
Die Gartenstadt Süd wurde Ende der Fünfzigerjahre nach englischen und deutschen Vorbildern als Gartenstadt angelegt, die Grünplanung stammt von Karlaugust Orf. Bäume, Rasenflächen und Gehölze zwischen den Häusern sind seitdem gewachsen und prägen den Ortsteil. Wer hier saniert oder neu baut, arbeitet fast immer direkt neben diesem Grün.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen zum Baum-, Arten- und Bodenschutz auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt werden. Wir kontrollieren, dokumentieren und melden Abweichungen, damit Bauherr und Behörde nachvollziehen können, was geschehen ist. In Bremen-Gartenstadt Süd heißt das vor allem: das Siedlungsgrün über die Bauzeit bringen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bäume aus der Entstehungszeit der Siedlung stehen oft nah an Fassaden, Wegen und Leitungen. Gerüste, Krane, Lager und Baustraßen kommen ihren Wurzeln schnell zu nahe. Verdichteter Boden und abgerissene Wurzeln zeigen ihre Folgen oft erst Jahre später, wenn der Baum abstirbt.
Ältere Gebäude mit Flachdächern, Fugen und Hohlräumen bieten Gebäudebrütern und Fledermäusen Quartiere. Bei Dach- und Fassadensanierungen kann deshalb eine artenschutzrechtliche Prüfung nötig sein. Gegebenenfalls müssen Arbeiten zeitlich an Brut- und Wochenstubenzeiten angepasst werden.
Die Neustadt grenzt an die Weser und die Kleine Weser. Zum Stadtteil gehört auch der Werdersee, der in der Flutrinne für Weserhochwasser liegt. Teile des früheren Hochwasserbetts stehen als Naturschutzgebiet „Neue Weser“ unter Schutz. Für Baustellen in der Siedlung selbst steht meist der Schutz von Boden, Grün und Gebäudequartieren im Vordergrund. Bei Leitungsarbeiten oder Entwässerung in Richtung dieser Gewässer werden Umweltauflagen strenger.

Wir kontrollieren Stammschutz, Abgrenzungen und Abstände zu Wurzelbereichen. Stehen Material oder Fahrzeuge dort, wo sie nicht hingehören, melden wir es. Den Zustand der Bäume dokumentieren wir mit Fotos.
Vor Dach- und Fassadenarbeiten achten wir auf Hinweise auf Nester oder Quartiere, melden Funde an die Bauleitung und die beauftragten Fachleute und überwachen die vereinbarten Schutzmaßnahmen.
Auf Grünflächen, die vorübergehend genutzt werden, überprüfen wir Schutzschichten und Lastverteilung. Bei der Rückgabe dokumentieren wir, ob die Fläche wie vereinbart wieder hergestellt ist.
Regelmäßig prüfen wir die Einhaltung der Umweltauflagen aus der Baugenehmigung. Darüber führen wir ein Protokoll, das bei Rückfragen der Behörde vorgelegt werden kann.
Umweltauflagen werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt, nicht nur im Antrag versprochen.
Bäume und Grün der Siedlung überstehen die Bauzeit mit deutlich geringeren Schäden.
Funde im Artenschutz werden früh erkannt, bevor ein Baustopp den ganzen Ablauf aufhält.
Eine lückenlose Dokumentation hilft bei Abnahmen und Gesprächen mit Behörden.
→ Wir zeigen Alternativen auf oder begleiten Schutzmaßnahmen wie Lastverteilung und Wurzelschutz, die vorher mit Bauherr und Fachleuten abgestimmt wurden.
→ Die Arbeiten an der betroffenen Stelle ruhen, bis die beauftragten Fachleute über das weitere Vorgehen entschieden haben. Wir halten den Fund fest und sichern den Bereich ab.
→ Unsere Kontrollgänge decken das schnell auf. Wir melden es der Bauleitung und sorgen dafür, dass das Material umgelagert wird.
→ Eine Bestandsaufnahme mit Fotos vor Baubeginn klärt, was wiederherzustellen ist. Das erspart Diskussionen bei der Übergabe.
Mögliche Quartiere von Gebäudebrütern und Fledermäusen, Baumschutz bei Gerüst und Kran.
Eingriffe in Siedlungsgrün mit Ausgleichsauflagen, Baumschutz und Bodenschutz.
Gräben im Wurzelbereich, Wasserhaltung und Schutz der Grünflächen entlang der Trasse.
Neuanlage von Spielplätzen, Wegen oder Stellplätzen in der bestehenden Grünstruktur.

Wir lesen Baugenehmigung und Gutachten und stellen zusammen, welche Umweltauflagen für die Baustelle gelten.
Bäume, Grünflächen und mögliche Quartiere an den Gebäuden werden vor Baubeginn mit Fotos festgehalten.
Regelmäßige Kontrollgänge prüfen Schutzmaßnahmen, Funde werden gemeldet und dokumentiert.
Zum Ende dokumentieren wir den Zustand der Flächen und übergeben einen Bericht an Bauherr und Behörde.
Soll in Bremen-Gartenstadt Süd das Flachdach eines Zeilenbaus erneuert werden, dann prüfen wir vor Beginn mit der Bauleitung, ob die Genehmigung Auflagen zum Artenschutz enthält. Sind Brutplätze zu erwarten, achten wir auf die vereinbarten Zeiten und kontrollieren den Dachrand vor dem Öffnen.
Gleichzeitig sichern wir die Bäume vor dem Gebäude, wenn der Kran oder die Hubarbeitsbühne in ihrer Nähe steht. Nach Abschluss dokumentieren wir den Zustand der Bäume und der genutzten Rasenflächen und übergeben den Bericht an den Bauherrn.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Begleitung funktioniert nur, wenn sie mit dem Einrichtungsplan und der Logistik zusammenarbeitet. Wo der Kran steht und wo Lager liegen, bestimmt, welche Bäume geschützt werden müssen. Deshalb sind wir schon bei der Planung der Baustelleneinrichtung dabei.
Unsere operativen Kräfte und die Bewachung melden uns Auffälligkeiten wie beschädigte Schutzzäune oder Fahrzeuge auf Grünflächen. So entsteht in Bremen-Gartenstadt Süd eine Kontrolle, die nicht nur an einzelnen Tagen stattfindet, sondern im Alltag mitläuft.
Weil die Siedlung als Gartenstadt mit viel Grün geplant wurde und die Bäume inzwischen groß sind. Gerüste, Krane und Lager kommen ihnen nahe. Hinzu kommen mögliche Quartiere von Vögeln und Fledermäusen an älteren Gebäuden. Eine Begleitung sorgt dafür, dass Auflagen eingehalten werden.

Senden Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir zeigen Ihnen, wie die Umweltauflagen auf Ihrer Baustelle umgesetzt und dokumentiert werden können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Gartenstadt Süd. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit