
Wer in Bremen eine Baufläche einrichtet, plant auf sehr unterschiedlichem Grund. Die Altstadt steht auf einem schmalen Dünenrücken am Nordufer der Weser, nördlich der Lesum beginnt die Geest. Der größte Teil des Stadtgebiets aber ist Marschland aus Flusssedimenten. Und wo die Marsch weit vom Fluss entfernt liegt, neigt sie zur Vermoorung. Für Kranstandorte, Lagerflächen und Baustraßen ist das keine Nebensache.
Eine Baustelleneinrichtung legt fest, wo Unterkünfte stehen, wie Fahrzeuge auf das Gelände kommen, wo Material liegt und wie Strom und Wasser verteilt werden. Für Vorhaben in Bremen erarbeiten wir diesen Plan passend zu Untergrund, Lage und Bauablauf und setzen ihn mit unserem Personal vor Ort um.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund trägt nicht überall gleich. Auf weichem Marsch- und Moorboden brauchen schwere Fahrzeuge und Kranaufstellflächen tragfähige Unterbauten, sonst sackt die Baustraße nach dem ersten Regen ein. Auf dem sandigen Dünenrücken der Altstadt ist der Grund fester. Dort fehlt dafür fast immer der Platz.
Die Weser ist auf der gesamten Stadtstrecke ein Tidefluss. Am Pegel Oslebshausen erreicht der Tidenhub bis zu etwa 4,5 Meter. Für Flächen in Ufernähe heißt das: Lagerplätze, Strom- und Wasseranschlüsse gehören nicht in Bereiche, die bei hohem Wasser oder Sturmflut nass werden können. Der Hochwasserschutz entlang der Stadtstrecke wird zudem ausgebaut, was Uferflächen zeitweise zusätzlich bindet.
Das Stadtgebiet von Bremen ist an seiner längsten Stelle rund 38 Kilometer lang und liegt auf beiden Seiten der Weser. Zwischen den engen Gassen um das Welterbe Rathaus und Roland, gewachsenen Wohnstraßen in der Neustadt und weiten Hafen- und Gewerbeflächen im Westen liegen Welten. Jede Lage verlangt ein anderes Einrichtungskonzept.

Wir ordnen Unterkünfte, Lager und Fahrwege so an, dass die schweren Lasten dort stehen, wo der Bremer Untergrund sie aufnimmt. Weiche Bereiche bekommen befestigte Wege oder bleiben frei.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitäreinheiten werden nach Belegung und Bauphase bemessen. Auf schmalen Innenstadtgrundstücken planen wir sie gestapelt oder über der Zufahrt.
Anschlüsse, Verteiler und Leitungswege legen wir so, dass sie keine Fahrwege kreuzen und in ufernahen Lagen hochwassersicher bleiben.
Wir stellen die Einfriedung auf, kennzeichnen Ein- und Ausfahrten und sichern Gehwege sowie Radwege ab, die in Bremen fast überall an Baufelder grenzen.
Ihr Einrichtungsplan berücksichtigt den Bremer Untergrund schon vor dem ersten Spatenstich.
Unterkünfte, Lager und Wege stehen dort, wo sie den Bauablauf nicht behindern.
Planung und Aufbau liegen in einer Hand.
Änderungen im Bauablauf übertragen wir direkt in die Einrichtung.
→ Wir planen die Lastpunkte früh mit der Tragwerks- und Bodenplanung zusammen und sehen Lastverteilung oder befestigte Flächen vor, bevor die ersten Lkw kommen.
→ Wir arbeiten mit gestapelten Einheiten, kleinen Pufferflächen und einem Liefertakt, der das Material erst dann bringt, wenn es verbaut wird.
→ Empfindliche Technik und Material lagern wir höher oder weiter landeinwärts. Die Verteilung von Strom und Wasser legen wir so an, dass sie auch bei steigendem Pegel nicht leidet.
→ Ein klarer Lageplan, beschilderte Tore und feste Treffpunkte machen auch weitläufige Gelände übersichtlich.
Auf früherem Hafengelände wie in der Überseestadt entstehen Wohnungen, Büros und Gewerbe auf aufgefüllten Flächen in Wassernähe.
Umbauten in der Altstadt und in den Wallanlagen-Quartieren mit wenig Platz und viel Publikumsverkehr.
Vorhaben an Autobahnen, Brücken und Straßenbahnstrecken mit langen, schmalen Baufeldern.
Neubauten rund um die Universität und den Technologiepark mit laufendem Lehr- und Forschungsbetrieb nebenan.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrten und Untergrund an und klären den Bauablauf.
Lager, Unterkünfte, Wege und Anschlüsse werden in einem Plan festgelegt.
Unser Personal stellt Zaun, Einheiten und Versorgung auf und weist die Gewerke ein.
Mit jeder Bauphase prüfen wir die Einrichtung und ändern sie, wenn nötig.
Liegt eine Baustelle in Bremen auf früherem Hafengelände nahe der Weser, dann prüfen wir zuerst, welche Flächen tragfähig sind und welche bei hohem Wasser gefährdet sein könnten. Der Kranstandort und die Materiallager kommen auf den festen Teil, die Baustraße erhält einen befestigten Unterbau.
Ist das Grundstück zudem nur über eine einzige Straße erreichbar, dann trennen wir Ein- und Ausfahrt zeitlich und legen eine Wartezone außerhalb des Baufelds fest. So bleibt die Zufahrt frei und der Kran kann ohne Unterbrechung arbeiten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der Rahmen, in den sich alles Weitere einfügt. Logistik-Management, Zugangskontrolle und Entsorgung bauen auf dem Flächenplan auf. Deshalb stimmen wir ihn von Anfang an mit diesen Aufgaben ab.
Ändert sich der Bauablauf, etwa weil ein Gewerk früher beginnt, passen wir die Einrichtung an und informieren alle Beteiligten. Der Plan bleibt so bis zur Räumung der Fläche aktuell.
Ja. Ein großer Teil des Stadtgebiets ist Marsch, stellenweise mit Moor. Dort sacken unbefestigte Wege unter Lkw-Last ein und Kräne brauchen tragfähige Aufstellflächen. Wir planen diese Punkte deshalb zusammen mit der Bodenbeurteilung Ihres Vorhabens.

Schildern Sie uns Grundstück und Vorhaben. Wir erarbeiten einen Einrichtungsplan, der zu Boden und Lage passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit