
Bremen-Burg-Grambke grenzt auf mehreren Seiten an geschützte Natur. Im Norden fließt die Lesum, die mit ihren Ufern ein FFH-Gebiet bildet. Im Ortsteil selbst liegt der Grambker Feldmarksee, ein Naturschutzgebiet und Teil des EU-Vogelschutzgebiets Blockland. Dazwischen erstrecken sich Marschflächen mit Gräben, Fleeten und Seen.
Wer hier baut, muss Auflagen zu Wasser, Boden und Arten erfüllen. Unsere ökologische Baubegleitung übernimmt die Umweltkontrollen auf der Baustelle: Schutzflächen überwachen, Auflagen dokumentieren, geforderte Amphibienzäune kontrollieren und die Gewerke im Alltag auf die Regeln hinweisen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Grambker Feldmarksee entstand Anfang der 1970er-Jahre als Baggersee beim Bau der A 27. Heute steht er mitsamt Umgebung auf 22,6 Hektar unter Naturschutz und ist zugleich FFH-Gebiet. Begrenzt wird das Gebiet vom Ruschweidengraben, vom Maschinenfleet und von der Autobahn. Haubentaucher, Reiher- und Tafelenten leben dort, unter Wasser wachsen Laichkräuter und Armleuchteralgen. Bauarbeiten in der Nähe müssen Störungen, Einträge ins Wasser und Eingriffe in Gräben vermeiden.
Die Lesum ist auf ganzer Länge tidebeeinflusst. Zwischen dem Zusammenfluss von Hamme und Wümme und dem Lesumsperrwerk bilden Fluss und Ufer ein FFH-Gebiet. Arbeiten an Ufern, Brücken oder Leitungen im Uferbereich unterliegen deshalb besonderen Auflagen zum Gewässer- und Artenschutz.
Der Boden der Marsch ist weich und wassergesättigt, das Grundwasser steht hoch. Unter dem Ortsteil liegt der Salzstock Lesum. Auch das Grundwasser, das den Feldmarksee speist, ist leicht salzhaltig. Wasserhaltungen, Einleitungen und Bodenlagerung brauchen daher Kontrolle, damit weder Schlamm noch belastetes Wasser in Gräben und Seen gelangen.

Auf der Baustelle prüfen wir die Einhaltung der Auflagen aus Genehmigung und Landschaftspflegerischem Begleitplan. Das Ergebnis dokumentieren wir regelmäßig für Bauherrn und Behörde.
Wir überwachen Absperrungen zu Ufern und Gräben, kontrollieren Einleitstellen von Wasserhaltungen und achten auf saubere Betankungs- und Lagerflächen in der Nähe von Wasser.
Wo die Genehmigung Schutzzäune verlangt, kontrollieren wir sie zu den festgelegten Zeiten, leeren Fangeimer, setzen Tiere um und führen ein Fundprotokoll.
Wir markieren Tabuflächen, schützen Gehölze und Röhricht und achten darauf, dass Oberboden getrennt gelagert und nicht verdichtet wird.
Umweltauflagen werden auf der Baustelle gelebt und nicht nur im Ordner abgeheftet.
Störungen von Gewässern und Schutzgebieten fallen früh auf.
Sie haben jederzeit einen dokumentierten Nachweis für die Behörde.
Umweltkontrollen und Baulogistik greifen ohne zusätzliche Schnittstelle ineinander.
→ Wir kontrollieren Absetzbecken und Einleitstellen, melden Trübungen sofort und sorgen dafür, dass die Einleitung angepasst wird.
→ Wir markieren Tabuzonen sichtbar im Gelände, unterweisen Fahrer und Gewerke und prüfen die Grenzen bei jedem Rundgang.
→ Wir stimmen mit der Bauleitung ab, welche Arbeiten in sensiblen Zeiträumen verschoben oder anders ausgeführt werden, wie es die Genehmigung vorsieht.
→ Unsere Protokolle mit Datum, Fotos und Befund schaffen einen Nachweis, den Sie der Naturschutzbehörde vorlegen können.
Neue Bebauungspläne im Bremer Industriepark sehen Ausgleichsflächen vor, etwa eine Fläche von rund 13 Hektar westlich des Sportparksees Grambke.
Instandsetzung von Ufern, Brücken und Leitungen im FFH-Gebiet der Lesum mit Auflagen zum Gewässerschutz.
Vorhaben an A 27 und A 281 in der Nähe des Feldmarksees, dessen Flachwasserzone einst als Ausgleich für den Autobahnbau angelegt wurde.
Kanal- und Leitungsbau in den Niederungen von Bremen-Burg-Grambke mit Wasserhaltung und Querung von Gräben.

Wir lesen Genehmigung und Begleitplan und leiten daraus die Kontrollpunkte für die Baustelle ab.
Tabuzonen, Zäune und Einleitstellen werden vor Baubeginn markiert und abgenommen.
Regelmäßige Rundgänge mit Fotos und Protokoll, Amphibienzaun-Kontrollen zu den vorgeschriebenen Zeiten.
Wir fassen die Kontrollen in Berichten zusammen, die Sie an Bauherrn und Naturschutzbehörde weitergeben können.
Liegt eine Baustelle in Bremen-Burg-Grambke an einem Graben, der in Richtung Feldmarksee entwässert, dann prüfen wir vor Baubeginn die Einleitstelle und das Absetzbecken. Während der Bauzeit kontrollieren wir beide regelmäßig und halten jede Auffälligkeit fest.
Fordert die Genehmigung zusätzlich einen Amphibienschutzzaun, dann kontrollieren wir ihn zu den Wanderzeiten zu den festgelegten Uhrzeiten, setzen Tiere sicher um und reichen das Fundprotokoll an die zuständige Stelle weiter.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Bereits im Einrichtungsplan legen wir Lager-, Betankungs- und Waschflächen so, dass sie genügend Abstand zu Gräben und Ufern haben. Das erspart später Umbauten und Ärger mit der Behörde.
Unser operatives Personal hält Schutzflächen frei und meldet Auffälligkeiten an die ökologische Baubegleitung. So wird der Naturschutz in Bremen-Burg-Grambke Teil der täglichen Arbeit.
Direkt im Ortsteil liegt das Naturschutzgebiet Grambker Feldmarksee, das zum EU-Vogelschutzgebiet Blockland gehört. Die Lesum mit ihren Ufern ist FFH-Gebiet. Im benachbarten Werderland liegt das Naturschutzgebiet Zentrales Werderland.

Schicken Sie uns Genehmigung oder Begleitplan. Wir zeigen Ihnen, wie wir die Umweltkontrollen auf Ihrer Baustelle umsetzen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Burg-Grambke. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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