
Auf großen Baustellen in Bremen-Vegesack kommen mehrere Gefahren zusammen: Arbeiten an der Hafenkante und am Weserufer, Gerüste an Gebäuden mit vielen Geschossen und Rückbau alter Komplexe, bei dem Lasten unerwartet nachgeben. Kommt es zu einem Unfall, zählt jede Minute bis zur ersten Versorgung.
Betriebssanitäter übernehmen diese erste Versorgung direkt auf der Baustelle, bis der Rettungsdienst übernimmt. Nach DGUV Vorschrift 1, Paragraf 27, ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 anwesenden Versicherten Pflicht. Für Bremen-Vegesack planen wir den Einsatz nach Größe der Baustelle, Gefährdung und Bauphase.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Viele Baufelder liegen direkt am Wasser. Das Hafenbecken hat eine Kaje von rund 465 Metern, dazu kommen Weserpromenade und Lesumufer. Wer an Kaimauern, Spundwänden oder Uferbefestigungen arbeitet, kann ins Wasser stürzen. Der Rettungsplan muss deshalb auch die Wasserseite abdecken, mit klaren Rettungspunkten und Meldewegen.
In Vegesack wird hoch gebaut. Die Grohner Düne erreicht 16 Geschosse und bis zu 55 Meter, auf dem Haven-Höövt-Areal sieht die Planung einen Hochpunkt mit bis zu neun Geschossen vor. Bei Arbeiten auf Gerüsten und Dächern geht es um Absturzverletzungen und um die Frage, wie ein Verletzter aus großer Höhe nach unten kommt.
Das Klinikum Bremen-Nord liegt am Aumunder Heerweg im Stadtteil. Der Weg dorthin führt der Rettungsdienst. Unser Sanitäter sorgt dafür, dass er die Einsatzstelle auf der Baustelle ohne Umwege findet, dass Zufahrten frei sind und die Übergabe vollständig ist.

Ausgebildete Betriebssanitäter versorgen Verletzte, alarmieren den Rettungsdienst, weisen ihn ein und übergeben den Patienten mit allen Angaben zum Hergang.
Wir legen Sammelpunkte, Rettungswege und Übergabestellen fest, auch für Gerüste und Uferbereiche. Welche Rettungsmittel die Baustelle braucht, stimmen wir nach Absprache ab.
Brandschutzhelfer kennen Löscheinrichtungen und Fluchtwege, kontrollieren Heißarbeiten und unterstützen bei einer Räumung.
Jede Versorgung wird im Verbandbuch festgehalten. Die Bauleitung erhält Hinweise, wo sich Unfälle häufen.
Verletzte werden versorgt, bevor der Rettungsdienst eintrifft.
Die Pflicht ab mehr als 100 Versicherten ist erfüllt und belegt.
Rettungswege für Höhe und Wasserseite sind geplant, nicht improvisiert.
Unfallschwerpunkte werden sichtbar und können abgestellt werden.
→ Rettungspunkte an der Wasserseite, eingewiesene Kräfte und ein Meldeweg, der Rettungsdienst und Wasserrettung gleichzeitig alarmiert. Rettungsmittel am Ufer stellen wir nach Absprache.
→ Erstversorgung vor Ort und ein vorher abgestimmter Rettungsweg mit der Feuerwehr. Die Gerüstzugänge sind im Rettungsplan eingezeichnet.
→ Der Sanitäter sichtet, versorgt nach Dringlichkeit und fordert ausreichend Rettungsmittel an. Der Gefahrenbereich wird abgesperrt, bevor jemand hineingeht.
→ Feste Anfahrtspunkte mit Adresse, ein Einweiser am Tor und freie Zufahrten, die täglich geprüft werden.
Mehrere Baufelder mit vielen Gewerken gleichzeitig, bei denen die Zahl der Beschäftigten über 100 steigen kann.
Neubau oder Sanierung von Gebäuden mit hohen Gerüsten und Dacharbeiten.
Arbeiten an Kaje, Promenade und Uferbefestigung mit Absturz ins Wasser als Gefahr.
Abbruch von Bestandsbauten mit schwerem Gerät und wechselnden Gefahrenbereichen.

Wir sehen uns Größe, Zahl der Beschäftigten, Höhe, Wasserlage und Bauphasen an.
Standort des Sanitäters, Rettungspunkte, Anfahrtspunkte und Meldewege werden festgelegt.
Sanitäter und Brandschutzhelfer nehmen den Dienst auf und werden in die Baustelle eingewiesen.
Mit jeder Bauphase passen wir Rettungsplan und Besetzung an.
Arbeiten auf einer Baustelle in Bremen-Vegesack mehr als 100 Versicherte und laufen dort Arbeiten an der Uferbefestigung und am Rohbau eines mehrgeschossigen Gebäudes zur selben Zeit, dann stellen wir einen Betriebssanitäter mit festem Standort in der Mitte des Geländes. Im Rettungsplan stehen Rettungspunkte an der Wasserseite und am Gerüstaufgang. Was dort an Ausstattung bereitliegt, legen wir nach Absprache fest.
Ist die Baustelle kleiner, aber bleibt die Gefährdung hoch, dann besprechen wir mit der Bauleitung, ob Brandschutzhelfer und ein Sanitäter für besonders gefährliche Bauphasen genügen. Die Entscheidung richtet sich nach Gefährdungsbeurteilung und Vorgaben der Berufsgenossenschaft.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitäter ist Teil der täglichen Baustellenorganisation. Er kennt den Einrichtungsplan, die Lage der Tore und die aktuellen Gefahrenbereiche. Änderungen bei Zufahrten oder Gerüsten übernimmt er in den Rettungsplan.
Zusammen mit Sicherheitsdienst und Logistik am Tor sorgt er dafür, dass Rettungswege frei bleiben. In Bremen-Vegesack heißt das vor allem, Lieferzonen und Rettungszufahrten sauber zu trennen.
Nach DGUV Vorschrift 1, Paragraf 27, ab mehr als 100 anwesenden Versicherten auf einer Baustelle. Auch darunter kann ein Sanitäter sinnvoll sein, etwa bei Arbeiten am Wasser oder in großer Höhe. Das klären wir mit Ihrer Gefährdungsbeurteilung.

Nennen Sie uns Größe, Bauzeit und Besonderheiten Ihrer Baustelle. Wir schlagen eine Besetzung und einen Rettungsplan vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Vegesack. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit