
Ein Betonmischer, der zur falschen Zeit kommt, ein Sattelzug, der auf der Wohnstraße wartet, zwei Kranlieferungen gleichzeitig: Solche Szenen kosten auf jeder Baustelle Zeit. In Nordhorn kommen sie besonders dann vor, wenn Lieferungen aus mehreren Richtungen anrollen, denn die Stadt liegt direkt an der niederländischen Grenze und wird über die B 213, die B 403 und die nahen Autobahnen A 30 und A 31 angefahren.
Logistik-Management bedeutet für uns, jede Anlieferung vorab zu planen. Wir legen fest, wer wann kommt, welchen Weg er nimmt und wo er entladen wird. Das Ergebnis ist ein Lieferplan, an den sich Lieferanten, Gewerke und Bauleitung halten können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die B 213 und die B 403 kreuzen sich im Stadtgebiet, eine rund sechs Kilometer lange Nordumgehung führt an Bookholt und Deegfeld vorbei. Diese Achsen tragen den Schwerverkehr, die Wohnstraßen dahinter nicht. Wir planen Anfahrtswege so, dass Lastwagen möglichst lange auf den Hauptstraßen bleiben und erst kurz vor dem Ziel abbiegen.
Die Innenstadt liegt auf einer Insel in der Vechte und ist über Brücken erreichbar. Dort konkurrieren Lieferverkehr, Busse, Kunden der Geschäfte und Parkplatzsuchende um wenig Raum. Für Baustellen auf der Insel lohnen sich kurze Zeitfenster außerhalb der Hauptgeschäftszeiten und eine feste Ladezone, die vorher mit der Stadt abgestimmt wird.
Lieferanten können von weiter her kommen, auch aus den Niederlanden. Für sie braucht es eindeutige Anfahrtsbeschreibungen, Ansprechpartner mit Telefonnummer und eine Regel, was passiert, wenn ein Fahrzeug zu früh oder zu spät eintrifft. Ohne diese Absprache stehen Fahrzeuge am Straßenrand und die Nachbarschaft beschwert sich.

Aus Bauzeitenplan, Mengen und Platzverhältnissen entsteht ein Konzept, das Lieferwege, Entladezonen, Wartepunkte und Zuständigkeiten festhält. Es ist die gemeinsame Grundlage für alle Gewerke auf der Baustelle in Nordhorn.
Lieferungen werden angemeldet und bekommen ein festes Zeitfenster. So kommen Bewehrung, Fertigteile und Ausbaumaterial nicht gleichzeitig an. Trifft die Ladung ein, ist der Kran frei.
Wir beschreiben die Anfahrt ab der Bundesstraße, benennen Wartepunkte außerhalb von Wohnstraßen und geben die Informationen in verständlicher Form an die Lieferanten weiter, auf Wunsch auch zweisprachig.
Anträge für Sperrungen oder Ladezonen bereiten wir vor. Anwohner und angrenzende Betriebe erfahren rechtzeitig, wann mit stärkerem Verkehr zu rechnen ist.
Wartezeiten von Fahrzeugen und Kran sinken spürbar.
Wohnstraßen werden vom Baustellenverkehr entlastet.
Jede Anlieferung ist geplant und nachvollziehbar dokumentiert.
Gewerke richten ihre Arbeit danach aus, wann ihr Material ankommt.
→ Feste Zeitfenster und ein Wartepunkt an der Hauptstraße verhindern Rückstau vor dem Tor.
→ Eine verbindliche Anfahrtsbeschreibung mit Karte geht mit jeder Bestellung an den Lieferanten.
→ Wir beantragen eine zeitlich begrenzte Ladezone und legen die Lieferungen in ruhige Tageszeiten.
→ Abrufe richten sich nach dem Baufortschritt, Lieferungen werden erst freigegeben, wenn der Einbau ansteht.
Gewerbebauten in Klausheide, bei denen große Bauteile in kurzer Zeit angeliefert werden.
Wohn- und Geschäftshäuser auf der Vechteinsel mit begrenzten Ladezonen und viel Fußgängerverkehr.
Vorhaben in den Stadtumbaugebieten Blumensiedlung, Blanke und Bahnhofsumfeld, wo im Bestand gebaut wird.
Mehrere Hausbaustellen nebeneinander, deren Lieferungen sich in denselben Straßen begegnen.

Wir sammeln, welche Lieferungen in welcher Bauphase anstehen und welche Fahrzeuge dafür kommen.
Routen ab Bundesstraße oder Autobahn, Entladezonen und Wartepunkte werden geplant und abgestimmt.
Lieferanten melden sich an und erhalten ein Fenster, das zum Bauablauf passt.
Verschiebungen im Bauablauf übertragen wir sofort in den Lieferplan und informieren alle Beteiligten.
Liegt eine Baustelle in einem Wohngebiet wie Deegfeld, dann sollen Lastwagen über die Nordumgehung kommen und nur das letzte Stück durch das Viertel fahren. Wir legen dafür eine Route fest, vergeben Lieferfenster am Vormittag und informieren die Anwohner, wann Betonier- oder Montagetage anstehen.
Wird im Gewerbegebiet an der A 31 eine große Halle gebaut, dann kommen Stahlbau, Dachelemente und Haustechnik in dichter Folge. In diesem Fall planen wir einen Wartebereich auf dem Grundstück, rufen die Fahrzeuge einzeln ab und stimmen die Reihenfolge täglich mit der Montage ab.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ohne Flächenplan keine Liefersteuerung: Das Konzept baut auf der Baustelleneinrichtung auf und nutzt die dort festgelegten Lager- und Entladezonen. Umgekehrt zeigt die Liefermenge, wie groß diese Zonen sein müssen.
Vor Ort setzt die operative Baulogistik den Plan um, nimmt Lieferungen an und meldet Abweichungen. An den Toren prüft die Zugangskontrolle, ob ein Fahrzeug angemeldet ist. So greifen Planung und Betrieb in Nordhorn ineinander.
Wir geben jedem Lieferanten eine feste Route vor, die so lange wie möglich über B 213, B 403 oder die Nordumgehung führt. Wartepunkte liegen außerhalb der Wohngebiete, abgerufen wird erst, wenn die Entladefläche frei ist.

Nennen Sie uns Bauzeit, Lage und wichtigste Lieferungen. Wir zeigen, wie sich Anfahrt und Entladung ordnen lassen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Nordhorn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit