
Die Weser trennt Bremen in ein rechtes und ein linkes Ufer. Das merkt man nicht nur im Feierabendverkehr, sondern auch dann, wenn ein Rettungswagen von einem Ufer zum anderen muss. Die Stadt hat Kliniken links und rechts des Flusses, vom Klinikum Links der Weser über die Häuser Bremen-Mitte und Bremen-Ost bis zum Klinikum Bremen-Nord. Welches Haus ein Verletzter erreicht und wie lange die Fahrt dauert, entscheidet der Rettungsdienst nach Lage und Verletzung.
Was bis dahin geschieht, liegt in der Hand der Menschen auf der Baustelle. Ein ausgebildeter Betriebssanitäter erkennt, was zu tun ist, leistet qualifizierte Hilfe und sorgt dafür, dass Notarzt und Rettungswagen ohne Umwege zum Unfallort finden. Für Bremer Bauvorhaben stellen wir dieses Personal.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Rechtlich ist die Schwelle klar gezogen. Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 braucht eine Baustelle Betriebssanitäter, sobald dort mehr als 100 Versicherte beschäftigt sind. In Bremen kommen solche Belegungen etwa bei Verkehrsbauten wie dem Wesertunnel der A 281, bei großen Hochbauten im Zentrum oder bei der Umgestaltung ganzer Hafenquartiere vor.
Neben der Kopfzahl zählt die Art der Arbeit. Am Tidefluss wird an Ufermauern und Kaikanten gearbeitet, wo der Wasserstand mehrere Meter schwanken kann. Beim Tunnel- und Brückenbau kommen Arbeiten unter Tage, in großer Höhe oder an schweren Hebezeugen hinzu. Jede dieser Tätigkeiten bringt eigene Verletzungsmuster mit sich.
Schließlich spielt die Lage eine Rolle. Ein weitläufiges Gelände in den Häfen hat lange Wege vom Tor bis zum Einsatzort. Auf einer Innenstadtbaustelle ist die Klinik vielleicht nah, aber der Zugang durch Gerüste und enge Treppenhäuser schwierig. Beides muss in der Notfallplanung stehen, bevor etwas passiert.

Der Sanitäter beurteilt Verletzte, stillt Blutungen, lagert richtig und behält Atmung und Bewusstsein im Blick, bis der Rettungsdienst übernimmt.
Gemeinsam mit der Bauleitung bestimmen wir Treffpunkte für Notarzt und Rettungswagen und halten diese Zufahrten frei, auch wenn sich das Baufeld verändert.
Wir prüfen die Zahl der Ersthelfer in jeder Schicht. Neue Kolonnen weisen wir in Notruf und Meldekette ein.
Jede Hilfeleistung wird festgehalten, so wie es die Unfallversicherung verlangt. Daraus lassen sich auch Schwerpunkte für die Prävention ableiten.
Die Pflicht nach DGUV Vorschrift 1 ist abgedeckt, sobald Ihre Baustelle über 100 Versicherte hinauswächst.
Verletzte erhalten fachkundige Hilfe, bevor der Rettungsdienst eintrifft.
Rettungswege und Treffpunkte sind festgelegt und bekannt.
Was die Baustelle an Sanitätsausstattung braucht, stimmen wir mit Ihnen ab.
→ Wir planen Rettungspunkte am Ufer mit ein und sprechen die Wasserrettung frühzeitig mit der Bauleitung durch.
→ Der Sanitäter kennt die Zugänge, die Kommunikation unter Tage und den schnellsten Weg nach oben.
→ Ein fester Treffpunkt am Tor und eine Einweisung durch unser Personal führen die Retter direkt an die richtige Stelle.
→ Wir klären vorab, über welche Wege ein Verletzter nach unten gebracht werden kann. Welche Hilfsmittel dafür bereitstehen, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen ab.
Der Ringschluss der A 281 mit dem Wesertunnel und weitere Verkehrsbauten mit vielen Beschäftigten und Arbeiten unter Tage.
Schutzmauern und Uferbefestigungen an der Weser, bei denen direkt am tidebewegten Wasser gearbeitet wird.
Neubauten und Erweiterungen an den Kliniken der Stadt oder an der Universität mit vielen Gewerken auf engem Raum.
Arbeiten in den Industriehäfen oder im Güterverkehrszentrum mit schweren Lasten und weiten Wegen.

Wir sehen uns Größe, Tätigkeiten und Lage der Baustelle an.
Rettungswege, Treffpunkte und Meldekette werden mit Ihnen festgelegt.
Unsere Sanitäter übernehmen die vereinbarten Zeiten und Bereiche.
Mit jeder neuen Bauphase prüfen wir Wege und Besetzung erneut.
Arbeiten auf einer Bremer Baustelle am Ufer gleichzeitig mehr als 100 Personen, dann stellen wir einen Betriebssanitäter für die Kernarbeitszeit und legen mit der Bauleitung einen Anfahrtspunkt für den Rettungsdienst fest. Bei Arbeiten an der Kaikante gehört die Rettung aus dem Wasser zur Notfallplanung.
Wird zusätzlich in Schichten oder am Wochenende gebaut, dann richten wir die Besetzung nach der Zahl der Anwesenden in jeder Schicht aus. So bleibt die Versorgung gesichert, ohne dass zu Zeiten mit wenigen Beschäftigten unnötig Personal vor Ort ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Sanitätsdienst, Zugangskontrolle und Baustelleneinrichtung greifen ineinander. Wer am Tor steht, weiß, wohin er den Rettungswagen schickt. Wer die Einrichtung plant, hält die Rettungszufahrt frei.
Unsere Sanitäter arbeiten mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit und dem Koordinator nach Baustellenverordnung zusammen. Ihre Beobachtungen fließen in die Gefährdungsbeurteilung und die Unterweisungen ein.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter erforderlich, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Darunter kann er trotzdem sinnvoll sein, etwa bei Arbeiten am Wasser oder unter Tage. Das klären wir mit Ihnen anhand der Gefährdungsbeurteilung.

Nennen Sie uns Beschäftigtenzahl, Tätigkeiten und Lage Ihrer Baustelle. Wir schlagen Ihnen eine passende Besetzung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit