
Der Name verrät es: Das Schevemoor, das „schiefe Moor“, war einst eine Allmende, also Land in gemeinschaftlicher Nutzung. Heute ist Bremen-Ellenerbrok-Schevemoor ein bewohnter Ortsteil mit Gärten, Baumreihen und einem Grünzug entlang des Osterholzer Sielgrabens. Gerade dieses Grün macht ökologische Auflagen bei fast jedem Bauvorhaben zum Thema.
Die Bebauungspläne im Ortsteil verlangen Fällungen nur außerhalb der Brutzeit, Kontrollen auf Fledermäuse vor Fällung und Abriss sowie Ersatzpflanzungen für geschützte Bäume. Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass solche Vorgaben auf der Baustelle ankommen, eingehalten und dokumentiert werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Osterholzer Sielgraben nimmt das Regenwasser aus den Wohn- und Gewerbeflächen des Ortsteils auf und leitet es über ein Sielbauwerk zum Embser Mühlengraben und weiter zur Wümme. Ein Abschnitt wurde naturnah mit Flachwasserzone und Inseln umgestaltet. Am Graben leben Teichralle und Stockente, Fledermäuse jagen über dem Wasser. Schlamm, Zementwasser oder Öl von einer Baustelle gehören dort nicht hinein.
In Bäumen und Gebäuden sind Tiere zu Hause. Untersuchungen zu zwei Bebauungsplänen im Ortsteil fanden Zwergfledermaus, Breitflügelfledermaus und Großen Abendsegler sowie zahlreiche Brutvögel, an Gebäuden auch Dohle und Hausrotschwanz. Alle Fledermäuse sind streng geschützt. Vor Abriss und Fällung braucht es deshalb eine Kontrolle durch fachkundiges Personal.
Viele Bäume fallen unter die Bremer Baumschutzverordnung, etwa der Eichenbestand am Anger der Großen Laake oder Buchen, Eichen und Ahorn entlang der Osterholzer Heerstraße. Für jede Fällung ist Ersatz zu pflanzen. Bäume, die stehen bleiben, brauchen während der Bauzeit Schutz vor Wurzel- und Stammschäden.

Wir achten darauf, dass Gehölze nur zwischen Oktober und Ende Februar entfernt werden und dass Gebäude wenige Tage vor dem Abriss auf Brutplätze und Fledermäuse kontrolliert sind, wie es etwa der Bebauungsplan an der Graubündener Straße vorsieht.
Wir legen Schutzzonen um erhaltene Bäume fest, kontrollieren Zäune und Stammschutz und dokumentieren Schäden. So lassen sich Konflikte mit der Naturschutzbehörde vermeiden.
Bei Baustellen in der Nähe des Grabens prüfen wir, dass kein verschmutztes Wasser abläuft, Material nicht am Ufer lagert und Absetzbecken funktionieren.
Wo Baugruben ins Grundwasser reichen, begleiten wir die Wasserhaltung und achten darauf, dass Bodenschichten getrennt bleiben. Eisenhaltiges Grundwasser kann Gräben verockern, deshalb beobachten wir die Einleitung.
Auflagen aus dem Bebauungsplan werden pünktlich und nachweisbar erfüllt.
Baustopps durch unentdeckte Quartiere oder Fehler bei Fällungen werden unwahrscheinlicher.
Erhaltene Bäume überstehen die Bauzeit ohne vermeidbare Schäden.
Die Behörde erhält eine saubere Dokumentation.
→ Wir ziehen die Fällungen in den Winter vor oder planen den Bauablauf so um, dass die Brutzeit eingehalten wird.
→ Wir informieren sofort die Bauleitung und die Behörde und koordinieren die artspezifische Prüfung sowie die nötigen Schritte, bevor weitergearbeitet wird.
→ Wir sichern Schutzzonen mit festen Zäunen, weisen Fahrer ein und kontrollieren die Einhaltung regelmäßig.
→ Gemeinsam mit der Bauleitung prüfen wir die Genehmigung der Einleitung. Danach überwachen wir Absetzbecken und Trübung.
Neubauten an Grünzügen, bei denen Bäume, Fledermäuse und Brutvögel berücksichtigt werden müssen, etwa an der Graubündener Straße.
Arbeiten an Wegen, Beleuchtung und Aufenthaltsflächen im Grünzug Osterholzer Sielgraben, bei denen der Baumbestand möglichst erhalten bleiben soll.
Rückbau von Gebäuden, in denen Fledermäuse, Dohlen oder Hausrotschwänze Quartier haben könnten.
Vorhaben auf dem Gelände des Klinikums an der Züricher Straße, dessen Park aus einem früheren Anstaltsgarten hervorgegangen ist.

Wir lesen Bebauungsplan, Baugenehmigung und Gutachten und erstellen eine Liste aller ökologischen Vorgaben.
Fäll- und Kontrolltermine kommen in den Bauzeitenplan, Schutzzonen in den Einrichtungsplan.
Wir prüfen Baumschutz, Gewässerschutz und Bodentrennung regelmäßig auf der Baustelle.
Alle Kontrollen werden protokolliert. Abweichungen melden wir sofort an Bauleitung und Behörde.
Soll in Bremen-Ellenerbrok-Schevemoor ein älteres Gebäude an einem Grünzug abgerissen werden, um Platz für Wohnungen zu schaffen, dann stehen auf dem Grundstück meist alte Bäume. Am benachbarten Graben jagen zudem Fledermäuse. Einige Bäume dürfen gefällt werden, andere sollen bleiben.
In diesem Fall stimmen wir den Termin für Fällungen auf die Zeit außerhalb der Brutsaison ab, lassen die Bäume vorher auf Höhlen untersuchen und das Gebäude kurz vor dem Abriss kontrollieren. Die verbleibenden Bäume schützen wir mit Zäunen. Am Graben sorgen wir dafür, dass kein Baustellenwasser hineinläuft.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Vorgaben fließen bei uns von Anfang an in die Planung ein. Schutzzonen erscheinen im Einrichtungsplan, Fällfenster im Bauzeitenplan und Lagerflächen werden nicht an Grabenufer gelegt.
Auf der Baustelle achten unsere Kräfte aus der operativen Baulogistik auf Trennung von Abfällen und Sauberkeit an Gewässern. Das Sicherheitspersonal meldet beschädigte Baumschutzzäune bei seinen Rundgängen.
Vor allem Fledermäuse wie Zwergfledermaus, Breitflügelfledermaus und Großer Abendsegler sowie Brutvögel in Bäumen und an Gebäuden. Am Osterholzer Sielgraben kommen Wasservögel wie die Teichralle hinzu. Welche Arten auf Ihrem Grundstück eine Rolle spielen, zeigt die Untersuchung zum Vorhaben.

Schicken Sie uns Ihre Auflagen und den Bauzeitenplan. Wir zeigen, wie sich Artenschutz und Baufortschritt vereinbaren lassen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Ellenerbrok-Schevemoor. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit