
Am nördlichen Rand des Ortsteils beginnt eine Landschaft, die Bauleute selten im Blick haben: feuchtes Grünland, Hecken aus Schlehe und Weißdorn, Röhricht und Seggen, dazwischen ein naturnaher Geestbach. Hier liegen die Hammersbecker Wiesen, ein Naturschutzgebiet von 25,8 Hektar an der Beckedorfer Beeke.
Wer in Bremen-Aumund-Hammersbeck in der Nähe dieser Flächen baut, muss mit Auflagen für Wasser, Boden und Tiere rechnen. Unsere ökologische Baubegleitung setzt diese Auflagen auf der Baustelle um: Wir kontrollieren Schutzzäune, beobachten Gewässer und Gehölze und dokumentieren, was die Genehmigung verlangt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Hammersbecker Wiesen stehen unter Naturschutz und sind für Besucher nicht zugänglich. Nordwestlich und südwestlich grenzen Landschaftsschutzflächen wie der Talraum der Beckedorfer Beeke an, nördlich jenseits der Landesgrenze das Landschaftsschutzgebiet Bremer Schweiz. Südlich der Wiesen liegt der Kifkenbruch, ebenfalls an der Beeke. Bauvorhaben am Siedlungsrand berühren damit schnell mehrere Schutzkategorien.
In den Wiesen leben Grasfrosch und Erdkröte in großen Beständen, das Gebiet ist zudem für Wiesenvögel wichtig. Amphibien wandern im Frühjahr zwischen Winterquartier und Laichgewässer. Eine Baugrube oder ein offener Graben am Rand kann dann zur Falle werden, wenn kein Schutzzaun steht.
Bremens größter Bestand des Breitblättrigen Knabenkrauts wächst in diesen Wiesen. Feuchtgrünland reagiert empfindlich auf Grundwasserabsenkung und auf eingetragenes Material. Wasserhaltung, Einleitungen und Lagerflächen müssen deshalb so geplant werden, dass sie den Wasserhaushalt der Niederung nicht stören.

Wir prüfen Schutzzäune in der Wanderzeit regelmäßig, bergen Tiere aus Fangeimern, setzen sie auf der richtigen Seite aus und führen ein Fundprotokoll.
An der Beckedorfer Beeke und an Gräben am Baufeld achten wir auf Trübung, Ölfilme und Einleitungen und melden Abweichungen sofort an die Bauleitung.
Hecken, Erlen, Weiden und Eichen am Baufeldrand sichern wir mit Schutzzäunen und kontrollieren, dass Fahrzeuge und Lager Abstand halten.
Wir überwachen getrennte Lagerung von Oberboden und Aushub und halten alle Kontrollen mit Datum, Foto und Befund für die Behörde fest.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Fläche wirklich umgesetzt und belegt.
Baustopps wegen übersehener Schutzauflagen werden unwahrscheinlicher.
Behörden erhalten nachvollziehbare Protokolle statt mündlicher Zusicherungen.
Die Baustelle bleibt auch für Anwohner und Naturschützer erkennbar rücksichtsvoll.
→ Vor Beginn der Wanderzeit stellen wir fest, wo Zäune stehen müssen. In dieser Zeit kontrollieren wir sie täglich, damit Tiere nicht in Gruben geraten.
→ Wir beobachten Pegel und Einleitstellen nach den Vorgaben der Genehmigung und melden, wenn Werte überschritten werden oder Wasser trüb abläuft.
→ Schutzzäune markieren die Wurzelzonen, unser Personal kontrolliert die Einhaltung und weist Fahrer auf erlaubte Wege hin.
→ Wir stimmen Fällungen und Rückschnitt mit dem Bauzeitenplan ab und prüfen vor jedem Eingriff, ob Nester besetzt sind.
Neubau im Norden Aumunds und Hammersbecks nahe feuchten Wiesen, mit Amphibien- und Gehölzschutz.
Kanäle und Leitungen, die Gräben oder die Beeke kreuzen und Wasserhaltung erfordern.
Arbeiten an Straßen am Siedlungsrand, bei denen Wanderkorridore von Kröten und Fröschen berührt werden.
Böschungen und Durchlässe an Strecke Farge–Vegesack und A 270 mit Gehölzbestand und Entwässerung.

Wir werten Genehmigung, Fachgutachten und Schutzgebietsgrenzen aus und markieren sensible Bereiche im Lageplan.
Amphibienzäune, Gehölzschutz und Abstandsmarkierungen werden vor Beginn der Erdarbeiten gestellt.
In festgelegten Abständen prüfen wir Zäune, Gewässer, Gehölze und Lagerflächen und halten Befunde fest.
Bauleitung und Behörde erhalten Protokolle, Fundlisten und einen Abschlussbericht.
Grenzt ein Baufeld an den Talraum der Beckedorfer Beeke und beginnt der Erdbau im zeitigen Frühjahr, dann stellen wir vor dem ersten Aushub einen Amphibienzaun auf der Seite zur Niederung. In der Wanderzeit kontrollieren wir ihn morgens, protokollieren Funde und setzen Tiere auf der sicheren Seite ab.
Muss für eine Baugrube Grundwasser abgepumpt werden, dann beobachten wir Einleitstelle und Pegel nach den Vorgaben. Läuft das Wasser trüb ab oder steigt der Absenkungsbereich, informieren wir die Bauleitung, damit Absetzbecken oder Pumpleistung angepasst werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzäune, Lagerabstände und Wege zu sensiblen Flächen planen wir zusammen mit der Baustelleneinrichtung. So stehen Container nicht dort, wo später ein Amphibienzaun hin muss.
Auch das übrige Personal auf der Baustelle in Bremen-Aumund-Hammersbeck achtet auf Umweltauflagen. Wer Abfälle trennt oder Aushub lagert, weiß, wo Abstand zu Gräben und Gehölzen gilt.
Das entscheidet die Genehmigung im Einzelfall. Das Naturschutzgebiet selbst ist nicht für Baustellen gedacht, angrenzende Flächen können bebaut werden, wenn die Auflagen zu Wasser, Boden und Arten eingehalten werden. Diese Auflagen setzen wir auf der Baustelle um.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir prüfen, welche Umweltkontrollen Ihre Baustelle in Bremen-Aumund-Hammersbeck braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Aumund-Hammersbeck. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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