Baustelle in Oldenburg – Baulogistik Nord
Niedersachsen

Moorfrosch, Wiesenvögel, Hunte: Bauen mit Rücksicht in Oldenburg

Sechs Naturschutzgebiete liegen innerhalb der Stadtgrenze, zusammen machen sie rund 5,4 Prozent der Fläche aus. Dazu kommen Gewässer wie Hunte, Haaren und Küstenkanal, Moorreste im Westen und große Grünzüge wie Eversten Holz oder der Bürgerbusch. Wer in Oldenburg baut, hat deshalb oft Auflagen aus Naturschutz und Wasserrecht im Bescheid, die im Baualltag eingehalten werden müssen.

Mit unserer ökologischen Baubegleitung und den Umweltkontrollen sorgen wir dafür, dass diese Auflagen nicht im Ordner bleiben. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Bauzeitenfenster, prüfen den Umgang mit Boden und Wasser und dokumentieren alles so, dass Sie es gegenüber der Behörde belegen können.

Baulogistik Nord in Zahlen

100%

Eigenes Personal

16

Standorte bundesweit

6

Kernleistungen

24/7

Einsatzbereit

ISO 9001 zertifiziert
DIN 77200 zertifiziert
Alle Mitarbeiter Ersthelfer

Welche Naturräume Baustellen in Oldenburg berühren

Im Nordosten erstrecken sich die Bornhorster Huntewiesen, ein Naturschutzgebiet von rund 350 Hektar, das größtenteils zum EU-Vogelschutzgebiet Hunteniederung gehört. Feuchte Wiesen und Weiden dienen dort bestandsbedrohten Wiesenvögeln als Brutgebiet und ziehenden Gänsen, Enten und Schwänen als Rastplatz. Baustellen in der Nähe, etwa an Straßen oder Leitungen, müssen Brut- und Rastzeiten beachten.

Im Südwesten, nördlich des Küstenkanals, liegt das Everstenmoor mit 118 Hektar, deckungsgleich mit einem FFH-Gebiet. Verlandende Torfstiche, Moorheiden und Moorwald bieten dem Moorfrosch, der Kreuzotter und der Ringelnatter Lebensraum. Wer in der Umgebung baut, muss mit Amphibienwanderungen und mit empfindlichen Wasserständen rechnen.

Weitere Schutzgebiete sind Alexanderheide, das Bahndammgelände Krusenbusch, die Gellener Torfmöörte mit Rockenmoor und Fuchsberg sowie der Osternburger Kanal. Hinzu kommt die Lage zwischen Geest, Moor und Marsch: Teils hohe Grundwasserstände und tidebeeinflusste Gewässer bis in die Haaren machen den Schutz von Boden und Wasser auf vielen Baufeldern zum Thema.

Lokaler Bezug

  • Bornhorster Huntewiesen im EU-Vogelschutzgebiet Hunteniederung
  • Everstenmoor, Naturschutz- und FFH-Gebiet nördlich des Küstenkanals
  • Naturschutzgebiete Alexanderheide und Bahndammgelände Krusenbusch
  • Gellener Torfmöörte mit Rockenmoor und Fuchsberg
Baustelle in Oldenburg – Baulogistik Nord
Unser Leistungsspektrum

Unsere Umweltleistungen für Bauvorhaben in Oldenburg

Begleitung der Naturschutzauflagen

Wir lesen die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten, übersetzen sie in Regeln für die Baustelle und prüfen regelmäßig, ob Schutzflächen, Baumschutz und Bauzeitenfenster eingehalten werden.

Amphibienzäune und Kontrollen

Wo Amphibien wandern, kontrollieren wir die Schutzzäune in der Wanderzeit, leeren Fangeimer, dokumentieren Funde und setzen die Tiere nach den Vorgaben der Genehmigung um.

Gewässer- und Bodenschutz

Wir achten auf Abstände zu Gräben und Ufern, auf dichte Lagerung wassergefährdender Stoffe und auf den getrennten Umgang mit Ober- und Unterboden, gerade auf Moor- und Marschböden.

Dokumentation für die Behörde

Kontrollen, Funde und Abweichungen halten wir mit Datum und Foto fest. Die Berichte gehen an Bauleitung und auf Wunsch an die untere Naturschutzbehörde der Stadt.

Ihre Vorteile

Was Ihnen die Begleitung sichert

Naturschutzauflagen werden im Bauablauf umgesetzt und nicht erst bei der Abnahme bemerkt.

Konflikte mit Schutzzeiten fallen auf, solange noch umgeplant werden kann.

Kontrollen und Funde sind nachvollziehbar dokumentiert.

Boden und Gewässer werden geschützt, was Nacharbeiten vermeidet.

Wo Umweltauflagen den Bau in Oldenburg berühren

Rodungen und Erdarbeiten nahe Brut- und Rastflächen der Hunteniederung sind nur zu bestimmten Zeiten erlaubt.

→ Wir gleichen den Bauzeitenplan früh mit den Schutzzeiten ab und melden Konflikte, bevor Arbeiten beginnen.

Amphibien wandern im Frühjahr über Baufelder am Moorrand.

→ Schutzzäune werden in der Wanderzeit regelmäßig kontrolliert, Funde dokumentiert und Tiere nach Vorgabe umgesetzt.

Hohes Grundwasser führt bei Wasserhaltung zu Einleitungen in Gräben und Gewässer.

→ Ob die Einleitung den Auflagen entspricht, prüfen wir laufend. Dabei dokumentieren wir Trübung und Absetzbecken im Bauverlauf.

Torfiger Boden wird beim Aushub mit anderem Material vermischt.

→ Feste Lagerflächen je Bodenart und eine Einweisung der Erdbauer halten Ober-, Unter- und Torfboden getrennt.

Einsatzgebiete

Vorhaben in Oldenburg mit Umweltauflagen

Straßen- und Leitungsbau

Trassen am Rand der Hunteniederung, wo Brut- und Rastzeiten den Bauablauf bestimmen.

Baugebiete am Stadtrand

Neue Wohnviertel auf früheren Agrarflächen mit Artenschutzauflagen und Ausgleichsflächen.

Ufer- und Wasserbau

Arbeiten an Hunte, Haaren und Kanälen mit Gewässerschutz und Einleitungsauflagen.

Bauen nahe Moor und Wald

Vorhaben in der Umgebung von Everstenmoor, Eversten Holz oder Alexanderheide mit Amphibien- und Baumschutz.

Unsere Zielgruppen in Oldenburg

Vorhabenträger im Straßen- und Leitungsbau
Erschließungsträger neuer Baugebiete
Öffentliche Bauherren
Wasserbauer und Tiefbauunternehmen
Planungsbüros für Landschaftsplanung
Baustelle in Oldenburg – Baulogistik Nord
So arbeiten wir

Ablauf der Zusammenarbeit in Oldenburg

01

Auflagen sichten

Wir werten Genehmigung, Artenschutzgutachten und landschaftspflegerischen Begleitplan aus.

02

Regeln für das Baufeld

Schutzflächen, Bauzeitenfenster und Kontrollintervalle werden festgelegt und den Gewerken erklärt.

03

Kontrollieren vor Ort

Zäune, Schutzflächen, Gewässer und Bodenlager werden regelmäßig geprüft.

04

Berichten

Kontrollen und Funde werden dokumentiert und an Bauleitung und Behörde weitergegeben.

Aus der Praxis

Ein typischer Fall am Moorrand

Liegt ein Baufeld in Oldenburg in der Nähe eines Moores, dann verlangt die Genehmigung häufig einen Amphibienzaun während der Wanderzeit. Wir kontrollieren ihn in den vorgegebenen Abständen, leeren die Fangeimer, bestimmen und zählen die Tiere und setzen sie auf die geschützte Seite um.

Wenn dort gleichzeitig Wasser aus der Baugrube abgeleitet wird, dann prüfen wir zusätzlich die Einleitung in den nächsten Graben. Auffälligkeiten melden wir der Bauleitung sofort, damit sie Absetzbecken oder Pumpzeiten anpassen kann, bevor ein Schaden entsteht.

Vertrauen & Qualität

ISO 9001 zertifiziert

Qualitätsmanagement

DIN 77200 zertifiziert

Sicherheitsdienstleistungen

AVPQ-zertifiziert

Amtliches Verzeichnis

DMB Mitglied

Deutscher Mittelstandsbund

Umweltschutz als Teil der Baulogistik

Ökologische Begleitung wirkt nur, wenn sie mit dem übrigen Bauablauf verzahnt ist. Die Baustelleneinrichtung legt Lager und Wege außerhalb der Schutzflächen an, das Logistik-Management führt Lieferverkehr an sensiblen Bereichen vorbei.

Unsere operativen Kräfte achten bei Entsorgung und Reinigung auf dieselben Regeln. So wird aus den Umweltkontrollen auf Baustellen in Oldenburg ein Teil der täglichen Arbeit statt einer zusätzlichen Pflicht.

Häufige Fragen

FAQ – Ökologische Baubegleitung & Umweltkontrollen in Oldenburg

Es gibt sechs Naturschutzgebiete: Alexanderheide, Bahndammgelände Krusenbusch, Bornhorster Huntewiesen, Everstenmoor, Gellener Torfmöörte mit Rockenmoor und Fuchsberg sowie Osternburger Kanal. Zusammen nehmen sie rund 5,4 Prozent der Stadtfläche ein. Ob Ihr Vorhaben eines davon berührt, ergibt sich aus der Genehmigung.

Baustelle in Oldenburg – Baulogistik Nord
Kontakt

Umweltauflagen in Oldenburg sicher umsetzen

Senden Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Daraus ergibt sich, welche Kontrollen nötig sind. Dazu erhalten Sie einen Vorschlag von uns.

Telefon

+49 (0) 4321 78 33 590

E-Mail

info@baulogistik-nord.de

Erreichbarkeit

Mo–Fr: 07:00 – 18:00 Uhr

Kostenloses Erstgespräch

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