
Wenn in Bremen-Grohn ein ganzes Stadtquartier entsteht, arbeiten in manchen Wochen sehr viele Menschen gleichzeitig auf dem Gelände: Abbruchkolonnen, Rohbauer, Kranführer, Elektriker, Installateure, Fassadenbauer. Die Wege über das Areal sind lang und die Baufelder wechseln. Ein Verletzter liegt nicht immer dort, wo der Rettungswagen ihn zuerst sucht.
Ein Betriebssanitäter überbrückt die Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Er versorgt, beruhigt, beobachtet und übergibt. Für Baustellen in Bremen-Grohn planen wir den Sanitätsdienst nach Belegschaft, Gefährdungen und Bauphase und binden ihn in Tor, Logistik und Notfallplan ein.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die DGUV Vorschrift 1 legt in Paragraf 27 fest, dass auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten mindestens ein Betriebssanitäter vorhanden sein muss. Gezählt werden alle Beschäftigten aller Unternehmen auf der Baustelle. Auf einem Quartiersgelände mit mehreren Baufeldern kann diese Zahl in den Hauptphasen erreicht werden, auch wenn jedes einzelne Gewerk klein ist.
Die Arbeiten selbst bergen besondere Risiken. Beim Abbruch großer Werkhallen fallen Teile, Staub und Kanten an. An der Geestkante wird an Böschungen gearbeitet, an Hochhäusern wie der Grohner Düne mit 16 Geschossen in großer Höhe. Bei Erdarbeiten ist laut Bebauungsplan mit Kampfmitteln zu rechnen, wenngleich die Luftbildauswertung keine Hinweise ergab.
Das nächstgelegene große Krankenhaus ist das Klinikum Bremen-Nord im Stadtteil Vegesack an der Grenze zu Blumenthal. Es verfügt über eine Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie und einen Landeplatz für Rettungshubschrauber. Wohin ein Patient gebracht wird, entscheidet der Rettungsdienst, der Weg zum Verletzten auf dem Gelände muss aber vorbereitet sein.

Der Sanitäter versorgt Wunden, stabilisiert Brüche, kümmert sich um Kreislauf und Atmung und bleibt beim Verletzten, bis der Rettungsdienst übernimmt.
Er meldet den Notfall mit genauer Lage, schickt eine Person zum Tor und lotst den Rettungswagen über die richtige Zufahrt zum Baufeld.
Den Sanitätsraum richten wir nach den Vorgaben ein. Was die Baustelle an Ausstattung zusätzlich braucht, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen ab.
Jede Hilfeleistung wird im Verbandbuch erfasst. Wiederkehrende Verletzungen besprechen wir mit Bauleitung und Sicherheitskoordinator.
Die Vorgabe der DGUV Vorschrift 1 für Baustellen mit mehr als 100 Versicherten ist erfüllt.
Verletzte werden versorgt, bevor der Rettungswagen das Baufeld erreicht.
Notfallwege und Treffpunkte sind festgelegt und allen bekannt.
Das Verbandbuch zeigt, wo der Arbeitsschutz nachgeschärft werden sollte.
→ Für den Abbruch legen wir mit der Bauleitung Sammelpunkte und freie Rettungswege fest. Der Sanitäter kennt die aktuellen Gefahrenbereiche und ist schnell am Ort.
→ Das Rettungskonzept für Höhenarbeiten ist vorher mit der Feuerwehr abgestimmt. Der Sanitäter versorgt nach der Bergung und bereitet die Übergabe vor.
→ Jedes Baufeld hat eine eindeutige Bezeichnung im Notfallplan. Die Leitstelle erhält diese Angabe, am Tor wartet ein Einweiser.
→ Die Arbeit wird eingestellt, der Bereich geräumt und die Polizei verständigt. Der Sanitäter hilft beim Räumen und achtet darauf, dass niemand verletzt zurückbleibt.
Mehrere Bauherren und Gewerke auf einem Areal, sodass die Gesamtbelegschaft in Spitzenphasen die Grenze von 100 Versicherten überschreitet.
Rückbau früherer Produktionsgebäude mit schwerem Gerät, Staub und Gefahr durch herabfallende Teile.
Sanierungen an Gebäuden mit vielen Geschossen, bei denen in großer Höhe gearbeitet wird.
Hallen- und Bürobauten mit Stahlbau, Kranarbeiten und vielen Monteuren in der Montagephase.

Anhand des Bauzeitenplans ermitteln wir, in welchen Wochen mehr als 100 Versicherte auf dem Gelände sind und welche gefährlichen Arbeiten anstehen.
Sanitätsraum, Baufeldbezeichnungen, Rettungszufahrt, Treffpunkt und Meldewege werden festgelegt und verteilt.
Der Sanitäter macht sich mit dem Gelände vertraut, stellt sich den Polieren vor und prüft die Rettungswege.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir Besetzung, Standort des Sanitätsraums und Notfallplan an.
Laufen auf einem Quartiersgelände in Bremen-Grohn Rohbau, Abbruch und Ausbau parallel und steigt die Zahl der Beschäftigten aller Firmen dadurch über 100, dann stellen wir für diese Phase einen Betriebssanitäter. Den Sanitätsraum tragen wir in den Einrichtungsplan ein und legen ihn zentral an, sodass alle Baufelder gut erreichbar sind.
Sinkt die Belegschaft im späteren Ausbau wieder unter die Grenze, dann prüfen wir mit Ihnen, ob ein Sanitäter an einzelnen Tagen mit gefährlichen Arbeiten weiterhin sinnvoll ist. Der Notfallplan bleibt in jedem Fall gültig und wird mit dem Baufortschritt fortgeschrieben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Sanitätsraum, Rettungszufahrt und Sammelplatz stehen im Einrichtungsplan. Die Liefersteuerung hält die Zufahrt für Einsatzfahrzeuge frei, auch an Tagen mit Großanlieferungen.
Torposten und Sanitäter arbeiten mit derselben Meldekette. Auf Baustellen in Bremen-Grohn wissen damit alle Beteiligten, wer im Notfall wen ruft und wo der Rettungsdienst empfangen wird.
Nach Paragraf 27 der DGUV Vorschrift 1 ist er Pflicht, wenn mehr als 100 Versicherte auf der Baustelle tätig sind, gezählt über alle Firmen. Darunter kann er bei gefährlichen Arbeiten trotzdem sinnvoll sein, etwa beim Abbruch oder bei Arbeiten in großer Höhe.

Nennen Sie uns Bauzeit, Zahl der Gewerke und besondere Arbeiten. Wir prüfen den Bedarf und planen den Einsatz.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Grohn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit