
Bremen-Gröpelingen wirkt auf den ersten Blick wie ein reiner Stadt- und Hafenteil. Tatsächlich grenzen Baustellen hier an die tidebeeinflusste Weser, an einen Badesee, an lange Grünzüge und an eine große Kleingartenanlage. Nördlich und nordöstlich schließen Burglesum und das Blockland mit mehreren Naturschutzgebieten an.
Unsere ökologische Baubegleitung setzt die Umweltauflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan auf der Baustelle um. Wir kontrollieren Schutzmaßnahmen, dokumentieren Funde und Abweichungen und halten Kontakt zur Fachplanung, damit Umweltkontrollen nicht erst dann stattfinden, wenn bereits etwas passiert ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Weser hat bei Oslebshausen einen Tidenhub von rund 5,26 Metern, einen der größten in Deutschland. Baustellen an Ufern, Kaikanten und Hafenbecken müssen deshalb mit wechselnden Wasserständen rechnen. Einträge von Sedimenten, Betonwasser oder Betriebsstoffen in das Gewässer sind zu verhindern und zu überwachen.
Im Ortsteil In den Wischen liegt der Waller Feldmarksee, ein rund 12,3 Hektar großer Baggersee, der beim Bau der A 27 entstand und heute als Badesee dient. Er wird von Grundwasser gespeist, das wegen des nahen Salzstocks Lilienthal leicht salzig ist. Wasserhaltungen und Grundwasserabsenkungen in seinem Umfeld verlangen daher eine sorgfältige Kontrolle.
Bremen-Gröpelingen ist von Grünflächen durchzogen: dem Oslebshauser Park, dem Grünzug West Richtung Walle und der Kleingartenanlage bis zum Feldmarksee. Im benachbarten Burglesum liegen die Naturschutzgebiete Werderland und Grambker Feldmarksee, im Blockland der Kuhgrabensee. Gehölze, Brutplätze und Wanderwege von Tieren reichen dabei über die Stadtteilgrenzen hinaus.

Wir prüfen Baumschutz, Bauzäune um Schutzflächen, Schutzzäune für Tiere und Abgrenzungen zu Gewässern regelmäßig und melden Schäden sofort an die Bauleitung.
Bei Baustellen an der Weser, an Hafenbecken oder im Umfeld des Feldmarksees überwachen wir Einleitungen, Absetzbecken und den Umgang mit Betriebsstoffen und halten die Ergebnisse fest.
Vor Rodungen und Abbrüchen prüfen wir mit der Fachplanung, ob Brutzeiten, Fledermausquartiere oder Amphibienwanderungen zu beachten sind. Die festgelegten Maßnahmen begleiten wir vor Ort.
Oberboden, Lagerflächen und Fahrwege kontrollieren wir auf Verdichtung und Vermischung. Alle Kontrollen werden für Behörde und Bauherrn dokumentiert.
Umweltauflagen werden im Baustellenalltag umgesetzt, nicht nur im Genehmigungsbescheid.
Schäden an Schutzmaßnahmen fallen früh auf und werden behoben.
Behörden erhalten eine lückenlose Dokumentation der Umweltkontrollen.
Baustopps wegen Artenschutz oder Gewässereinträgen werden in Bremen-Gröpelingen unwahrscheinlicher.
→ Wir richten Kontrollzeiten nach dem Tidekalender aus und prüfen Abgrenzungen und Rückhaltemaßnahmen besonders vor und nach Hochwasser.
→ Wir begleiten die Wasserhaltung, kontrollieren Messstellen nach Vorgabe der Genehmigung und melden Auffälligkeiten an Fachplanung und Behörde.
→ Rodungen gehören grundsätzlich in die gesetzlich erlaubten Zeiträume. Muss davon abgewichen werden, prüfen wir mit der Fachplanung vorher auf Nester und Quartiere und dokumentieren das Ergebnis.
→ Aushub wird nach Gutachten getrennt gelagert und beprobt, bevor er wieder eingebaut oder abgefahren wird. Wir kontrollieren, dass Haufwerke nicht vermischt werden.
Arbeiten an Ufern, Kaikanten und Hafenbecken mit Gewässerschutz und tideabhängigen Abläufen.
Neubauten und Wegebau am Grünzug West, am Oslebshauser Park oder an Kleingartenflächen mit Gehölz- und Artenschutz.
Neubau auf früheren Gewerbe- und Hafenflächen mit Bodenschutz und Aushubmanagement.
Straßen- und Leitungsarbeiten im Bremer Westen, bei denen Gewässer, Gräben oder Gehölze berührt werden.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Fachgutachten und leiten daraus ab, was auf der Baustelle kontrolliert werden muss.
Kontrollpunkte, Häufigkeit und Zuständigkeiten werden festgelegt und mit Bauleitung und Fachplanung abgestimmt.
Unsere Kräfte kontrollieren Schutzmaßnahmen, Gewässer, Boden und Artenschutz im laufenden Betrieb.
Ergebnisse gehen in Protokolle für Bauherrn und Behörde, Abweichungen melden wir sofort.
Liegt eine Baustelle am Ufer eines Hafenbeckens oder an der Weser, dann vereinbaren wir mit der Bauleitung Kontrollgänge, die sich am Tidekalender orientieren. Absetzbecken, Ölbindemittel und Abgrenzungen zum Wasser prüfen wir vor allem nach Starkregen und bei Hochwasser.
Muss für ein Vorhaben am Rand des Grünzugs ein Gehölzstreifen weichen, dann prüfen wir vor der Rodung gemeinsam mit der Fachplanung auf Vogelnester und Fledermausquartiere. Werden Tiere gefunden, ruht die Arbeit an dieser Stelle, bis das weitere Vorgehen mit der Naturschutzbehörde geklärt ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrollen sind eng mit Einrichtungsplan und Entsorgung verbunden. Wir achten darauf, dass Lagerflächen außerhalb von Schutzbereichen liegen und Abfälle so getrennt werden, dass nichts in Boden oder Gewässer gelangt.
Unsere Beobachtungen fließen in die Baubesprechung ein. So können Bauleitung und Gewerke in Bremen-Gröpelingen reagieren, bevor aus einer Abweichung ein Verstoß gegen Auflagen wird.
Weil der Stadtteil an die Weser, an Hafenbecken, an einen Badesee und an große Grünzüge grenzt. Genehmigungen enthalten daher oft Auflagen zu Gewässer-, Arten- und Bodenschutz, deren Einhaltung auf der Baustelle kontrolliert und belegt werden muss.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen anfallen und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Gröpelingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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