
Bremen-Vegesack liegt dort, wo die Lesum in die Weser mündet. Das Zentrum drängt sich zwischen Bahnhofsplatz, dem historischen Hafenbecken und dem Ufer. Wer hier baut, findet selten eine freie Wiese vor, sondern Bestand, Wasser, Gleise und Wohnhäuser direkt am Bauzaun. Die Frage, wo Container, Lager und Kran stehen, entscheidet deshalb früh über Kosten und Tempo.
Bei der Baustelleneinrichtung legen wir fest, wie die Baustelle ab dem ersten Tag arbeitet: Tor und Zufahrt, Lagerflächen, Unterkünfte, Baustrom, Bauwasser, Bauzaun und Wege. In Bremen-Vegesack heißt das vor allem, knappe Randflächen klug zu teilen und die Nachbarschaft am Wasser im Blick zu behalten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Hafenbecken ist rund 285 Meter lang und 60 Meter breit, die Kaje misst etwa 465 Meter. Seit 2006 dient es überwiegend als Museumshafen mit mehr als 20 dauerhaft liegenden Schiffen. Baufelder am Becken grenzen also an eine Fläche, die Besucher nutzen. Lagerplätze und Kranschwenkbereiche müssen so liegen, dass Kaje und Fußgängerbrücke frei und sicher bleiben.
Auf dem früheren Haven-Höövt-Areal sieht die Änderung des Bebauungsplans 1218 eine kleinteilige, dichte Bebauung mit einem Hochpunkt von bis zu neun Geschossen vor. Das Areal liegt gegenüber der Großwohnanlage Grohner Düne. Mehrere Baufelder auf engem Raum verlangen einen Einrichtungsplan, der Bauabschnitte nacheinander freigibt, statt alles auf einmal zu belegen.
Unter dem Bahnhofsplatz fließt die Schönebecker Aue in einer Verrohrung zum Hafen. Solche Leitungen und Bauwerke im Untergrund bestimmen, wo schwere Lasten, Kranfundamente und Containerstapel stehen dürfen. Ohne Leitungsauskunft und Baugrunderkundung planen wir dort keine Aufstellfläche.

Wir zeichnen jede Teilfläche mit Nutzung und Dauer ein: Container, Materiallager, Kran, Mulden, Wege. In Vegesack bleibt dabei die Uferseite möglichst frei, die Lager rücken zur Straßenseite.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir je nach Bauphase und Zahl der Gewerke auf. Wo der Platz fehlt, prüfen wir gestapelte Anlagen oder Flächen in einem späteren Bauabschnitt.
Wir stimmen Anschlüsse ab, legen Verteiler fest und führen Leitungen so, dass sie Rettungswege und Fußwege nicht kreuzen. Betriebsstoffe lagern auf befestigten Flächen mit Abstand zum Wasser.
Bauzaun, Beschilderung und Absperrungen trennen Baufeld, Promenade, Radweg und Bahnhofsumfeld. Tore setzen wir dort, wo Lkw einbiegen können, ohne Fußgänger zu kreuzen.
Jede Fläche hat eine Aufgabe und eine Dauer, bevor das erste Fahrzeug anrollt.
Promenade, Kaje und Bahnhofsumfeld bleiben für Fußgänger nutzbar.
Kran und Lager stehen nur dort, wo der Untergrund es erlaubt.
Bauabschnitte lassen sich nacheinander freigeben, ohne die Baustelle umzubauen.
→ Wir planen gestapelte Container, nutzen Flächen späterer Bauabschnitte zeitweise und verlegen große Lager auf eine Ausweichfläche mit abgestimmter Abrufmenge.
→ Die Einrichtung wächst in Abschnitten mit. Erst wenn ein Teil freigelegt und erkundet ist, setzen wir dort Kran, Mulden und Lager.
→ Schwenkbereiche, Sperrzeiten und Umleitungen für Fußgänger stehen im Einrichtungsplan und werden mit der Genehmigung abgestimmt.
→ Wir halten Abstand zu geschützten Bauteilen, legen Schutzabdeckungen fest und stellen Container nicht vor Fassaden, die erhalten bleiben.
Mehrere Baufelder mit Wohnungen, Kita, Hotel und Läden auf dem früheren Einkaufszentrum-Areal, eng beieinander und mit einem Hochpunkt.
Arbeiten an großen Wohnanlagen und alten Speicherbauten, bei denen Bewohner und Nutzer im Haus bleiben.
Hallen und Büros auf dem Gelände der früheren Großwerft, wo sich nach 1997 zahlreiche Betriebe angesiedelt haben.
Bauvorhaben entlang der Weserpromenade und des Stadtgartens mit wenig Fläche und viel Publikumsverkehr.

Wir sehen uns Baufeld, Zufahrt, Nachbarschaft und Unterlagen an: Lageplan, Leitungsauskunft, Baugrund, Auflagen.
Der Einrichtungsplan zeigt Tor, Lager, Container, Kran, Wege und Bauabschnitte mit Zeiten.
Container, Zaun, Baustrom und Bauwasser werden gestellt, Genehmigungen und Absperrungen abgestimmt.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir die Einrichtung an und bauen sie am Ende geordnet zurück.
Liegt eine Baustelle in Bremen-Vegesack direkt am Hafenbecken und grenzt sie auf der anderen Seite an eine Straße, dann setzen wir Tor, Lager und Container an die Straßenseite. Zum Wasser hin bleibt ein freier Streifen, den Bauzaun und Sichtschutz begrenzen. Den Kran stellen wir auf eine Fläche, die laut Baugrundgutachten trägt. Über die Kaje schwenkt er nicht, solange Besucher dort unterwegs sind.
Schreitet der Bau zu einem zweiten Baufeld fort, dann ziehen wir Zaun, Tor und Container in Etappen nach. Erst steht die neue Absicherung, dann ziehen die Gewerke um. So entsteht zu keinem Zeitpunkt eine offene Lücke zur Promenade.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für Lieferkalender, Sicherheitsdienst und Personaleinsatz. Wer weiß, wo Lager und Tor liegen, kann Anlieferungen takten und Zugänge kontrollieren.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Plan an und geben die neue Fassung an alle Gewerke weiter. So arbeiten Polier, Logistik und Sicherheitsdienst in Bremen-Vegesack immer mit demselben Stand.
Das hängt von Bauvolumen, Zahl der Gewerke und Bauzeit ab. Im Zentrum ist Platz knapp, deshalb planen wir oft gestapelte Container, Lager in späteren Bauabschnitten und Anlieferung in kleinen Mengen statt großer Vorräte auf der Baustelle.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeichnen einen Einrichtungsplan, der zu Ihrer Fläche am Wasser passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Vegesack. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit