
Kaum ein Bremer Stadtteil hat so viel geschützte Natur auf seiner Fläche. Südlich der Lesum erstreckt sich das Werderland mit Feuchtwiesen, Gräben und Bruchwald, mittendrin das Naturschutzgebiet Zentrales Werderland. Nördlich des Flusses liegen ein Hochmoor in einem alten Erdfall, das Tal der Ihle und große Parks mit altem Baumbestand. Für Bauvorhaben in Bremen-Burglesum heißt das oft: Auflagen zu Gewässern, Arten und Boden gehören zur Baugenehmigung.
Die ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle auch eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune und Tabuflächen, achten auf Gräben und Gehölze und halten alles in Berichten fest. So bleiben Umweltkontrollen in Bremen-Burglesum Teil des Bauablaufs statt Anlass für einen Baustopp.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Werderland liegt zum großen Teil unter dem Flutniveau von Weser und Lesum und wäre ohne Deiche täglich überschwemmt. Der Wasserhaushalt wird künstlich gesteuert: Das Burger Siel bringt Frischwasser ins Grabennetz, das Vierstückensiel westlich des Lesumsperrwerks entwässert. Wer dort baut, darf dieses Gefüge nicht stören, weder durch Einleitungen noch durch verschlammte Gräben.
Das Naturschutzgebiet Zentrales Werderland umfasst 241 Hektar und ist seit 1996 ausgewiesen, daran schließt der Dunger See an. In den Gräben wachsen Krebsscheren, der Eisvogel jagt an ihren Rändern, auf den Wiesen brütet die Uferschnepfe. Auf einem Sandspülfeld lebt die Blauflügelige Ödlandschrecke. Abseits des Lehrpfads ist das Betreten der Wiesen nicht erlaubt.
Auch nördlich der Lesum gibt es empfindliche Flächen. Das Ruschdahlmoor ist ein 4,8 Hektar großes Naturschutzgebiet, ein Hochmoor in einem Erdfall mit Torf von über 20 Metern Mächtigkeit. Die Ihle fließt als Geestbach in einem engen Tal. Parks wie der 65 Hektar große Knoops Park in St. Magnus prägen das Bild. Der Grambker Feldmarksee ist ebenfalls Naturschutzgebiet.

Wir prüfen auf Baustellen in Bremen-Burglesum, ob Tabuflächen, Abstände zu Gräben, Baumschutz und Bauzeitenregelungen aus der Genehmigung eingehalten werden.
Amphibien- und Reptilienzäune kontrollieren wir in den vereinbarten Abständen, dokumentieren Funde und setzen Tiere nach Vorgabe der Fachplanung um.
Wir achten darauf, dass kein Schlamm, Zementwasser oder Treibstoff in Gräben gelangt und dass Wasserhaltungen nach Vorgabe einleiten.
Jede Kontrolle wird mit Datum, Befund und Foto festgehalten. Die Berichte dienen als Nachweis gegenüber der Naturschutzbehörde.
Naturschutzauflagen in Bremen-Burglesum werden nachweisbar eingehalten.
Konflikte mit Brutzeiten oder Gewässern fallen früh auf, bevor sie den Bau stoppen.
Die Behörde erhält vollständige, datierte Berichte.
Ihre Bauleitung muss sich nicht selbst um jede Kontrolle kümmern.
→ Wir überwachen Bauzeitenfenster und Tabuflächen, prüfen vor Arbeitsbeginn auf Brutplätze und melden Konflikte sofort an Bauleitung und Fachplanung.
→ Wir sorgen dafür, dass Absetzbecken oder Filter vorhanden sind und genutzt werden. Den Zustand des Grabens dokumentieren wir vor und nach den Arbeiten.
→ Wurzelbereiche werden ausgezäunt, Lager und Fahrwege davon ferngehalten. Wir prüfen den Zustand regelmäßig, bis die Arbeiten dort abgeschlossen sind.
→ Wir achten darauf, dass Absenkung und Einleitung genau den genehmigten Rahmen einhalten. Abweichungen gehen sofort an Bauleitung und Behörde.
Arbeiten an Lesumdeich und Sielen, die den Wasserhaushalt des Werderlands steuern.
Kabel und Rohrleitungen durch Feuchtwiesen und über Gräben in der Marsch südlich der Lesum.
Neubauten und Wege am Rand des Ihletals oder nahe den Parks in St. Magnus mit Baum- und Hangschutz.
Fundamente und Zuwegungen für Windräder in den Wiesen des Werderlands mit Rücksicht auf Wiesenvögel.

Wir werten Genehmigung, Artenschutzgutachten und landschaftspflegerische Begleitplanung aus.
Zeiten, Orte und Inhalte der Kontrollen werden festgelegt und mit Bauleitung und Fachplanung abgestimmt.
Zäune, Gräben, Tabuflächen und Gehölze werden regelmäßig kontrolliert, Funde und Befunde dokumentiert.
Wir liefern laufende Berichte und einen Abschluss, der gegenüber der Behörde als Nachweis dient.
Wird am Rand des Werderlands an einem Deich oder einer Leitung gebaut und verlangt die Genehmigung einen Amphibienzaun, dann kontrollieren wir den Zaun während der Wanderzeit in den festgelegten Abständen. Funde werden gezählt, notiert und nach Vorgabe umgesetzt.
Liegt die Baustelle neben einem Graben, dann halten wir zusätzlich fest, ob Böschungen intakt sind und ob trübes Wasser zurückgehalten wird. Ergibt sich ein Verstoß, dann melden wir ihn am selben Tag, damit die Bauleitung reagieren kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzflächen fließen schon in den Einrichtungsplan ein, damit Container und Lager nicht auf ihnen landen. Die operative Baulogistik richtet Entsorgung und Wasserhaltung nach den Vorgaben aus, die wir prüfen.
Auch das Logistik-Management berücksichtigt Bauzeitenfenster für Brutvögel oder Amphibien. So bleibt die Umweltbegleitung auf Baustellen in Bremen-Burglesum mit den übrigen Abläufen verbunden.
Unter anderem das Naturschutzgebiet Zentrales Werderland mit 241 Hektar, das Ruschdahlmoor als Hochmoor in einem Erdfall und den Grambker Feldmarksee. Dazu kommen Gräben, Bruchwald, der Dunger See und Parks mit altem Baumbestand.

Schicken Sie uns Genehmigung und Auflagen. Wir schlagen vor, wie Kontrollen und Berichte auf Ihrer Baustelle laufen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Burglesum. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit