
Wer in Edewecht eine Baustelle plant, steht oft auf zwei ganz verschiedenen Untergründen. Die alten Dörfer liegen auf der Oldenburger Geest mit ihren Eschflächen, der Westen und Süden der Gemeinde gehören dagegen zur Hunte-Leda-Moorniederung. Zwischen der Aue-Niederung mit rund 3,5 Metern über dem Meeresspiegel und dem Wildenloh mit etwa 18 Metern liegen nur wenige Kilometer, doch Tragfähigkeit und Grundwasser ändern sich deutlich.
Daraus ergibt sich, wo Container stehen dürfen, wie schwer ein Lagerplatz belastet werden kann und welche Zufahrt einen Kranwagen trägt. Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass diese Fragen vor dem ersten Lkw geklärt sind und die Flächen von Anfang an eine feste Ordnung haben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde misst etwa 20 Kilometer von West nach Ost und rund 12 Kilometer von Nord nach Süd. Auf knapp 114 Quadratkilometern verteilen sich 16 Bauerschaften, vom dicht bebauten Hauptort bis zu Siedlungen, die erst im 19. und 20. Jahrhundert auf kultiviertem Moor entstanden sind, etwa Jeddeloh II, Süddorf oder Husbäke. Ein Lageplan, der im Ortskern funktioniert, passt dort selten.
Auf früheren Hochmoorflächen sacken Container, Silos und Materialstapel ohne Lastverteilung ab. Wir sehen deshalb Baustraßen aus Schotter oder Platten, Lastplatten unter Stützen und getrennte Flächen für Oberboden und Torfaushub vor. Auf den sandigen Geestrücken genügt oft weniger Aufwand, dafür sind die Grundstücke im Bestand häufig eng.
Im Süden quert der Küstenkanal das Gemeindegebiet, parallel dazu verläuft die B 401. Baustellen am Kanal oder an Anlegestellen haben nur schmale Streifen zwischen Ufer und Straße. Dort legen wir Lagerflächen, Containerstandorte und Wendemöglichkeiten so fest, dass weder Uferböschung noch Verkehr leiden.

Wir werten Baugrundgutachten und Ortsbegehung aus und ordnen Container, Lager und Kranstandorte dort an, wo der Boden die Last aufnimmt. Weiche Bereiche bleiben frei oder erhalten eine Befestigung.
Büro, Aufenthalt, Umkleide und Sanitär planen wir nach der Zahl der Beschäftigten. Auf Moorflächen stehen die Container auf verteilenden Unterlagen, im engen Bestand oft gestapelt.
Abseits der Ortskerne liegen Anschlüsse teils weit entfernt. Wir klären Übergabepunkte mit dem Netzbetreiber, planen Verteiler und Leitungswege und halten sie aus Fahrspuren heraus.
Bauzaun, Tore und Hinweisschilder richten wir so ein, dass Anlieferung und Fußverkehr getrennt laufen. An Landstraßen stimmen wir die Verkehrssicherung mit der zuständigen Behörde ab.
Container, Lager und Kranplätze stehen dort, wo der Untergrund sie trägt.
Fahrwege bleiben auch nach nassen Wochen befahrbar, weil sie vorher befestigt wurden.
Strom und Wasser sind verlegt, bevor die ersten Gewerke anrücken.
Der Lageplan wächst mit dem Bauablauf und wird bei jedem Abschnitt angepasst.
→ Wir trennen Lager und Fahrwege, befestigen beide vor der ersten Lieferung und kontrollieren Setzungen in festen Abständen.
→ Container werden gestapelt, Material kommt abschnittsweise. Wo nötig, beantragen wir eine Sondernutzung öffentlicher Flächen.
→ Wir planen eine Einbahn-Logik mit festem Wendepunkt und halten zur Böschung einen Sicherheitsabstand ohne Lasten ein.
→ Wir prüfen früh den nächsten Übergabepunkt und planen bei Bedarf eine Zwischenlösung, bis der feste Anschluss steht.
Erschließung und Hausbau, wie im Bebauungsplan Nr. 198 „Nördlich der Gartenstraße“ in Jeddeloh II, mit gemeinsamer Fläche für mehrere Bauherren.
Neubau und Erweiterung von Hallen mit großen Lagerflächen und Kranstandorten auf teils wechselndem Untergrund.
Arbeiten an Brücken, Anlegestellen und Ufern der Bundeswasserstraße mit schmalen Flächen zwischen Wasser und B 401.
Neubau oder Erweiterung von Bildungsbauten im laufenden Betrieb, etwa der geplanten Kita in Friedrichsfehn.

Wir besichtigen das Grundstück, lesen das Baugrundgutachten und klären Zufahrten, Nachbarschaft und Anschlüsse.
Container, Lager, Kran, Wege und Zaun werden in einem Plan festgelegt, der zur Tragfähigkeit des Bodens passt.
Wir organisieren Befestigung, Container, Baustrom und Bauwasser in der richtigen Reihenfolge vor Baubeginn.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir den Plan und verlegen Flächen, wenn sich der Bedarf ändert.
Liegt eine Baustelle in einer der Moorsiedlungen im Süden der Gemeinde, etwa für eine Halle oder mehrere Wohnhäuser, dann beginnen wir mit dem Baugrund. Zeigt das Gutachten Torf unter einer dünnen Sanddecke, legen wir zuerst eine tragfähige Baustraße an und setzen Container sowie Materiallager auf die festesten Bereiche.
Wird der Aushub getrennt nach Oberboden, Sand und Torf gelagert, dann bleiben die Stoffströme sauber und die Entsorgung lässt sich planen. Für Kran- und Pumpenstandorte sehen wir Lastplatten vor. Vor jedem neuen Bauabschnitt prüfen wir, ob der Lageplan noch zur Fläche passt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist kein einmaliger Aufbau. Mit dem Rohbau wandern Lagerflächen, mit dem Ausbau verändern sich Wege und Containerbedarf. Wir stimmen den Lageplan deshalb mit Bauleitung und Gewerken ab und passen ihn an jeden Abschnitt an.
Auf Wunsch übernehmen wir auch die Logistik der Anlieferung, die Sicherung der Fläche oder den Sanitätsdienst. So liegen in Edewecht alle Fragen rund um die Baustelle bei einem Ansprechpartner.
Auf früheren Hochmoorflächen ist eine befestigte Baustraße fast immer sinnvoll, weil schwere Fahrzeuge sonst einsinken. Wie stark sie sein muss, hängt vom Baugrundgutachten und den geplanten Lasten ab. Auf den sandigen Geestrücken genügt oft eine leichtere Befestigung.

Schicken Sie uns Lage, Baugrund und Bauablauf. Wir entwerfen eine Baustelleneinrichtung, die zu Ihrer Fläche passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Edewecht. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit