
Rund 36.000 Menschen leben in Bremen-Gröpelingen auf knapp zehn Quadratkilometern, verteilt auf die Ortsteile Gröpelingen, Lindenhof, Ohlenhof, Oslebshausen und In den Wischen. Wer hier baut, findet selten eine leere Wiese neben dem Bauplatz. Lagerflächen, Container und Kranstellplätze müssen sich zwischen Wohnblöcken, Geschäftszeilen und Gewerbehöfen einfügen.
Mit der Baustelleneinrichtung legen wir fest, wo was steht, bevor der erste Lkw kommt: Zufahrt, Lagerplatz, Unterkünfte, Baustrom, Bauwasser und Bauzaun. In Bremen-Gröpelingen hängt dieser Plan stark davon ab, ob das Grundstück an einer der großen Längsachsen, in einer ruhigen Wohnstraße oder im Gewerbegebiet am Hafenrand liegt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Siedlung entstand auf einem Dünenrücken neben einem Graben zur Weser. Zwischen 1883 und 1886 wurden Senken in diesem Dünenzug mit Sand aus der Weserkorrektur aufgefüllt. Für Kranaufstellflächen, Containerstandorte und Baustraßen ist deshalb vorab zu klären, wie tragfähig der Untergrund am jeweiligen Grundstück ist und ob aufgefüllter Sand eine Lastverteilung mit Platten oder Schotter verlangt.
Die Gröpelinger und die Oslebshauser Heerstraße bilden die Längsachsen des Stadtteils, am Hafen verläuft die Hafenrandstraße. Auf der Heerstraße fahren zugleich Straßenbahnen, entlang der Achsen reihen sich Geschäfte. Eine Baustelleneinrichtung an diesen Straßen braucht deshalb Flächen, die Gleisbereich und Gehwege freihalten. Auch die Zufahrt darf nicht quer über die Schienen rangieren.
Im Gewerbegebiet an der Reiherstraße in Oslebshausen grenzen Gewerbeflächen direkt an eine Reihenhaus-Wohnanlage und an die Bahnstrecke Bremen–Bremerhaven. Solche Lagen gibt es in Bremen-Gröpelingen öfter: Gewerbe, Wohnen und Verkehrswege liegen eng beieinander. Containerdorf und Lagerplatz gehören dann auf die Seite, die von den Wohnhäusern abgewandt ist.

Wir zeichnen einen Einrichtungsplan, der Kranradius, Lagerzonen, Containerstandort und Fluchtwege auf das Grundstück legt. Gerade in den dichten Quartieren von Lindenhof und Ohlenhof entscheidet dieser Plan darüber, ob Material auf dem Gelände Platz findet oder ob öffentlicher Raum beantragt werden muss.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir so, dass Wege kurz bleiben und die Anlage den Kran nicht behindert. Bei Grundstücken an der Heerstraße planen wir die Container oft gestapelt, damit die Lagerfläche auf dem Boden frei bleibt.
Anschlüsse, Verteilerschränke und Leitungswege stimmen wir mit dem Versorger und den Gewerken ab. Kabelwege führen wir so, dass sie Fahrwege nicht kreuzen und bei wechselnden Bauabschnitten mitwandern können.
Der Bauzaun trennt die Baustelle von Gehwegen, Haltestellen und Schulwegen. Tore setzen wir dorthin, wo Lkw ohne Rangieren über Gleise oder Radwege einfahren können. Die Beschilderung ergänzen wir nach den Vorgaben der Verkehrsbehörde.
Der Platz auf dem Grundstück wird von Anfang an verteilt, statt im Bauablauf immer wieder umgeräumt zu werden.
Kran, Container und Baustraßen stehen auf einem Untergrund, der vorher geprüft ist.
Gleise, Haltestellen und Gehwege an den Achsen von Bremen-Gröpelingen bleiben frei.
Die Nachbarschaft merkt die Baustelle weniger, weil laute Bereiche bewusst platziert sind.
→ Wir trennen Lager und Arbeitsbereich zeitlich: Material kommt abschnittsweise, Container werden gestapelt. Wo nötig, beantragen wir eine Sondernutzung von Gehweg oder Parkstreifen mit einem klaren Plan.
→ Vor dem Aufstellen gleichen wir den Einrichtungsplan mit dem Baugrundgutachten ab und sehen Lastverteilplatten oder befestigte Baustraßen dort vor, wo die Last tatsächlich ankommt.
→ Die Zufahrt planen wir so, dass Fahrzeuge vorwärts ein- und ausfahren und den Gleisbereich nicht blockieren. Stellflächen für die Anlieferung legen wir auf das Grundstück statt auf die Fahrbahn.
→ Laute und staubige Bereiche wie Mischplatz und Schuttmulden rücken von den Fenstern weg, Container dienen als Puffer. Die Beleuchtung richten wir auf die Baustelle statt auf die Nachbarschaft.
Neubauten und Aufstockungen zwischen Siedlungen der 1950er und 1960er Jahre nördlich der Heerstraße, oft mit wenig Freifläche und Zufahrt über Wohnstraßen.
Umbauten und Neubauten an der Gröpelinger und Oslebshauser Heerstraße sowie an der Lindenhofstraße, wo Straßenbahn, Fußverkehr und Lieferverkehr zusammenkommen.
Hallen und Betriebsgebäude in Gewerbegebieten wie Use Akschen beim Werfthafen oder am Autobahnzubringer zu den Industriehäfen, mit größeren Flächen und Schwerlastverkehr.
Neubauten und Erweiterungen an Schulstandorten im Stadtteil, bei denen die Einrichtung den laufenden Schulbetrieb und die Schulwege berücksichtigt.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrten, Nachbarbebauung und vorhandene Anschlüsse an und sammeln Baugrundgutachten und Lagepläne.
Kran, Container, Lager, Baustraßen und Leitungswege kommen in einen Plan, der Bauabschnitte und Platzbedarf je Gewerk berücksichtigt.
Für Sondernutzung, Verkehrszeichen und Anschlüsse bereiten wir die Unterlagen vor und stimmen sie mit Ihnen ab.
Wir bauen die Einrichtung auf und führen den Plan bei jedem Bauabschnitt nach, bis zum Rückbau am Ende.
Liegt eine Baustelle für ein Wohn- und Geschäftshaus an der Gröpelinger Heerstraße, dann bleibt meist nur ein schmaler Streifen hinter dem Gebäude für die Einrichtung. In diesem Fall stapeln wir Büro- und Aufenthaltscontainer an der Grundstücksgrenze zum Hof, legen den Kran so, dass sein Radius die Straßenbahnoberleitung nicht berührt. Die Zufahrt planen wir über eine rückwärtige Erschließung, sofern es sie gibt.
Ist das Grundstück auf früherem Dünengelände mit aufgefülltem Sand gebaut, dann prüfen wir vor dem Aufstellen gemeinsam mit dem Baugrundgutachter die Kranstandfläche. Ergibt sich, dass Lastverteilplatten nötig sind, fließen sie in den Einrichtungsplan ein, bevor der Kran bestellt wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist kein einmaliger Plan. Mit jedem Bauabschnitt verschieben sich Lagerflächen, Zufahrten und Leitungswege. Wir passen den Plan bei Wechseln zwischen Rohbau, Ausbau und Außenanlagen an und sprechen die Änderungen mit Bauleitung und Gewerken ab.
Wer zusätzlich die Liefersteuerung oder die Bewachung bei uns bucht, erhält einen Einrichtungsplan, der Anlieferzonen, Kontrollpunkte und Wege für die Wachkräfte bereits enthält. So greifen die Leistungen in Bremen-Gröpelingen ineinander, ohne dass jede Stelle einen eigenen Plan zeichnet.
Ja, für Container, Gerüste oder Materiallager auf öffentlichen Flächen ist in Bremen eine Sondernutzung zu beantragen. Wir bereiten den Lageplan dafür vor und prüfen vorher, ob sich die Fläche auf dem eigenen Grundstück lösen lässt.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Container, Kran und Lager auf Ihr Grundstück passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Gröpelingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit