
Wer in Bremen-Burgdamm eine Baustelle einrichtet, plant selten auf ebenem Grund. Der Ortsteil liegt am Übergang von der Geest zur Marsch, das Gelände fällt nach Süden zur Lesum ab und für norddeutsche Verhältnisse gibt es hier spürbare Höhenunterschiede. Dazu kommt ein Untergrund, der Aufmerksamkeit verlangt: Der ganze Ortsteil liegt über dem Salzstock Lesum.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit dem Gelände und nicht mit dem Containerkatalog. Wir legen fest, wo Unterkünfte, Lager, Kran und Bauzaun stehen, wie Strom und Wasser kommen und auf welchem Weg die Fahrzeuge die Fläche erreichen. Der Plan steht, bevor der erste Container geliefert wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Boden: Unter dem Ortsteil liegt der Salzstock Lesum. Grundwasser löst dort die leichter löslichen Teile des Salzes, zurück bleibt ein Gipshut, der mit der Zeit an Tragfähigkeit verliert. Im Geestgebiet zwischen Lesum und Ritterhude sind rund zwanzig kreisrunde Erdfälle bekannt. Für die Einrichtung heißt das: Kranstandorte, Silos und schwere Lager kommen nur auf Flächen, die das Baugrundgutachten freigibt.
Das Gefälle: Zwischen der Bebauung an der Bremerhavener Heerstraße und der flachen Niederung an der Lesum ändert sich das Gelände deutlich. Lagerflächen am Hang brauchen eine ebene, befestigte Unterlage, Container eine gesicherte Aufstellung. Regenwasser, das den Hang hinabläuft, darf weder die Baugrube noch die Lagerplätze erreichen.
Die Enge: Bahnlinien, die A 27 und das Ufer der Lesum begrenzen die verfügbaren Flächen. In den älteren Wohnstraßen und rund um die Großsiedlung am Marßeler Feld bleibt neben dem Baufeld oft wenig Platz. Wir prüfen früh, ob öffentliche Flächen für Lager oder Kran beantragt werden müssen.

Wir lesen das Baugrundgutachten mit und tragen tragfähige Zonen in den Einrichtungsplan ein. Schwere Lasten wie Kran, Silo oder Steinpaletten stehen dort, wo der Gutachter es zulässt. In Bremen-Burgdamm ist das wegen des Salzstocks keine Formsache.
Büro, Aufenthalt, Sanitär und Magazin planen wir nach Zahl der Beschäftigten und Bauzeit. Auf Hangflächen bekommen die Container ein ebenes Fundament, damit Türen schließen und Leitungen dicht bleiben.
Wir stimmen die Anschlüsse mit dem Netzbetreiber ab, legen Verteiler und Leitungswege fest und führen Kabel so, dass sie nicht über Fahrwege laufen. Für Gerät, das viel Strom zieht, planen wir die Leistung vorher ein.
Bauzaun, Einfahrtstor, Fußgängertor und Hinweisschilder legen wir so an, dass Anwohner, Schulweg und Lieferverkehr getrennt laufen. Wo der Gehweg betroffen ist, planen wir die Umleitung mit.
Schwere Lasten stehen auf Flächen, deren Tragfähigkeit geklärt ist.
Das Gefälle des Geländes ist im Plan berücksichtigt, bevor gebaut wird.
Strom, Wasser und Wege sind vor Arbeitsbeginn fertig angelegt.
Anwohner und Schulwege bleiben vom Baustellenverkehr getrennt.
→ Kran und schwere Lager stehen nur auf freigegebenen Flächen. Wir sehen Messpunkte vor, damit Setzungen früh auffallen.
→ Wir planen Terrassen oder Schotterflächen für Lager und Container und führen das Oberflächenwasser gezielt ab.
→ Wir staffeln Lager und Anlieferung, nutzen jeden Quadratmeter doppelt und klären Sondernutzungen öffentlicher Flächen rechtzeitig.
→ Wir halten Lager, Aufschüttungen und Container aus geschützten Teilflächen heraus und markieren die Grenze vor Ort.
Fassaden, Dächer und Leitungen in der Großsiedlung am Marßeler Feld, gebaut in den 1960er Jahren, mit Einrichtung zwischen bewohnten Häusern.
Hallen und Betriebsgebäude in den Gewerbeflächen am Steindamm, östlich der Bremer Heerstraße und an der Olof-Palme-Straße.
Erweiterungen und Sanierungen an Schulen und an der Bezirkssportanlage am Pellens Park, oft bei laufendem Betrieb.
Ein- und Mehrfamilienhäuser in den älteren Wohnquartieren nördlich der Bahnlinien, wo Gelände und Baugrund die Einrichtung bestimmen.

Wir begehen das Grundstück, nehmen Gefälle, Zufahrten und Nachbarschaft auf und lesen das Baugrundgutachten.
Container, Lager, Kran, Zaun und Leitungen kommen in einen Einrichtungsplan, der zur Bauzeit und zum Boden passt.
Wir koordinieren die Lieferung und den Aufbau aller Elemente und prüfen die Fläche vor Arbeitsbeginn.
Mit jeder Bauphase passen wir den Plan an und bauen am Ende alles geordnet zurück.
Liegt ein Grundstück in Bremen-Burgdamm am Hang zwischen Wohnbebauung und Niederung, dann klären wir zuerst mit dem Gutachter, welche Flächen Kran und Lager tragen. Die Container kommen auf den oberen, ebenen Teil des Grundstücks, das Material lagert nah am Kran auf einer Schotterfläche.
Fehlt auf dem Grundstück der Platz, dann prüfen wir eine Fläche im Straßenraum und beantragen sie rechtzeitig. Ein Graben am Fuß der Lagerfläche fängt Regenwasser ab, damit es nicht in die Baugrube läuft.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan wächst mit dem Bau. Ist der Rohbau fertig, ziehen Lagerflächen um, der Kran geht und für Ausbau und Fassade entstehen neue Wege. Wir schreiben den Plan für jede Bauphase fort.
Unsere Planung verzahnen wir mit der Anlieferung, der Bewachung und der Entsorgung. So wissen Lieferanten, Bauleitung und Nachunternehmer jederzeit, wo was steht und wohin sie fahren.
Bremen-Burgdamm liegt vollständig über dem Salzstock Lesum. Über dem Gipshut haben sich in der Umgebung Erdfälle gebildet. Wo der Gutachter Einschränkungen sieht, planen wir schwere Lasten wie Kran oder Silo gezielt auf geprüften Flächen ein.

Schicken Sie uns Lageplan und Gutachten. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Ihre Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Burgdamm. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit