
Wer in Oldenburg ein Baufeld vorbereitet, steht oft auf zwei Sorten Untergrund zugleich. Die Stadt liegt dort, wo die Delmenhorster Geest auf die Oldenburger Geest trifft, im Osten schließt die Marsch der unteren Hunte an, im Westen beginnen die Moore. Sandige Geestflächen tragen Container und Kranfundamente meist gut, auf nassen Niederungsböden braucht schon die Baustraße einen eigenen Aufbau.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit dem Blick auf Fläche und Boden, bevor die erste Containerreihe gestellt wird. Wir planen, wo Unterkünfte, Lager, Baustrom- und Wasserverteiler stehen, wie Lastwagen auf das Grundstück kommen und wo der Bauzaun verläuft. Das Ergebnis ist ein Einrichtungsplan, der zur Lage des Grundstücks passt, ob es am Wallring der Innenstadt, am Hafenufer oder am Stadtrand liegt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Innenstadtkern ist vom Grün der Wallanlagen umgeben, die einst Befestigung waren. Innerhalb dieses Rings liegt eine Fußgängerzone, die es bereits seit 1967 gibt. Für Bauvorhaben dort heißt das: kaum Stellfläche neben dem Gebäude, Anlieferung über wenige Zugänge und Container, die oft gestapelt oder auf einer angemieteten Fläche abseits stehen müssen.
Am Ufer der Hunte wandeln sich frühere Industrie- und Brachflächen am Alten Stadthafen zu Wohnquartieren mit hunderten Wohnungen. Solche Uferlagen bringen eigene Fragen mit sich: Bis in die Haaren reicht die Tide, der Grundwasserstand kann nah unter der Oberfläche liegen und Lagerflächen sollten nicht dort liegen, wo Regenwasser sich sammelt. Wir prüfen mit Ihnen, welche Bereiche als Lager taugen und welche frei bleiben.
Ganz anders sieht es bei neuen Wohnvierteln auf früherem Ackerland aus, etwa dem rund 30 Hektar großen Gebiet im Stadtteil Alexanderhaus. Dort ist Platz vorhanden, dafür fehlen anfangs feste Wege, Anschlüsse und Beleuchtung. Die Einrichtung muss hier in Abschnitten wachsen, damit spätere Bauabschnitte nicht durch zu früh gesetzte Container blockiert werden.

Wir zeichnen den Plan für Container, Lager, Kranstandort und Wege so, dass die Lasten auf tragfähigem Grund stehen. Auf Geestsand genügt oft eine Schotterlage, auf Marsch- oder Moorboden stimmen wir mit Ihrem Tragwerksplaner ab, ob Platten, Matten oder ein stärkerer Unterbau nötig sind.
In der Altstadt innerhalb der Wallanlagen ist jeder Quadratmeter verplant. Reicht das Grundstück selbst nicht, stellen wir Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer gestapelt oder auf einer Ausweichfläche. Die nötige Sondernutzung klären wir mit Ihnen vorab.
Wir legen fest, wo Verteiler stehen, wie Kabel und Leitungen über die Fläche geführt werden und welche Gewerke welche Anschlüsse brauchen. Bei großen Baufeldern am Stadtrand planen wir die Versorgung so, dass sie mit den Bauabschnitten mitwandern kann.
Ob Uferweg am Hafen, Gehweg an einer Ausfallstraße oder Fußgängerzone: Wir planen Zaunlinien, Tore, Beschilderung und Absperrungen so, dass Passanten sicher vorbeikommen und die Einfahrt für Lastwagen frei bleibt.
Der Einrichtungsplan berücksichtigt den Untergrund, bevor schwere Lasten darauf stehen.
Container, Lager und Wege sind so angeordnet, dass Lastwagen, Kran und Fußgänger sich nicht in die Quere kommen.
Baustrom, Bauwasser und Sanitär sind zum Start der Gewerke angeschlossen.
Ein Ansprechpartner hält den Plan aktuell, wenn sich Bauabschnitte verschieben.
→ Wir planen Baustraße und Stellflächen mit Lastverteilung ein und legen schwere Lasten auf die tragfähigsten Bereiche des Grundstücks.
→ Wir verteilen die Einrichtung auf gestapelte Container, eine nahe Ausweichfläche und eng getaktete Anlieferungen statt großer Vorräte.
→ Lager und Container rücken auf erhöhte, trockene Teilflächen, Material wird abgedeckt gelagert und Wege bekommen einen wasserdurchlässigen Aufbau.
→ Der Einrichtungsplan sieht Umzüge der Container und Verteiler von Anfang an vor, damit spätere Abschnitte ohne Umbau der ganzen Fläche starten.
Umnutzung früherer Hafen- und Gewerbeflächen an der Hunte, mit nassen Böden und schmalen Uferstreifen.
Großflächige Baugebiete am Stadtrand wie in Alexanderhaus, die erst Wege, Anschlüsse und Beleuchtung brauchen.
Sanierung und Neubau innerhalb der Wallanlagen, wo Container gestapelt und Flächen geteilt werden.
Bauvorhaben an Universität und Jade Hochschule mit laufendem Lehrbetrieb neben dem Baufeld.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrten und vorhandene Gutachten an und markieren tragfähige und nasse Bereiche.
Container, Lager, Kran, Verteiler und Zaunlinien bekommen ihren Platz, abgestimmt auf die Bauabschnitte.
Wir koordinieren Lieferung und Aufstellung der Einrichtung und prüfen Anschlüsse und Wege vor dem Start der Gewerke.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir die Einrichtung an und halten den Plan für alle Beteiligten aktuell.
Liegt eine Baustelle auf einem früheren Gewerbegrundstück am Hunteufer in Oldenburg, dann prüfen wir zuerst, welche Teile der Fläche trocken und tragfähig sind. Dort stehen später Container und Lager, während die nassen Randbereiche für Grünflächen und Zaunlinien frei bleiben. Die Baustraße führt vom festen Untergrund zur Baugrube, damit Lastwagen nicht auf weichem Boden rangieren.
Wenn der Rohbau aus dem Boden wächst und der Platz am Ufer enger wird, dann verlegen wir Lager in Etappen und stellen Unterkünfte gestapelt. Der Plan sieht diese Schritte von Anfang an vor, sodass der Umbau nicht zum Stillstand führt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was später auf dem Baufeld passiert. Sie bestimmt, wo das Logistik-Management Anlieferzonen festlegt, wo operative Kräfte Material umschlagen und wo die Zugangskontrolle ihren Posten bekommt.
Wir stimmen den Einrichtungsplan deshalb mit diesen Leistungen ab, bevor die ersten Container geliefert werden. So passt die Fläche zu Lieferplan, Sicherheitskonzept und den Auflagen, die eine Baustelle in Oldenburg zum Schutz von Gewässern und Grün einhalten muss.
Ja. Auf sandiger Geest stehen Container und Lager meist ohne großen Aufwand, in der Marsch der unteren Hunte oder am Moorrand im Westen der Stadt kann der Untergrund nachgeben. Wir klären mit Ihrem Baugrundgutachten, wo schwere Lasten stehen dürfen und welcher Unterbau für Baustraße und Stellflächen nötig ist.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Container, Lager, Zufahrt und Zaun.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Oldenburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit