
Wer in Bremen-Fähr-Lobbendorf eine Baustelle einrichtet, hat es mit zwei Höhenlagen zu tun. Oben auf der Geest verläuft die Lindenstraße als alte Chaussee Richtung Blumenthal, unten am Fluss liegen Gewerbe- und Hafenflächen, die bei Sturmflut nass werden können. Dazwischen fällt das Gelände teils steil ab, am Fährgrund schneidet ein Einschnitt in den Hang.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit der Frage, wo Container, Lager, Kran und Zufahrt überhaupt Platz haben und wie sie bei Hochwasser erreichbar bleiben. Daraus entsteht ein Einrichtungsplan, der Baustrom, Bauwasser, Bauzaun und Verkehrssicherung zusammenführt und vor Baubeginn steht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Höhe entscheidet über die Lage der Container. Nach der Begründung zum Bebauungsplan 1550 am benachbarten Stadtgarten beträgt der Bemessungswasserstand dort 7,05 Meter über Normalhöhennull, bei Sturmfluten werden ufernahe Flächen überschwemmt. Büro- und Aufenthaltscontainer, Schaltschränke und Lager für empfindliches Material gehören auf das hohe Gelände oder auf eine erhöhte Aufstellfläche.
An der Geestkante ist ebene Fläche knapp. Der Höhenunterschied zwischen Straße und Uferzone erreicht am Rand des Vegesacker Plateaus bis zu rund 14 Meter. Kranstandorte, Rampen und Lagerplätze müssen auf Böschungen und Baumbestand Rücksicht nehmen, die Hänge sind vielfach als Grünfläche festgesetzt.
Viele Ufergrundstücke haben eine lange gewerbliche Vornutzung. Die Bremer Bauleitplanung weist dort auf Altablagerungen und Bodenverunreinigungen hin, außerdem kann die Landesarchäologie verlangen, Erdarbeiten zu beobachten. Bevor wir Fundamente für Container, Kran oder Silos einplanen, klären wir mit Ihnen, welche Bodengutachten vorliegen und wo nicht gegraben werden soll.

Wir teilen das Grundstück in hochwassersichere und gefährdete Zonen und legen Container, Werkstatt, Lager und Abfallplatz so, dass empfindliche Teile oben stehen.
Büro, Aufenthalt und Sanitär planen wir nach Belegung und Bauphase. Auf schmalen Hanggrundstücken stapeln wir Container, statt Fläche am Ufer zu verbrauchen.
Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungswege stimmen wir mit den Versorgern ab. Verteiler im Uferbereich erhalten einen Standort über dem Bemessungswasserstand.
An der Lindenstraße mit Läden, Gehwegen und Busverkehr stellen wir Zaun, Beschilderung und Absperrung so auf, dass Fußgänger sicher vorbeikommen.
Container, Strom und Lager stehen dort, wo sie auch bei hohem Wasserstand nutzbar bleiben.
Die knappe Fläche am Hang wird in der Höhe genutzt statt verbraucht.
Bodenfragen sind geklärt, bevor das erste Fundament gesetzt wird.
Anwohner, Kundschaft und Busverkehr an der Lindenstraße kommen sicher an der Baustelle vorbei.
→ Im Einrichtungsplan steht von Anfang an, was bei Warnung nach oben gebracht wird, wer das übernimmt und über welchen Weg das Gelände geräumt wird.
→ Wir planen in Etagen, nutzen Containerstapel und lassen Material in kleineren Mengen anliefern, damit die Lagerfläche nicht wächst.
→ Wir verlegen Fundamente dorthin, wo nach Gutachten gegraben werden darf, oder setzen Container auf Lastverteilplatten ohne Eingriff in den Boden.
→ Wir prüfen mit Ihnen eine gewerbliche Erschließung, etwa über die Straße Zur Westpier. Ist sie möglich, legen wir die Baustellenzufahrt dorthin.
Hallen und Umbauten auf den Gewerbe- und Hafenflächen zwischen Blumenthaler Aue und Fährgrund, oft auf Flächen mit langer Vornutzung.
Sanierung und Umbau der zwei- bis dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshäuser an der baumbestandenen Hauptstraße.
Neubauten zwischen Geestkante und Ufer, bei denen Höhenlage und Hochwasserschutz die Aufstellung bestimmen.
Arbeiten an Schulen wie der Grundschule Fährer Flur oder am Freizeitbad am Fährgrund, bei laufendem Betrieb.

Wir erfassen Höhen, Zufahrten, Baumbestand, vorhandene Gutachten und die Lage zum hochwassergefährdeten Gebiet.
Hochwassersichere Flächen, Lager, Kranbereich, Wege und Tor werden in einem Einrichtungsplan verbindlich verteilt.
Container, Strom, Wasser, Zaun und Beschilderung werden vor Baubeginn aufgebaut und abgenommen.
Mit jeder Bauphase passen wir den Plan an und räumen am Ende die Flächen geordnet.
Liegt eine Baustelle in Bremen-Fähr-Lobbendorf unterhalb der Geestkante, dann planen wir zwei Ebenen. Unten bleiben nur Baugerät und unempfindliches Material, oben am Straßenniveau stehen Bürocontainer, Sanitär und Stromverteiler. Eine Treppe oder Rampe verbindet beide Ebenen und gilt zugleich als Fluchtweg bei Hochwasser.
Ist das Grundstück eine frühere Gewerbefläche, dann holen wir vor der Planung die vorhandenen Untersuchungen ein. Wo Boden nicht bewegt werden soll, stehen Container auf Platten, Leitungen laufen oberirdisch in Kabelbrücken. So bleibt die Baustelleneinrichtung von den Bodenfragen getrennt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Aus dem Einrichtungsplan entnehmen Logistik und Sicherheitsdienst, wo das Tor steht, wo Lieferfahrzeuge halten und welche Wege frei bleiben. Wir halten diesen Plan aktuell, wenn sich die Bauphase ändert.
Auch der Sanitätsdienst und die ökologische Begleitung greifen darauf zurück: Rettungszufahrt, Sammelpunkt und geschützte Uferabschnitte stehen im selben Plan. Auf einer Baustelle in Bremen-Fähr-Lobbendorf gibt es damit einen einzigen gültigen Stand.
Das hängt von der Höhenlage ab. Auf der Geest an der Lindenstraße kaum, in der Uferzone schon: Dort werden Flächen bei Sturmfluten überschwemmt. Wir prüfen die Lage Ihres Grundstücks und stellen empfindliche Teile der Einrichtung entsprechend hoch.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir planen die Baustelleneinrichtung für Ihr Vorhaben in Bremen-Fähr-Lobbendorf mit Höhenlage, Zufahrt und Flächen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Fähr-Lobbendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit