
Wer in Nordhorn baut, plant fast immer mit Wasser in der Nähe. Die Innenstadt liegt auf einer Insel, die von der Vechte umflossen wird. Vom Stadtgebiet zweigen der Süd-Nord-Kanal, der Ems-Vechte-Kanal und der Nordhorn-Almelo-Kanal ab. Für die Baustelleneinrichtung heißt das: Lagerflächen, Kranstandorte und Containerreihen müssen dort Platz finden, wo Ufer, Brücken und schmale Zufahrten den Raum begrenzen.
Ganz anders sieht es am Stadtrand aus. In den Gewerbegebieten an der A 31 bei Klausheide oder auf den Wohnbauflächen in Deegfeld steht meist genug Fläche zur Verfügung, dafür fehlen anfangs feste Wege, Anschlüsse und eine klare Ordnung. Wir planen beide Fälle von Grund auf: wo was steht, wie Fahrzeuge hinein- und hinauskommen und wie die Fläche über die Bauzeit mitwächst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Vechteinsel ist dicht bebaut und von Wasser umgeben. Eine Baustelle in der Innenstadt hat selten mehr als die eigene Grundstücksfläche und einen Streifen am Straßenrand. Container werden deshalb gestapelt, Material wird knapp vorgehalten und der Kranstandort entscheidet darüber, wie viel Lagerfläche übrig bleibt. Jede Zufahrt über eine Brücke prüfen wir vorab auf Breite und Durchfahrt.
Die Stadt liegt auf einer eiszeitlich geprägten Talsandfläche, nördlich schließen Moorgebiete an. Sand trägt gut, verdichtet sich unter schweren Fahrzeugen aber in Spuren und staubt bei Trockenheit. Bevor der erste Lastwagen einfährt, legen wir für Baustraßen und Aufstellflächen deshalb Tragschichten oder Platten fest. Abgestimmt wird das mit dem Baugrundgutachten.
Auf den Feldern am Stadtrand beginnt die Einrichtung bei null. Bei Gewerbeflächen wie A31-Klausheide-Nord oder bei Wohnbaugebieten in Deegfeld und Brandlecht müssen Baustrom, Bauwasser, Zaun und Wege erst angelegt werden. Hier zahlt sich eine Planung aus, die spätere Erschließungsstraßen und Leitungstrassen berücksichtigt, damit nichts zweimal versetzt werden muss.

Wir zeichnen Lagerzonen, Containerstandorte, Kranbereich, Abfallplatz und Fußwege in einen Plan, der zum Bauablauf passt. Für enge Grundstücke in der Innenstadt von Nordhorn planen wir in Phasen, damit Flächen nach dem Rohbau für den Ausbau frei werden.
Büro, Aufenthaltsraum, Sanitärcontainer und Materiallager werden nach Personalstärke bemessen. Wo die Grundfläche knapp ist, sehen wir zweigeschossige Anlagen vor. Auf großen Feldern am Stadtrand legen wir sie so, dass Wege zur Arbeitsstelle kurz bleiben.
Wir klären mit dem Versorger die Anschlusspunkte, planen Verteilerkästen und Leitungswege und legen fest, wo Wasser für Reinigung, Beton und Sanitär gebraucht wird. Auf Neubauflächen ohne Netzanschluss überbrücken wir mit einer abgestimmten Übergangslösung.
Bauzaun, Zufahrtstore, Beschilderung und Absperrungen im öffentlichen Raum planen wir zusammen mit den nötigen Anträgen bei der Stadt. An Uferwegen und Brücken achten wir darauf, dass Fußgänger und Radfahrer sicher vorbeikommen.
Flächen werden nur einmal belegt, Umsetzen von Containern und Material entfällt weitgehend.
Zufahrten und Aufstellflächen tragen die Fahrzeuge, die tatsächlich kommen.
Strom und Wasser liegen dort, wo die Gewerke sie brauchen.
Die Baustelle bleibt für Nachbarn, Fußgänger und Radfahrer verständlich und sicher abgegrenzt.
→ Gestapelte Container, ein Lager außerhalb der Insel und abgerufene Lieferungen in kleinen Mengen halten das Baufeld frei.
→ Baustraßen mit Tragschicht oder Lastverteilungsplatten werden vor Baubeginn angelegt und bei Bedarf nachgebessert.
→ Lager und Container rücken auf die landseitige Seite, am Ufer bleibt nur der Arbeitsstreifen, der abgegrenzt und gesichert wird.
→ Wir planen eine Reihenfolge, in der Zaun, Zuwegung und Versorgung zuerst stehen, bevor die Gewerke anrücken.
Neubau und Umbau von Wohn- und Geschäftshäusern, bei denen Platz für Lager und Container knapp ist.
Produktions- und Lagerhallen auf Flächen wie A31-Klausheide-Nord und -Ost, auf denen Wege und Anschlüsse erst entstehen.
Ein- und Mehrfamilienhäuser in Deegfeld, Blanke oder Brandlecht/Hestrup mit mehreren Baustellen nebeneinander.
Vorhaben an Kanälen und Vechte, etwa Umbauten wie der geplante Stadthafen auf dem früheren Busbahnhofgelände.

Wir besichtigen Fläche, Zufahrten und Umgebung und sammeln Pläne, Baugrundgutachten und Auflagen aus der Genehmigung.
Lager, Container, Kran, Versorgung und Wege werden in einem Plan zusammengeführt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Wir koordinieren Aufstellung, Anschlüsse und Zaun in der geplanten Reihenfolge und prüfen die fertige Einrichtung.
In jeder Bauphase passen wir Flächen und Wege an und sorgen am Ende für einen geordneten Rückbau.
Liegt ein Mehrfamilienhaus auf einem engen Grundstück der Innenstadt, dann ist der Kranstandort die erste Entscheidung. Steht er fest, ergibt sich daraus, wo Container und Lager hinpassen. Reicht der Platz nicht, planen wir ein Zwischenlager außerhalb der Vechteinsel und lassen Material von dort in kleinen Mengen nachführen.
Ist die Baustelle eine Halle im Gewerbegebiet bei Klausheide, dann geht es um das Gegenteil: viel Fläche, aber ohne Ordnung. Wir legen dann eine feste Baustraße an, trennen Lager- und Montagezonen und setzen die Container nahe an die Zufahrt, damit Besucher und Lieferanten nicht über das ganze Feld laufen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für das Logistik-Management. Wo Lieferzonen und Wartebereiche liegen, bestimmt, wie Anlieferungen getaktet werden können. Auch die Baustellensicherheit baut darauf auf, denn Tore und Zaunlinien legen fest, wo kontrolliert wird.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Plan an und geben die neue Fassung an alle Beteiligten weiter. So bleibt die Einrichtung in Nordhorn über Rohbau, Ausbau und Außenanlagen hinweg aktuell.
Auf engen Innenstadtgrundstücken in Nordhorn setzen wir auf gestapelte Container, kleine Liefermengen und ein Zwischenlager außerhalb der Insel. Welche Fläche im öffentlichen Raum genutzt werden darf, klären wir vorab mit der Stadt.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Flächen, Zufahrten und Versorgung zusammenpassen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Nordhorn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit