
Wer in Leer eine Baustelle einrichtet, steht auf zwei sehr verschiedenen Untergründen. Der Stadtkern sitzt auf einem Ausläufer des Geestrückens aus eiszeitlichem Sand und Geschiebelehm. Entlang von Ems und Leda dagegen ziehen sich Flussmarschen mit überschlickten Randmooren, im Norden von Logabirum kommen Moorböden hinzu. Das Gelände liegt nur zwischen einem und sieben Metern über Normalnull.
Diese Spanne entscheidet darüber, wo ein Kran stehen kann, wie eine Baustraße aufgebaut sein muss und wie viel Fläche ein Lager braucht. Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit dem Blick auf Boden und Zufahrt. Erst danach folgen Container, Baustrom, Bauwasser und Zaun in einem gemeinsamen Plan.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Auf dem Geestsand der Kernstadt lassen sich Stellflächen meist mit überschaubarem Aufwand befestigen. Anders in der Marsch an den Flussufern: Dort setzen sich weiche Schichten unter Dauerlast, Wasser steht nah unter der Oberfläche. Für Kranstandorte und Lagerplätze in Bingum, Nettelburg oder am Hafen planen wir Lastverteilung und Tragschicht vor dem ersten Container ein.
Die Altstadt gilt wegen ihres Erhaltungszustands als die wertvollste der Region. Rund um Rathaus, Alte Waage, Bürgerhäuser und Kirchen bleibt für Container und Lagerboxen wenig Raum. Zusätzlich gilt dort eine Gestaltungssatzung. Ausgelagerte Zwischenflächen und kleine Aufstellräume ersetzen hier den großen Bauhof.
Leer ist von Wasser umgeben und geteilt. Die Ems bildet in weiten Teilen die westliche Stadtgrenze, die Leda trennt Nettelburg vom Kern. Brücken und Engstellen bestimmen, welcher Lkw welche Seite erreicht. Diese Punkte gehören in den Einrichtungsplan, bevor die Zufahrt festgelegt wird.

Wir ordnen jede Fläche einem Untergrund zu: Geestsand, Marschklei oder Moor. Daraus ergibt sich, wo Container, Kran und Lager stehen und wo eine Baustraße mit Lastverteilung nötig ist. Bodengutachten des Bauherrn fließen direkt in den Plan ein.
In der Altstadt und in den Sanierungsgebieten Oststadt und Weststadt stapeln wir Büro- und Aufenthaltscontainer platzsparend oder lagern sie auf eine nahe Fläche aus. Auf großen Gewerbeflächen wie in Leer-Nord stellen wir sie dagegen so, dass Wege kurz bleiben.
Wir koordinieren Anschlüsse und Verteiler so, dass jedes Gewerk versorgt ist. Auf Marschflächen legen wir Kabelwege so an, dass sie nicht im nassen Boden versinken. Verteiler bekommen geschützte Standorte.
Zaun, Tore, Beschilderung und Absperrung planen wir passend zur Straße. In schmalen Altstadtgassen heißt das andere Lösungen als an einer Ausfallstraße zur B 70 oder an einem Gewerbegebiet nahe der A 31.
Ein Einrichtungsplan, der den Untergrund jeder Fläche berücksichtigt statt eine Schablone zu wiederholen.
Container, Strom, Wasser und Zaun aus einer Planung mit einem Ansprechpartner.
Lösungen für enge Altstadtlagen ebenso wie für große Flächen in den Gewerbegebieten.
Eine Baustellenordnung, die vom ersten Tag an gilt.
→ Wir planen Baustraßen und Kranstellflächen mit Tragschicht, Lastverteilplatten oder Matten und stimmen sie mit dem Bodengutachten ab, bevor das Gerät anrückt.
→ Wir teilen die Einrichtung: Was vor Ort zwingend gebraucht wird, steht dort. Material und Reserven liegen auf einer Zwischenfläche außerhalb und kommen in kleinen Mengen nach.
→ Wir sehen Flächen für Wasserhaltung, Pumpen und Absetzbecken von Anfang an vor, damit sie später nicht den Lagerplatz verdrängen.
→ Wir prüfen Zufahrten samt Brücken und Engstellen vorab und legen die Einfahrt so, dass schwere Fahrzeuge ohne Umweg über eine ungeeignete Querung kommen.
Hallen und Betriebsgebäude etwa an der Benzstraße in Nüttermoor oder in Leer-Nord, wo große Flächen eine durchdachte Aufteilung in Lager, Montage und Verkehr brauchen.
Arbeiten in den Sanierungsgebieten Altstadt, Oststadt und Weststadt mit wenig Platz, Gestaltungsvorgaben und laufendem Stadtleben.
Vorhaben nach dem Innenentwicklungskonzept, bei denen auf Restflächen zwischen Bestandsbauten eingerichtet werden muss.
Vorhaben auf den Flächen am tideunabhängigen Seehafen und an der Halbinsel Nesse, wo Marschboden und Betrieb am Kai die Einrichtung prägen.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt und Umfeld an und sammeln Gutachten, Pläne und Auflagen.
Wir zeichnen Lager, Kran, Container, Wege und Versorgung in einen Plan, der zum Untergrund passt.
Baustraße, Zaun, Container und Anschlüsse entstehen in der festgelegten Reihenfolge.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir den Plan an, wenn Flächen umziehen müssen.
Liegt ein Neubau auf einer Marschfläche am Emsufer und soll dort ein Turmdrehkran stehen, dann klären wir zuerst mit dem Bodengutachten, welche Gründung der Kran braucht und wie die Zufahrt für Betonfahrzeuge aufgebaut sein muss. Erst wenn Stellfläche und Baustraße feststehen, verteilen wir Container und Lager auf die übrigen Flächen.
Handelt es sich dagegen um einen Umbau im Sanierungsgebiet Altstadt, dann reicht der Platz oft nur für einen schmalen Streifen vor dem Gebäude. In diesem Fall richten wir eine Zwischenfläche am Rand ein, planen kleine Fahrzeuge für die letzte Strecke und halten Fluchtwege sowie Zugänge für Anlieger frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für Anlieferung, Lager und Sicherheit. Unsere Planer übergeben den Flächenplan an das Logistik-Management, das daraus Zeitfenster für Lieferungen ableitet.
Zaun, Tore und Beleuchtung stimmen wir mit der Baustellensicherheit ab. Liegt die Fläche nahe an Ems oder Leda, bindet die ökologische Begleitung Auflagen zu Ufer und Gewässer gleich in den Plan ein.
Weil die Stadt auf zwei Untergründen steht. Der Kern liegt auf Geestsand und Geschiebelehm, an Ems und Leda folgen Flussmarschen mit Randmooren. Eine Kranstellfläche, die im Kern genügt, kann am Ufer nachgeben. Wir richten Tragschichten und Baustraßen deshalb nach dem jeweiligen Boden aus.

Senden Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Versorgung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Leer. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit