
Bevor in Varel der erste Bagger anrollt, entscheidet der Untergrund über vieles. Die Kernstadt liegt auf einem Geestrücken rund sechs Meter über Normalhöhennull. Die niedrigeren Flächen rundherum wurden durch Eindeichung gewonnen, andere Teile des Stadtgebiets durch Kultivierung von Moor. Wo Container stehen, Kräne aufgestellt und Baustoffe gelagert werden, hängt deshalb stark davon ab, auf welchem Boden das Baufeld liegt.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie zum Grundstück passt: Containeranlage, Sanitärbereich, Baustrom und Bauwasser, Lagerplätze, Bauzaun und Verkehrsführung. Der Plan entsteht vor Baubeginn und wird mit Bauleitung und Behörden abgestimmt. So hat jedes Gewerk vom ersten Tag an einen festen Platz.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Auf der Geest der Kernstadt sind Aufstellflächen meist tragfähig. In der eingedeichten Niederung und auf ehemaligen Moorflächen sieht das anders aus: Dort brauchen Kranstandorte, Lagerplätze und Baustraßen oft eine Lastverteilung aus Schotter oder Platten. Wir prüfen mit dem Baugrundgutachten, wo schwere Lasten abgesetzt werden dürfen und wo nicht.
Die Innenstadt war bis Ende 2018 Sanierungsgebiet im Städtebauförderprogramm von Bund und Land. Viele Grundstücke dort sind dicht bebaut und grenzen direkt an Gehwege. Für Vorhaben in diesem Bereich planen wir kompakte Einrichtungen, oft mit Containern im Stapel und einer Lagerfläche, die nur für den nächsten Arbeitsschritt reicht.
Am Vareler Hafen und im Nordseebad Dangast kommen Wasser, Deich und Besucher hinzu. Die Nordender und die Südender Leke umfließen die Kernstadt und entwässern über ein Siel am Hafen in den Jadebusen. Wer dort einrichtet, hält Abstand zu Gräben und Ufern und plant die Zufahrt so, dass Hafenbetrieb und Gäste nicht behindert werden.

Wir zeichnen Kranstandort, Lagerflächen, Container und Wege in einen Plan, der die Tragfähigkeit des Bodens berücksichtigt. Auf weichem Untergrund in der Niederung sehen wir befestigte Flächen vor, auf der Geest reicht oft weniger.
Büro, Aufenthaltsraum, Umkleide und Toiletten werden nach Zahl der Beschäftigten bemessen. In engen Lagen der Vareler Innenstadt stapeln wir Container, um Grundfläche zu sparen.
Wir klären Anschlusspunkte mit dem Versorger, planen Verteiler und Leitungswege und legen fest, wo Kabel und Schläuche über Wege geführt werden dürfen.
Bauzaun, Tore, Beschilderung und Absperrungen werden so gesetzt, dass Fußgänger, Radfahrer und Lieferverkehr sicher am Baufeld vorbeikommen. Die verkehrsrechtliche Anordnung bereiten wir mit vor.
Kranstandorte und Lagerflächen passen zum Boden, auf dem sie stehen.
Container, Strom und Wasser sind vor Baubeginn geplant.
Enge Grundstücke in der Kernstadt bleiben durch eine kompakte Einrichtung nutzbar.
Jedes Gewerk weiß, wo sein Platz auf der Baustelle ist.
→ Wir gleichen den Standort mit dem Baugrundgutachten ab und planen bei Bedarf eine Lastverteilungsplatte oder einen anderen Aufstellort.
→ Gestapelte Container, eine kleine Pufferfläche und eng getaktete Lieferungen halten das Grundstück arbeitsfähig.
→ Lagerflächen und Fahrwege rücken vom Wasser ab, Betankung und Gefahrstoffe bekommen einen gesicherten Platz mit Auffangwanne.
→ Der Einrichtungsplan weist jedem Gewerk eine Fläche zu und wird bei Bauphasenwechseln fortgeschrieben.
Erschließung und Bebauung von Flächen wie Logenkamp, Am Waldesrand oder Ulmenstraße/Zum Jadebusen mit vielen Bauherren nebeneinander.
Umbau und Ersatzbau auf engen Grundstücken der früheren Sanierungszone mit wenig Fläche für Container und Material.
Bauten zwischen Liegeplätzen, Gewerbebetrieben und Gastronomie, bei denen Wasser und Hafenbetrieb mitgedacht werden.
Neubau und Erweiterung von Hallen im mittelständisch geprägten Gewerbe der Stadt mit großen Lager- und Montageflächen.

Wir sehen uns Lage, Boden, Nachbarschaft und Zufahrt an und werten das Baugrundgutachten aus.
Container, Kran, Lager, Wege, Strom und Wasser werden in einen Einrichtungsplan übertragen und mit Ihnen besprochen.
Wir stellen die Einrichtung vor Baubeginn auf und übergeben die Baustelle arbeitsfähig an die Gewerke.
Bei jedem Phasenwechsel passen wir Flächen und Wege an und halten den Plan aktuell.
Liegt ein Neubau in Varel nicht auf dem Geestrücken, sondern in der tieferen, eingedeichten Fläche zum Jadebusen hin, dann beginnen wir mit dem Boden. Anhand des Gutachtens klären wir den Kranstandort. Für Baustraße und Lagerplatz planen wir eine befestigte Fläche. Container rücken auf den festesten Teil des Grundstücks.
Wird dagegen in der dicht bebauten Innenstadt gebaut, dann ist Platz das knappe Gut. In diesem Fall stapeln wir Büro- und Aufenthaltscontainer, legen nur eine kleine Pufferfläche an und stimmen die Einrichtung so ab, dass Gehwege frei bleiben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Eine Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was danach kommt. Die Lieferzonen aus dem Logistikkonzept brauchen ihren Platz im Plan, ebenso der Standort für Abfallcontainer und der Bereich, an dem die Zugangskontrolle sitzt.
Wir halten den Einrichtungsplan über die Bauzeit aktuell. Wechselt die Bauphase vom Rohbau zum Ausbau, ändern sich Flächenbedarf und Wege. Diese Änderungen pflegen wir ein, damit die Baustelle in Varel auch im dritten Monat noch so geordnet ist wie am ersten Tag.
Die Kernstadt liegt auf einem Geestrücken, große Teile des Umlands sind eingedeichte Niederung oder früheres Moor. Auf weichem Boden können Kran und Lager nicht einfach abgestellt werden. Wir planen deshalb Standorte und Befestigungen nach dem Gutachten.

Schicken Sie uns Lageplan, Bauzeit und Baugrundgutachten. Wir erstellen daraus einen Einrichtungsplan für Ihr Grundstück.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Varel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit