
Wer in Bremen-Lesum ein Grundstück einrichtet, steht selten auf ebener Fläche. Der Ortsteil liegt am Südrand der Wesermünder Geest in der sogenannten Bremer Schweiz. Zur Lesum hin fällt er steil ab. Straßennamen wie „Auf dem Hohen Ufer“ und „Barg up“ erinnern daran. Wo Container stehen, wo ein Kran Platz findet und wie Lastwagen wenden, entscheidet sich hier am Gelände.
Dazu kommt der Untergrund. Unter dem Ort liegt der Salzstock Lesum, eingebrochene Hohlräume im Gipshut haben runde Senken hinterlassen. Eine Baustelleneinrichtung in Bremen-Lesum plant deshalb nicht nur Flächen, sondern auch deren Tragfähigkeit. Wir stimmen den Einrichtungsplan mit Baugrundgutachten, Statik und Bauleitung ab, bevor das erste Fahrzeug anrollt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Am Geestrand entlang der Lesum liegt die 20-Meter-Höhenlinie stellenweise weniger als 150 Meter vom Niveau der Marsch entfernt. Grundstücke am Hang haben oft nur einen schmalen ebenen Streifen zur Straße. Lagerflächen, Containerstandorte und Kranaufstellung brauchen dort eine eigene Prüfung: Wo kann abgestützt werden, wo rutscht Material bei Regen ab, wo bleibt die Zufahrt frei?
Ein Beispiel für die Bodenfrage ist das Ruschdahlmoor. Es ist ein Hochmoor in einem solchen Erdfall und reicht über 30 Meter in die Tiefe, ringsum steht Wohnbebauung. Auch außerhalb des Schutzgebiets können weiche Schichten vorkommen. Schwere Geräte, Silos oder Baustraßen werden darum nur dort geplant, wo das Gutachten tragfähigen Boden ausweist.
Im Ortskern rund um die Hindenburgstraße wird meist im Bestand gebaut. Der Bebauungsplan südlich der Hindenburgstraße sieht etwa Wohnhäuser auf rückwärtigen Grundstücken vor, zwischen Ihletal und Bahnlinie. Solche Hinterlandbaustellen erreicht man nur über eine Durchfahrt. Container und Lager müssen dann so knapp wie möglich gestellt werden.

Wir zeichnen den Plan nicht nur in der Fläche, sondern mit Geländehöhen. So wird auf einem Hanggrundstück in Bremen-Lesum sichtbar, wo Container eben stehen und wo eine Rampe oder ein Podest nötig ist.
Standorte für Kran, Pumpe und Silo legen wir gemeinsam mit Statik und Baugrundgutachter fest. Was der Boden nicht trägt, kommt auf eine andere Fläche oder auf eine Lastverteilung.
Aufenthalts- und Bürocontainer, Toiletten, Baustrom und Bauwasser planen wir passend zur Größe des Vorhabens und zu den Anschlüssen, die das Grundstück hergibt.
Bauzaun, Tore und Hinweisschilder richten wir so ein, dass Fußwege am Hang sicher bleiben und Anlieferungen das Tor ohne Rangieren auf dem Gehweg erreichen.
Sie wissen vor Baubeginn, wo in Bremen-Lesum jedes Element steht und ob der Boden es trägt.
Hang und enge Zufahrt werden in der Planung gelöst statt auf der Baustelle improvisiert.
Anwohner und Fußgänger behalten sichere Wege, auch wenn der Platz knapp ist.
Die Einrichtung wächst mit dem Bauablauf und wird am Ende geordnet zurückgebaut.
→ Wir stapeln Container wo möglich. Gelagert wird nur, was in den nächsten Tagen gebraucht wird. Den Rest planen wir als Abruf aus einem Lager außerhalb.
→ Schwere Lasten wie Kran oder Silo stehen nur auf freigegebenen Flächen. Fahrwege bekommen eine Lastverteilung, die wir nach Abschluss wieder zurückbauen.
→ Wir messen die Durchfahrt vorab, wählen passende Fahrzeuggrößen und planen Lager und Container so, dass die Durchfahrt nie zugestellt ist.
→ Schutz von Fassade, Eingängen und Außenanlagen gehört in den Einrichtungsplan. Gerüst, Container und Lager halten Abstand zu allem, was bleiben soll.
Neubauten und Sanierungen an der steilen Kante zur Lesum mit wenig ebener Fläche.
Wohnungsbau auf rückwärtigen Grundstücken im Ortskern, nur über Durchfahrten erreichbar.
Umnutzung und Sanierung prägender Altgebäude an der Hindenburgstraße mit Erhaltungsauflagen.
Erweiterungen auf Schul- und Pflegegeländen, wo die Einrichtung den laufenden Betrieb aussparen muss.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Nachbarschaft an und werten Baugrundgutachten, Lageplan und Genehmigung aus.
Container, Kran, Lager, Medien und Zaun bekommen ihren Platz, mit Höhen und Lastannahmen für jedes schwere Element.
Wir koordinieren Lieferung und Aufstellung der Einrichtung in der Reihenfolge, die der Platz in Bremen-Lesum zulässt.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Plan an. Am Ende bauen wir geordnet zurück und übergeben die Fläche.
Liegt ein Neubau auf einem Hanggrundstück oberhalb der Lesum, dann beginnt die Planung mit einer Begehung und dem Baugrundgutachten. Wir markieren die Flächen, die eben genug für Container sind. Danach prüfen wir, ob der Kran an der Straße oder auf einer abgestützten Plattform steht.
Bleibt danach zu wenig Lagerfläche, dann teilen wir die Anlieferung in kleine Mengen und legen fest, was wann auf das Grundstück kommt. Das Material liegt so nie lange am Hang. Die Zufahrt in Bremen-Lesum bleibt für den nächsten Lieferwagen frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für das Logistik-Management: Erst wenn feststeht, wo abgeladen wird, lassen sich Lieferzeitfenster vergeben. Auch die operative Baulogistik richtet Lager, Entsorgung und Wege danach aus.
Für die Baustellensicherheit legen wir Zaunlinien und Tore so fest, dass sie sich gut kontrollieren lassen. Liegen Schutzflächen am Moor oder an der Ihle in der Nähe, nehmen wir sie mit der ökologischen Begleitung in den Plan auf.
Unter dem Ortsteil liegt der Salzstock Lesum. Eingebrochene Hohlräume im Gipshut haben Erdfälle gebildet, das Ruschdahlmoor ist einer davon. Ob ein Kran oder ein Silo sicher steht, klären wir deshalb immer anhand des Baugrundgutachtens.

Schicken Sie uns Lageplan und Gutachten. Wir prüfen, wie sich Ihre Baustelle an Hang und Ortskern sinnvoll einrichten lässt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Lesum. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit