
Burglesum ist mit gut 25 Quadratkilometern einer der flächengrößten Stadtteile Bremens, hat aber wenige Hauptachsen. Die Stadtautobahn A 270 mit den Anschlüssen Ihletal, Lesum und St. Magnus, die A 27 mit der Anschlussstelle Bremen-Nord und der Zug der Heerstraßen tragen den Verkehr. Abseits davon wird es schnell eng, wohnlich oder ländlich.
Das Logistik-Management bringt Ordnung in diesen Verkehr, soweit er Ihre Baustelle betrifft. Wir legen für jedes Bauvorhaben in Bremen-Burglesum fest, über welche Route geliefert wird, wann welcher Lkw kommt und wo er entlädt. Lieferanten erhalten ein Zeitfenster, die Baustelle erhält einen gleichmäßigen Materialfluss.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die A 270 wurde als Stadtautobahn für den Bremer Norden gebaut. Auf großen Teilen fehlt ein Standstreifen, es gilt Tempo 80. Die Verbindung zur A 27 bei Ihlpohl ist kein Autobahndreieck, sondern eine Ampelkreuzung. Ein liegengebliebener oder wartender Lkw blockiert hier schnell eine ganze Spur. Lieferungen müssen deshalb so getaktet sein, dass niemand auf der Strecke auf Einlass wartet.
Die Bremer, Bremerhavener, Grambker und Burger Heerstraße waren früher Teil der Bundesstraße 6 und nehmen bis heute den Durchgangsverkehr auf. Für Baufahrzeuge sind sie der naheliegende Weg. In Lesum dagegen ist die Hindenburgstraße Hauptstraße und Marktort zugleich, die Wohnstraßen am Geesthang sind schmal und steil. Die Bauleitplanung für das Zentrum befasst sich ausdrücklich mit der Ordnung des ruhenden Verkehrs.
Im Werderland führt nur eine schmale, kurvenreiche Straße parallel zu Lesum und Weser durch die Wiesen. Auch die Klappbrücke am Lesumsperrwerk ist mit fünf Metern Breite und 30 Tonnen Traglast keine Lieferroute, nachts wird sie zudem meist nur kurz zur vollen Stunde abgesenkt. Routen müssen in Bremen-Burglesum deshalb vor dem ersten Abruf feststehen.

Wir legen fest, über welche Anschlussstelle und welche Heerstraße jede Baustelle in Bremen-Burglesum angefahren wird. Lieferanten erhalten eine Anfahrtsskizze, die enge Wohnstraßen und Hanglagen umgeht.
Jede Lieferung bekommt einen festen Slot. Spitzen im Berufsverkehr, Schulbeginn und Markttage an der Hindenburgstraße werden bei der Vergabe berücksichtigt.
Wir planen, wo ein Fahrzeug entlädt und wo es kurz warten darf, ohne Bus, Anwohner oder Rettungswege zu behindern. Das stimmen wir mit der Verkehrsbehörde ab.
Rohbau, Ausbau und Technik melden ihren Bedarf bei uns an. Daraus entsteht ein Lieferplan, der Kran, Ladezone und Personal gleichmäßig auslastet.
Lkw stehen nicht auf der Stadtautobahn oder in Wohnstraßen und warten.
Kran und Ladezone sind gleichmäßig ausgelastet statt morgens überfüllt.
Anwohner in Bremen-Burglesum erleben weniger Lärm und weniger zugeparkte Straßen.
Die Bauleitung hat einen Überblick, welche Lieferung wann ankommt.
→ Lieferanten fahren nur mit bestätigtem Zeitfenster los. Wer zu früh ist, wartet an einem abgestimmten Punkt außerhalb des Wohngebiets und wird abgerufen.
→ An Markttagen sperren wir die betroffenen Stunden für Anlieferungen und verlegen große Lieferungen auf andere Wochentage.
→ Jeder Abruf enthält eine feste Route mit Anschlussstelle und Heerstraße. Die Zufahrt wird an der Baustelle zusätzlich ausgeschildert.
→ Alle Bestellungen laufen über einen gemeinsamen Lieferkalender. Überschneidungen sehen wir vorher und verschieben sie im Gespräch mit den Gewerken.
Neubauten westlich des Lesumer Zentrums, wo Wohnstraßen schmal sind und die Bauleitplanung den Bestand sichern will.
Hallen und Betriebsgebäude mit vielen schweren Lieferungen, angebunden über Heerstraße und A 27.
Arbeiten an Fahrbahn, Brücken und Anschlussstellen der A 270, bei denen Material neben fließendem Verkehr ankommt.
Erweiterungen an Schulstandorten, bei denen Anlieferungen um Unterrichtszeiten und Schulwege herum geplant werden.

Wir prüfen Zufahrten, Engstellen, Markt- und Schulzeiten sowie Buslinien rund um die Baustelle.
Routen, Ladezonen und Wartepunkte werden geplant und mit Bauleitung und Behörde abgestimmt.
Gewerke und Lieferanten melden ihre Abrufe an, wir vergeben Zeitfenster und schicken die Anfahrt mit.
Verspätungen, Umleitungen und neue Bauphasen fließen laufend in den Lieferkalender ein.
Wird in Burgdamm nahe dem Steindamm eine Gewerbehalle gebaut und kommen in der Rohbauphase täglich Stahl und Beton, dann führen wir die Lieferungen über die A 27 und die Heerstraße heran. Die Zeitfenster legen wir so, dass sich Betonmischer und Stahltransporte nicht überschneiden.
Entsteht dagegen ein Mehrfamilienhaus in einer Wohnstraße in Lesum, dann bündeln wir kleinere Lieferungen, schicken größere Fahrzeuge nur außerhalb der Schul- und Marktzeiten und lassen sie an einer vorab genehmigten Ladezone entladen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Ladezonen aus der Baustelleneinrichtung sind der feste Punkt, an dem unser Lieferplan ansetzt. Was angeliefert ist, übernimmt die operative Baulogistik und bringt es zum Einbauort.
Am Tor gleicht die Zugangskontrolle jedes Fahrzeug mit dem Lieferplan ab. So passt das Logistik-Management für Bremen-Burglesum zu Sicherheit, Lager und Entsorgung auf derselben Baustelle.
Je nach Lage über die A 27 mit der Anschlussstelle Bremen-Nord oder über die A 270 mit den Anschlüssen Ihletal, Lesum und St. Magnus. Von dort führen wir den Schwerverkehr möglichst über die Heerstraßen und nur auf dem letzten Stück durch Wohnstraßen.

Nennen Sie uns Baustelle, Bauzeit und die großen Liefermengen. Wir entwerfen Routen und Zeitfenster, die zum Stadtteil passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Burglesum. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit