
Die Gartenstadt Süd wurde zwischen 1957 und 1960 als geschlossene Siedlung geplant, mit rund 2.700 Wohnungen in achtgeschossigen Scheibenhochhäusern und überwiegend viergeschossigen Zeilen. Die Gebäude stehen locker verteilt, das Grün dazwischen stammt aus einer eigenen Grünplanung. Für eine Baustelle heißt das: Freie Fläche gibt es scheinbar genug, tatsächlich ist fast jeder Quadratmeter Rasen, Baumstandort, Spielplatz oder Wohnweg.
Wir planen die Baustelleneinrichtung in Bremen-Gartenstadt Süd so, dass Container, Lager, Kran und Zaun dort stehen, wo sie den Alltag der Bewohner möglichst wenig stören und die Anlagen nach dem Rückbau wieder hergestellt werden können. Am Anfang steht ein Einrichtungsplan, der Zufahrt, Flächen, Medien und Sicherung auf einem Blatt zusammenführt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Zwischen den Zeilen verlaufen schmale Wege, die für Anwohner, Feuerwehr und Müllabfuhr gedacht sind. Schwere Fahrzeuge brauchen dort Lastverteilplatten oder eine temporäre Baustraße, sonst bleiben Spurrinnen im Rasen und Schäden an Leitungen im Untergrund. Deshalb legen wir fest, über welchen Weg Lkw und Mobilkran die Baustelle erreichen und wo sie wenden.
Bei den achtgeschossigen Scheiben bestimmen Kran oder Bauaufzug den gesamten Aufbau. Der Standort muss tragfähig sein, den Schwenkbereich über bewohnten Bereichen klein halten und Hauseingänge frei lassen. Gerüste brauchen eine Aufstandsfläche entlang der ganzen Fassade, was in einer Siedlung mit Flachdächern und langen Gebäudefronten viel Platz beansprucht.
Ein klassisches Zentrum mit Plätzen hat die Gartenstadt Süd nie erhalten. Lagerflächen entstehen also nicht auf einem Marktplatz, sondern auf Grünstücken oder Parkplätzen am Rand der Siedlung. Diese Flächen müssen beantragt, abgegrenzt und nach der Bauzeit wieder übergeben werden.

Wir zeichnen Container, Lager, Kran, Gerüst, Zaun und Zufahrt in einen Lageplan der Siedlung ein und gleichen ihn mit Baumstandorten, Leitungen und Hauseingängen ab. So sieht die Bauleitung vor dem Aufbau, welche Grünfläche in Anspruch genommen wird.
Aufenthalts-, Büro- und Sanitärcontainer stellen wir möglichst auf befestigten Flächen am Rand der Wohnhöfe auf. Bei Sanierungen über mehrere Häuser planen wir einen zentralen Standort, von dem aus die Gewerke alle Gebäude zu Fuß erreichen.
Für Kran, Bauaufzug, Gerüstbeleuchtung und Container stimmen wir den Baustromanschluss ab und legen die Verteilung so, dass Kabel nicht über Wohnwege laufen. Bauwasser wird dort entnommen, wo keine Leitung der Bewohner berührt wird.
Bauzaun und Schutzdächer trennen den Arbeitsbereich vom Alltag der Siedlung. Wir planen Umleitungen für Fußgänger und Kinderwagen, halten Rettungswege frei und markieren die Zugänge zu den Hauseingängen, die während der Bauzeit offen bleiben.
Die Baustelle funktioniert vom ersten Tag an, weil Strom, Wasser, Container und Zufahrt schon vor dem Gerüstaufbau feststehen.
Grünflächen und Bäume der Siedlung werden geschützt, was die Kosten und den Streit bei der Wiederherstellung deutlich reduziert.
Die Bewohner behalten sichere Wege zu ihren Häusern, Rettungsdienst und Feuerwehr kommen weiterhin durch.
Ein Plan mit Phasen hält die Fläche auch dann geordnet, wenn über Jahre ein Haus nach dem anderen modernisiert wird.
→ Wir planen eine temporäre Baustraße mit Lastverteilplatten und dokumentieren den Zustand des Weges vor Beginn, damit die Wiederherstellung nach dem Rückbau klar geregelt ist.
→ Kran, Gerüst und Lager rücken so, dass Wurzelbereiche frei bleiben. Wo das nicht geht, sehen wir Stammschutz und Bodenschutz vor und stimmen das mit dem Bauherrn ab.
→ Der Einrichtungsplan erhält Phasen. Für jede Phase steht fest, welche Fläche frei wird und wohin Container und Lager umziehen, ohne dass die Gewerke einen Tag ohne Infrastruktur sind.
→ Wir trennen Material- und Fußgängerwege räumlich, setzen Schutzgänge vor die Eingänge und legen Anlieferpunkte außerhalb der Wohnhöfe fest.
Hohe Gerüste, Krane oder Bauaufzüge und große Absperrbereiche an Gebäuden, die weiter bewohnt werden.
Viele kleine Anlieferungen, Container für Bad- und Leitungsmaterial und Abfallcontainer nahe an den Hauseingängen.
Baugruben mitten in der bestehenden Siedlung mit Baustraße, Lagerflächen und Schutz der Nachbargebäude.
Arbeiten an Schulstandorten oder Gemeinschaftsgebäuden, bei denen Schulwege und Zugänge offen bleiben müssen.

Wir sehen uns Zufahrten, Wohnwege, Bäume, Leitungstrassen und mögliche Lagerflächen an und halten den Zustand mit Fotos fest.
Auf dieser Grundlage entsteht ein Lageplan mit Kran, Containern, Zaun, Medien und Wegen, abgestimmt mit Bauherr und Bauleitung.
Wir stimmen Flächennutzung und Anschlüsse ab und koordinieren den Aufbau, sodass zum Start alle Systeme bereitstehen.
Wechselt die Bauphase, ziehen Lager und Container um. Am Ende bauen wir zurück und übergeben die Flächen im vereinbarten Zustand.
Liegt eine Fassadensanierung an einem achtgeschossigen Scheibenhaus in Bremen-Gartenstadt Süd an, dann wird es zuerst um die Frage gehen, wo der Kran stehen kann. Zwischen Gebäude und Nachbarzeile liegt meist Rasen mit Bäumen, die Zufahrt führt über einen schmalen Wohnweg. Wir prüfen die Tragfähigkeit, legen Platten aus und setzen den Kran so, dass sein Schwenkbereich die Eingänge auslässt.
Container und Lager landen dann auf einem Parkplatz am Rand der Siedlung, Schutzdächer überspannen die Hauseingänge und ein Bauzaun trennt den Gerüstbereich vom Spielplatz. Wenn das Haus fertig ist, wandert die Einrichtung zum nächsten Gebäude, der Rasen wird wieder hergestellt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage, auf der Anlieferung, Lager und Personal aufbauen. Wo die Zufahrt liegt, bestimmt die Zeitfenster für Lieferungen. Wo der Zaun steht, bestimmt die Wege der Wachkräfte und die Kontrollgänge am Abend.
Deshalb planen wir die Einrichtung in Bremen-Gartenstadt Süd nicht isoliert, sondern gemeinsam mit Logistik-Management, Bewachung und gegebenenfalls Umweltbegleitung. Ändert sich eine Phase, passen wir die anderen Bausteine im selben Zug an.
Meist eignen sich befestigte Parkplätze oder Randstreifen an den Erschließungsstraßen besser als der Rasen zwischen den Häusern. Wir prüfen die Möglichkeiten bei der Begehung und schlagen Standorte vor, die mit dem Eigentümer und gegebenenfalls mit der Stadt abgestimmt werden.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir schlagen Ihnen eine Einrichtung vor, die zur Siedlung und zu Ihrem Ablauf passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Gartenstadt Süd. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit