan um: Sie nehmen Fahrzeuge in Empfang, weisen sie ein und melden Abweichungen zurück. So bleibt die Steuerung kein Papier, sondern wird täglich gelebt.
Für die meisten Vorhaben führt der Weg über die A 31 und dann über B 70 oder B 402 ins Stadtgebiet. Entscheidend ist der Abschnitt danach. Wir prüfen Kurven, Brücken und Engstellen bis zum Tor und legen eine Route fest, die das Fahrzeug ohne Umwege ans Ziel bringt.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben und den Zeitplan. Wir entwickeln daraus ein Logistikkonzept, das zu Ihrer Baustelle passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Meppen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit