
Wer in Bremen-Blumenthal baut, steht entweder oben auf dem Geestrücken oder unten in der Marsch an der Weser. Zwischen beiden liegen oft nur wenige hundert Meter, doch für Containerstandorte, Kranaufstellung und Lagerflächen macht das einen deutlichen Unterschied. Der Stadtteil zieht sich rund achteinhalb Kilometer am Fluss entlang und ist an seiner breitesten Stelle etwa vier Kilometer tief.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie zur jeweiligen Lage passt: wo Container stehen, wie Baustrom und Bauwasser verlaufen, wo Material abgelegt wird und wie Fahrzeuge die Fläche erreichen und wieder verlassen. Der Plan entsteht vor dem ersten Spatenstich und wird mit dem Bauablauf fortgeschrieben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Besiedlung folgt dem Geestrand in Nord-Süd-Richtung. Nach Westen fällt das Gelände zur Weser hin ab, Straßennamen wie „Unterm Berg“ in Rekum erinnern daran. Für eine Baustelle am Hang heißt das: Containerflächen brauchen einen ebenen Untergrund, Zufahrten dürfen für beladene Fahrzeuge nicht zu steil werden und Regenwasser soll nicht quer über die Lagerfläche laufen.
In der Niederung sieht es anders aus. Marschflächen tragen schwere Lasten nur, wenn der Untergrund vorher geprüft und für Kran- oder Silostandorte befestigt wurde. Wir stimmen mit dem Baugrundgutachter ab, wo Lastverteilungsplatten, Schotterschichten oder Baustraßen nötig sind, bevor die ersten Anlieferungen kommen.
Ein großer Teil von Bremen-Blumenthal liegt im Wasserschutzgebiet rund um das Wasserwerk im Stadtteil, das seit 1928 Grundwasser fördert. Das wirkt sich auf die Einrichtung aus: Tankstellen für Baumaschinen, Lager für Öle und Schmierstoffe sowie Waschplätze brauchen dort einen geschützten Standort und eine saubere Planung.

Wir zeichnen Container, Lagerflächen, Kran und Zufahrt in einen Plan, der Höhenunterschiede berücksichtigt. Gerade am Übergang von der Geest zur Marsch zeigt sich so früh, wo ausgeglichen oder befestigt werden muss.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir so, dass sie trocken stehen, gut erreichbar sind und den Baubetrieb nicht behindern. Größe und Anzahl richten sich nach der Belegschaft und der Bauzeit.
Wir koordinieren die Anschlüsse mit den Versorgern und legen fest, wie Leitungen über die Fläche geführt werden. Im Wasserschutzgebiet achten wir besonders darauf, wo Abwasser und Waschwasser gesammelt werden.
Der Bauzaun folgt der Grundstücksgrenze und lässt Platz für Tore, die Lkw ohne Rangieren auf der Straße passieren können. Beschilderung und Absperrung am öffentlichen Raum stimmen wir mit den zuständigen Stellen ab.
Container, Lager und Kran stehen von Beginn an dort, wo sie den Bauablauf tragen und nicht stören.
Unterschiede zwischen Geesthang und Marschfläche sind im Plan berücksichtigt, bevor schwere Lasten anrollen.
Auflagen aus dem Wasserschutzgebiet fließen in die Standortwahl ein, nicht erst in die Nachbesserung.
Ein fortgeschriebener Einrichtungsplan zeigt jedem Gewerk, wo es arbeiten, lagern und parken darf.
→ Standorte für schwere Lasten planen wir nur auf geprüftem Baugrund. Befestigungen oder Lastverteilung sehen wir schon im Einrichtungsplan vor.
→ Wir staffeln die Einrichtung, nutzen Teilflächen nacheinander und lagern Material nur so lange auf der Fläche, wie es für den nächsten Bauabschnitt gebraucht wird.
→ Wir legen einen eigenen, abgesicherten Platz für Kraftstoffe und Öle fest und klären die Auflagen mit der Wasserbehörde, bevor dort etwas abgestellt wird.
→ Wir prüfen Schleppkurven und setzen das Tor an die Stelle, an der Fahrzeuge einschwenken können. Bei Bedarf klären wir eine Halteverbotszone für die Anlieferung.
Neubauten am Geestrand zwischen Blumenthal und Rekum, bei denen Container, Kran und Material auf unterschiedlichen Ebenen stehen.
Vorhaben auf tiefliegenden Flächen nahe der Weser, wo Kranstellflächen und Baustraßen vorab befestigt werden müssen.
Erweiterungen und Sanierungen an Schulstandorten wie der Lehmhorster Straße, bei denen die Einrichtung neben dem laufenden Betrieb Platz finden muss.
Gewerbe- und Wohnbauten im Schutzgebiet um das Wasserwerk, bei denen Lager für Betriebsstoffe besonders abgesichert werden.

Wir besichtigen die Fläche, lesen das Baugrundgutachten und klären, ob das Grundstück im Wasserschutzgebiet liegt.
Container, Lager, Kran, Tore und Leitungen kommen in einen Plan, den wir mit Bauleitung und Fachplanern abstimmen.
Befestigungen, Bauzaun, Anschlüsse und Container werden in der festgelegten Reihenfolge aufgebaut und abgenommen.
Wechselt der Bauabschnitt, passen wir Lagerflächen und Wege an und halten den Plan für alle Gewerke aktuell.
Liegt ein Mehrfamilienhaus-Neubau in Bremen-Blumenthal auf einem Grundstück, das vom Geestrand zur Niederung abfällt, dann teilen wir die Fläche in Ebenen. Oben, auf festem Sandboden, stehen Container und Werkzeuglager, unten liegt die Baugrube mit dem Kran, dessen Standort nach Baugrundgutachten befestigt wird.
Die Zufahrt führt dann von der höher gelegenen Straße auf eine kurze Baustraße, damit Lkw nicht im weichen Untergrund wenden müssen. Sobald der Rohbau steht, rückt das Materiallager in den Bereich der früheren Baugrube nach und gibt oben Platz für den Ausbau frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage, auf der Liefersteuerung, operative Baulogistik und Sicherung aufbauen. Wer die Tore plant, legt zugleich fest, wo Anlieferungen ankommen und wo Wachpersonal den Zugang prüft.
Für Vorhaben in Bremen-Blumenthal verbinden wir den Einrichtungsplan deshalb mit dem Logistikkonzept und mit den Umweltauflagen des Standorts. So passen Lagerflächen, Zufahrten und Schutzmaßnahmen zueinander, auch wenn sich der Bauablauf ändert.
Ja. Auf dem sandigen Geestrücken in Bremen-Blumenthal ist der Boden meist tragfähiger, dafür kommen Hanglagen vor. In der Marsch an der Weser müssen Kran- und Lagerflächen häufiger befestigt werden. Wir richten den Einrichtungsplan nach dem Baugrundgutachten aus.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Container, Lager und Zufahrt auf Ihrer Fläche Platz finden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Blumenthal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit