
Auf der Rekumer Geest liegen Heideweiher, in denen Kammmolch und Knoblauchkröte leben. Durch das Auetal fließt die renaturierte Blumenthaler Aue zur Weser. Ein großer Teil des Stadtteils gehört zum Schutzgebiet eines Wasserwerks, das Grundwasser für die Trinkwasserversorgung fördert. Wer in Bremen-Blumenthal baut, bewegt sich deshalb häufig in der Nähe von Flächen, die rechtlich geschützt sind.
Mit der ökologischen Baubegleitung sorgen wir dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz auf der Baustelle ankommen und eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, überwachen Bauzeitenfenster, dokumentieren Funde und halten den Kontakt zu den zuständigen Behörden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet „Eispohl, Sandwehen und Heideweiher“ umfasst rund 35 Hektar in Lüssum-Bockhorn und Farge und gehört zum FFH-Gebiet „Heide und Heideweiher auf der Rekumer Geest“. Es ist ein Rest der früher weitläufigen Heide- und Dünenlandschaft. Neben Kammmolch, Knoblauchkröte und Moorfrosch kommen Zauneidechsen und etwa 25 Libellenarten vor. Baustellen in der Umgebung können Wanderwege von Amphibien und Lebensräume von Reptilien berühren.
Die Blumenthaler Aue entspringt in Niedersachsen östlich von Schwanewede-Brundorf, verläuft ein Stück entlang der Landesgrenze und mündet nach 13,3 Kilometern über ein Schöpfwerk in die Weser. Rund 60 Prozent ihres Einzugsgebiets liegen in Niedersachsen. Der einst begradigte und teils verrohrte Bach wurde bis 2008 renaturiert. Einträge von Sediment oder Betonwasser würden diese Arbeit zunichtemachen.
Das Wasserschutzgebiet Blumenthal reicht über rund 12 Quadratkilometer im Stadtteil und 19 Quadratkilometer in Schwanewede. Das Wasserwerk fördert hier seit 1928 Grundwasser und deckt etwa ein Fünftel des Bremer Trinkwasserbedarfs. Für Baustellen bedeutet das strenge Regeln beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen.

Wir übersetzen die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten in Regeln für den Baustellenalltag, kontrollieren ihre Einhaltung und berichten an Bauherr und Naturschutzbehörde.
In Nähe der Heideweiher kontrollieren wir Schutzzäune regelmäßig, sammeln Tiere aus Fangeimern, setzen sie auf der richtigen Seite ab und halten jeden Fund in Listen fest.
Wir prüfen Absetzbecken, Sedimentsperren und Lagerplätze in Gewässernähe und achten darauf, dass kein Schlamm, Zementwasser oder Kraftstoff in Bach oder Fluss gelangt.
Betankungsplätze, Ölbindemittel und Lagerung von Betriebsstoffen kontrollieren wir anhand der Schutzgebietsverordnung und dokumentieren den Zustand für die Wasserbehörde.
Auflagen aus Naturschutz und Wasserrecht werden eingehalten, bevor ein Verstoß auffällt.
Baustopps wegen geschützter Arten werden durch rechtzeitige Planung vermieden.
Die Dokumentation liegt der Behörde vollständig vor, Rückfragen werden seltener.
Heide, Aue und Grundwasser bleiben für die Menschen im Stadtteil erhalten.
→ Ein Schutzzaun entlang der Baustraße leitet die Tiere zu Fangeimern. Wir kontrollieren ihn in der Wanderzeit täglich und tragen die Tiere über den Weg.
→ Wir sehen Sedimentsperren und Rückhaltebereiche vor, kontrollieren sie nach jedem Regenereignis und lassen Schäden sofort beheben.
→ Wir prüfen die Bauzeitenregelung, kontrollieren betroffene Gehölze vorab auf Nester und stimmen bei Bedarf eine Ausnahme oder Verschiebung mit der Behörde ab.
→ Bindemittel liegen griffbereit, das Personal ist eingewiesen. Wir dokumentieren den Vorfall, informieren die Behörde und begleiten die Bodensanierung.
Wohn- und Infrastrukturvorhaben in Lüssum-Bockhorn und Farge nahe dem Naturschutz- und FFH-Gebiet auf der Rekumer Geest.
Leitungs-, Brücken- und Wegebau entlang der Blumenthaler Aue, bei denen Gewässer und Ufer geschützt werden müssen.
Wohn- und Gewerbebauten im Einzugsbereich des Wasserwerks, mit Auflagen für Kraftstoffe, Öle und Abwasser.
Arbeiten an Uferflächen und Grünanlagen wie der Bahrsplate, bei denen Ufervegetation und Gewässer berührt werden.

Wir werten Genehmigung, Artenschutzgutachten und Schutzgebietsverordnungen für das Grundstück in Bremen-Blumenthal aus.
Schutzzäune, Sedimentsperren, Lagerplätze und Bauzeitenfenster werden mit Bauleitung und Behörde abgestimmt.
Wir kontrollieren Zäune, Gewässerschutz und Lagerung in festen Abständen und zusätzlich nach Starkregen.
Funde, Mängel und Maßnahmen dokumentieren wir in Berichten für Bauherr und Naturschutzbehörde.
Wird in Bremen-Blumenthal ein Wohngebäude in der Nachbarschaft der Heideflächen von Lüssum-Bockhorn gebaut, dann prüfen wir zuerst, ob Wanderkorridore von Amphibien die Baufläche kreuzen. Ist das der Fall, wird vor der Wanderzeit ein Schutzzaun gestellt und täglich kontrolliert.
Offene Sandflächen, die Zauneidechsen anlocken könnten, halten wir möglichst klein. Liegt das Grundstück zugleich im Wasserschutzgebiet, legen wir die Betankung auf einen abgedichteten Platz und kontrollieren ihn wöchentlich.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrollen fließen in die Baustelleneinrichtung ein: Lagerplätze, Waschflächen und Baustraßen werden so angelegt, dass sie Gewässer und Schutzflächen nicht berühren. Bei der Entsorgung achten wir darauf, dass belastetes Material sauber getrennt wird.
Unsere Kräfte der operativen Baulogistik werden in die Regeln eingewiesen und melden Auffälligkeiten. So wird die ökologische Baubegleitung in Bremen-Blumenthal Teil des Alltags auf der Fläche und nicht ein gelegentlicher Kontrollbesuch.
Im Naturschutzgebiet auf der Rekumer Geest sind unter anderem Erdkröte, Grasfrosch, Moorfrosch, Knoblauchkröte, Teichmolch und Kammmolch nachgewiesen. Liegt eine Baustelle in der Nähe, kann ein Amphibienschutzzaun zur Auflage werden.

Senden Sie uns Genehmigung und Gutachten. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen Ihre Baustelle braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Blumenthal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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