
Sechs Naturschutzgebiete liegen innerhalb der Stadtgrenze, zusammen machen sie rund 5,4 Prozent der Fläche aus. Dazu kommen Gewässer wie Hunte, Haaren und Küstenkanal, Moorreste im Westen und große Grünzüge wie Eversten Holz oder der Bürgerbusch. Wer in Oldenburg baut, hat deshalb oft Auflagen aus Naturschutz und Wasserrecht im Bescheid, die im Baualltag eingehalten werden müssen.
Mit unserer ökologischen Baubegleitung und den Umweltkontrollen sorgen wir dafür, dass diese Auflagen nicht im Ordner bleiben. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Bauzeitenfenster, prüfen den Umgang mit Boden und Wasser und dokumentieren alles so, dass Sie es gegenüber der Behörde belegen können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Nordosten erstrecken sich die Bornhorster Huntewiesen, ein Naturschutzgebiet von rund 350 Hektar, das größtenteils zum EU-Vogelschutzgebiet Hunteniederung gehört. Feuchte Wiesen und Weiden dienen dort bestandsbedrohten Wiesenvögeln als Brutgebiet und ziehenden Gänsen, Enten und Schwänen als Rastplatz. Baustellen in der Nähe, etwa an Straßen oder Leitungen, müssen Brut- und Rastzeiten beachten.
Im Südwesten, nördlich des Küstenkanals, liegt das Everstenmoor mit 118 Hektar, deckungsgleich mit einem FFH-Gebiet. Verlandende Torfstiche, Moorheiden und Moorwald bieten dem Moorfrosch, der Kreuzotter und der Ringelnatter Lebensraum. Wer in der Umgebung baut, muss mit Amphibienwanderungen und mit empfindlichen Wasserständen rechnen.
Weitere Schutzgebiete sind Alexanderheide, das Bahndammgelände Krusenbusch, die Gellener Torfmöörte mit Rockenmoor und Fuchsberg sowie der Osternburger Kanal. Hinzu kommt die Lage zwischen Geest, Moor und Marsch: Teils hohe Grundwasserstände und tidebeeinflusste Gewässer bis in die Haaren machen den Schutz von Boden und Wasser auf vielen Baufeldern zum Thema.

Wir lesen die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten, übersetzen sie in Regeln für die Baustelle und prüfen regelmäßig, ob Schutzflächen, Baumschutz und Bauzeitenfenster eingehalten werden.
Wo Amphibien wandern, kontrollieren wir die Schutzzäune in der Wanderzeit, leeren Fangeimer, dokumentieren Funde und setzen die Tiere nach den Vorgaben der Genehmigung um.
Wir achten auf Abstände zu Gräben und Ufern, auf dichte Lagerung wassergefährdender Stoffe und auf den getrennten Umgang mit Ober- und Unterboden, gerade auf Moor- und Marschböden.
Kontrollen, Funde und Abweichungen halten wir mit Datum und Foto fest. Die Berichte gehen an Bauleitung und auf Wunsch an die untere Naturschutzbehörde der Stadt.
Naturschutzauflagen werden im Bauablauf umgesetzt und nicht erst bei der Abnahme bemerkt.
Konflikte mit Schutzzeiten fallen auf, solange noch umgeplant werden kann.
Kontrollen und Funde sind nachvollziehbar dokumentiert.
Boden und Gewässer werden geschützt, was Nacharbeiten vermeidet.
→ Wir gleichen den Bauzeitenplan früh mit den Schutzzeiten ab und melden Konflikte, bevor Arbeiten beginnen.
→ Schutzzäune werden in der Wanderzeit regelmäßig kontrolliert, Funde dokumentiert und Tiere nach Vorgabe umgesetzt.
→ Ob die Einleitung den Auflagen entspricht, prüfen wir laufend. Dabei dokumentieren wir Trübung und Absetzbecken im Bauverlauf.
→ Feste Lagerflächen je Bodenart und eine Einweisung der Erdbauer halten Ober-, Unter- und Torfboden getrennt.
Trassen am Rand der Hunteniederung, wo Brut- und Rastzeiten den Bauablauf bestimmen.
Neue Wohnviertel auf früheren Agrarflächen mit Artenschutzauflagen und Ausgleichsflächen.
Arbeiten an Hunte, Haaren und Kanälen mit Gewässerschutz und Einleitungsauflagen.
Vorhaben in der Umgebung von Everstenmoor, Eversten Holz oder Alexanderheide mit Amphibien- und Baumschutz.

Wir werten Genehmigung, Artenschutzgutachten und landschaftspflegerischen Begleitplan aus.
Schutzflächen, Bauzeitenfenster und Kontrollintervalle werden festgelegt und den Gewerken erklärt.
Zäune, Schutzflächen, Gewässer und Bodenlager werden regelmäßig geprüft.
Kontrollen und Funde werden dokumentiert und an Bauleitung und Behörde weitergegeben.
Liegt ein Baufeld in Oldenburg in der Nähe eines Moores, dann verlangt die Genehmigung häufig einen Amphibienzaun während der Wanderzeit. Wir kontrollieren ihn in den vorgegebenen Abständen, leeren die Fangeimer, bestimmen und zählen die Tiere und setzen sie auf die geschützte Seite um.
Wenn dort gleichzeitig Wasser aus der Baugrube abgeleitet wird, dann prüfen wir zusätzlich die Einleitung in den nächsten Graben. Auffälligkeiten melden wir der Bauleitung sofort, damit sie Absetzbecken oder Pumpzeiten anpassen kann, bevor ein Schaden entsteht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Begleitung wirkt nur, wenn sie mit dem übrigen Bauablauf verzahnt ist. Die Baustelleneinrichtung legt Lager und Wege außerhalb der Schutzflächen an, das Logistik-Management führt Lieferverkehr an sensiblen Bereichen vorbei.
Unsere operativen Kräfte achten bei Entsorgung und Reinigung auf dieselben Regeln. So wird aus den Umweltkontrollen auf Baustellen in Oldenburg ein Teil der täglichen Arbeit statt einer zusätzlichen Pflicht.
Es gibt sechs Naturschutzgebiete: Alexanderheide, Bahndammgelände Krusenbusch, Bornhorster Huntewiesen, Everstenmoor, Gellener Torfmöörte mit Rockenmoor und Fuchsberg sowie Osternburger Kanal. Zusammen nehmen sie rund 5,4 Prozent der Stadtfläche ein. Ob Ihr Vorhaben eines davon berührt, ergibt sich aus der Genehmigung.

Senden Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Daraus ergibt sich, welche Kontrollen nötig sind. Dazu erhalten Sie einen Vorschlag von uns.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Oldenburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit