
Bevor auf einer Baustelle gearbeitet wird, muss feststehen, wo Kran, Container, Lagerplatz und Zufahrt liegen. In Meppen hängt diese Entscheidung stark am Untergrund. Das Stadtgebiet besteht nahezu vollständig aus eiszeitlichen Lockersedimenten: Sand, Kies, Schluff und organische Ablagerungen. Festgestein steht an der Oberfläche nirgends an.
Wir übernehmen die Baustelleneinrichtung als zusammenhängende Planung. Dazu gehören der Einrichtungsplan, die Containeranlage, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun und Beschilderung. Das Ziel ist eine Fläche, die am ersten Arbeitstag trägt, erreichbar ist und den Gewerken klare Wege vorgibt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Boden entscheidet über die Lastflächen. Wo Sand und Kies anstehen, lassen sich Stellflächen für Kran und Silo meist mit überschaubarem Aufwand herrichten. Organische Schichten setzen sich dagegen unter Last. Im Stadtgebiet liegen mehrere Moore, darunter das Esterfelder Moor und das Rühler Moor. Für Vorhaben in solchen Randlagen planen wir Lastverteilung und Tragschichten erst nach dem Baugrundgutachten.
Die Altstadt ist eng gefasst. Der Stadtwall der früheren Festung umschließt sie bis heute, im Zentrum liegen Marktplatz und das historische Rathaus von 1408. Wer dort saniert oder umbaut, hat kaum eigene Fläche. Container müssen oft gestapelt oder auf Nachbarflächen ausgelagert werden und Lieferfahrzeuge brauchen eine abgestimmte Halteposition.
Hinzu kommt die Lage am Wasser. Die Hase mündet im Stadtgebiet in die Ems, der Dortmund-Ems-Kanal läuft mit. Hochwasser an Ems und Hase gilt als zentrale Herausforderung für Bauten in den Niederungen. Eine Einrichtung in Ufernähe stellt deshalb empfindliche Teile wie Stromverteiler, Büros und Lagergut auf die höher gelegene Seite.

Aus Bauzeitenplan und Lageplan entsteht ein Einrichtungsplan mit Kranstandort, Lagerzonen, Containern, Fluchtwegen und Zufahrt. Für eine Baulücke in der Innenstadt sieht er anders aus als für eine Halle im Gewerbegebiet Nödike.
Büro, Aufenthalt, Umkleide und Sanitär stimmen wir auf die Zahl der Beschäftigten ab. Auf weichem Untergrund setzen wir die Anlage auf eine vorbereitete Tragschicht, damit sie über die Bauzeit eben steht.
Wir klären Anschlusspunkte mit dem Netzbetreiber und legen die Verteiler so, dass Kabelwege kurz und geschützt bleiben. Die Wasserentnahme planen wir so, dass Frost und Baufahrzeuge den Leitungen nichts anhaben.
Die Grenze der Baustelle wird mit Bauzaun, Toren und Schildern festgelegt. An Straßen mit Rad- und Fußverkehr sichern wir den Übergang zwischen Baustelle und öffentlichem Raum ab.
Kran, Container und Lager stehen von Beginn an dort, wo sie bis zum Ende bleiben können.
Die Bodenverhältnisse fließen in die Planung ein, bevor schweres Gerät aufgestellt wird.
Versorgung mit Strom und Wasser ist geklärt, ehe die ersten Gewerke anrücken.
Ein Ansprechpartner hält den Einrichtungsplan über alle Bauphasen aktuell.
→ Lastflächen werden nach Gutachten bemessen, mit Tragschicht oder Lastverteilplatten hergestellt und regelmäßig auf Setzungen kontrolliert.
→ Wir planen gestapelte Container, Lager auf Ausweichflächen und eine Taktung, bei der nur das Material vor Ort liegt, das in den nächsten Tagen verbaut wird.
→ Die Einrichtung ordnet empfindliche Teile höher an und ein Räumplan legt fest, was bei steigendem Pegel zuerst wegkommt.
→ Baustraße, provisorische Versorgung und Zufahrt werden zuerst hergestellt, damit die Gewerke vom ersten Tag an anfahren können.
Neubauten und Erweiterungen in Nödike oder Rühlerfeld mit großen Lastflächen für Kran und Fertigteile.
Bauabschnitte im Stadtumbaugebiet „Rechts der Ems“ zwischen Schützenstraße und Hafenstraße, nah am Wasser und mit wenig Freifläche.
Arbeiten an Bestandsgebäuden innerhalb des Stadtwalls, wo Container und Lager auf engstem Raum Platz finden müssen.
Neubau von Wohnhäusern in Ortschaften wie Bokeloh, Versen oder Apeldorn, oft mit Erschließung und mehreren Bauabschnitten.

Wir prüfen Lageplan, Baugrundgutachten und Zufahrt und klären, welche Flächen tragen und welche nicht.
Kran, Container, Lager, Versorgung und Wege werden in einem Plan festgelegt, abgestimmt auf Ihren Bauzeitenplan.
Tragschichten, Container, Bauzaun, Baustrom und Bauwasser werden in der geplanten Reihenfolge hergestellt.
Mit jeder Bauphase passen wir die Einrichtung an, bis zum Rückbau und zur Übergabe der Fläche.
Liegt eine Baustelle in der Nähe des Emsufers auf wechselndem Untergrund, dann beginnt unsere Planung mit dem Baugrundgutachten. Wir markieren, wo Sand trägt und wo organische Schichten liegen. Kranstandort und Silofläche kommen auf den tragfähigen Teil, die Lagerflächen für leichtes Material auf den Rest.
Weil die Fläche nahe am Fluss liegt, stehen Baubüro und Stromverteiler auf der höheren Seite. Der Einrichtungsplan enthält einen Abschnitt für Hochwasser: welche Container umgesetzt werden, wo Material zwischengelagert wird und wer im Ernstfall entscheidet.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist kein einmaliges Blatt. Mit jeder Bauphase ändert sich der Platzbedarf: Erst braucht der Rohbau Lagerfläche, später der Ausbau Container für Material und Werkzeug. Wir passen den Plan an und stimmen ihn mit Bauleitung und Gewerken ab.
Auf Wunsch verbinden wir die Einrichtung mit Liefersteuerung, Baustellensicherheit und Personal für die tägliche Logistik. So greifen Planung und Betrieb ineinander, ohne dass Sie zwischen mehreren Stellen vermitteln müssen.
Das Stadtgebiet von Meppen besteht aus eiszeitlichen Lockersedimenten mit Sand, Kies, Schluff und organischen Ablagerungen. Organische Schichten setzen sich unter Last. Kran- und Siloflächen legen wir deshalb auf den tragfähigen Teil. Geplant wird das erst, wenn das Baugrundgutachten vorliegt.

Senden Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung Ihrer Fläche.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Meppen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit