
Wer in Rastede baut, steht je nach Ortsteil auf ganz anderem Grund. Der Hauptort, Wahnbek und Hahn-Lehmden liegen auf dem höheren Geestrücken, der sich von Süd nach Nord durch die Gemeinde zieht. Nach Norden und Osten fällt das Land in weite Grünlandniederungen ab, wo die Geest in die Wesermarsch übergeht und Moorreste den Untergrund prägen.
Für die Baustelleneinrichtung heißt das: Ein Containerplatz, der im Ortskern auf festem Grund problemlos steht, braucht am Rand der Niederung womöglich eine tragfähige Schotterschicht. Solche Fragen klären wir vor der ersten Containerlieferung. Flächen, Zufahrten und Versorgung legen wir in einem Plan fest, der zur Lage passt.
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Wohnen und Gewerbe drängen sich entlang der Hauptverkehrsachsen auf dem Geestrücken. Dort ist Platz knapp, Grundstücke grenzen eng an Nachbarhäuser. Lagerflächen, Kranstandort und Aufenthaltscontainer müssen sich auf wenigen hundert Quadratmetern ordnen lassen, ohne Gehwege oder Einfahrten zu blockieren.
Ganz anders sieht es in der Fläche aus. Fast 70 Prozent der Gemeinde werden landwirtschaftlich genutzt, Bauvorhaben in den Bauerschaften erreicht man oft nur über schmale Gemeindestraßen. Hier geht es weniger um Enge als um belastbare Zufahrten für Tieflader und um Baustrom, der erst über längere Strecken herangeführt werden muss.
Rund um Schloss, Schlosspark und Palais liegt ein denkmalgeschützter Landschaftsgarten. Wer in seiner Nähe arbeitet, plant Bauzaun, Materiallager und Wege so, dass Baumwurzeln geschont werden und Besucher sicher vorbeikommen. Für den Hauptort gibt es zudem eine Starkregengefahrenkarte, die wir bei der Wahl tief liegender Lagerplätze heranziehen.

Liegen Lager- und Stellflächen auf dem festen Geestrücken oder auf weicherem Niederungsboden? Danach richten wir Befestigung, Plattenwege oder Schotter aus.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir so, dass kurze Wege für die Gewerke entstehen und Nachbargrundstücke im dicht bebauten Ortskern frei zugänglich bleiben.
Bei Vorhaben in den Außenbereichen klären wir früh mit dem Netzbetreiber, wo ein Anschlusspunkt möglich ist und wie Leitungen über das Gelände geführt werden.
Absperrungen, Beschilderung und Toranlagen richten wir auf die jeweilige Straße aus, von der Kreisstraße im Hauptort bis zum Wirtschaftsweg am Grünland.
Lager und Wege stehen von Beginn an auf einem Untergrund, der das Gewicht trägt.
Container und Zaun passen in enge Grundstücke im Hauptort, ohne Nachbarn auszusperren.
Strom und Wasser sind auch bei abgelegenen Flächen geklärt, bevor die Gewerke anrücken.
Schützenswerte Bäume und Wege im Umfeld bleiben unbeschädigt.
→ Wir verlegen die Lagerfläche auf einen höheren Teil des Grundstücks oder sehen eine Tragschicht vor, bevor schwere Paletten abgestellt werden.
→ Container werden gestapelt oder auf eine angemietete Nachbarfläche ausgelagert. Die Anlieferung von Material planen wir dann direkt an den Einbauort.
→ Wir halten Kronenbereiche frei von Lager und Fahrwegen und stellen den Bauzaun so, dass Wurzeln nicht befahren werden.
→ Bis zum festen Anschluss stimmen wir eine Übergangslösung nach Absprache ab und planen die spätere Umstellung ohne Stillstand ein.
Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser in neuen Baugebieten wie „Im Göhlen“ mit vielen parallelen Baustellen.
Nachverdichtung und Ersatzbauten auf engen Grundstücken in Rastede, Wahnbek und Hahn-Lehmden.
Neubauten im Industriepark Liethe bei Hahn-Lehmden mit großen Lagerflächen und schwerem Anlieferverkehr.
Landwirtschaftliche Hallen und Hofgebäude in den Bauerschaften, erreichbar über schmale Wege.

Wir begehen das Grundstück, prüfen Untergrund, Höhenlage, Bäume und Zufahrten und fragen nach dem Bauzeitenplan.
Container, Lager, Kran, Tore und Leitungen werden in einem Lageplan verortet und mit der Bauleitung abgestimmt.
Zaun, Container und Versorgung werden in der richtigen Reihenfolge gestellt, damit die ersten Gewerke sofort arbeiten können.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir, ob Flächen umgelegt werden müssen. Am Ende bauen wir alles geordnet zurück.
Liegt ein Baugrundstück für Mehrfamilienhäuser dort, wo der Geestrücken zur Niederung hin abfällt, dann teilen wir das Gelände in zwei Zonen. Auf dem festen, höheren Teil stehen Container, Kran und das Lager für Mauersteine. Der tiefere Teil bleibt frei oder wird nur für leichte Güter genutzt.
Ergibt die Starkregenkarte, dass sich Wasser in einer Senke sammeln kann, dann legen wir dort weder Dämmstoffe noch elektrische Verteiler ab. Zufahrt und Wendefläche planen wir so, dass Betonmischer auch nach nassen Tagen nicht einsinken.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist der Ausgangspunkt für Anlieferung, Torkontrolle und Rettungswege. Wo wir Tore setzen und Lager verorten, bestimmt später, wie Lastwagen fahren und wo Wachpersonal steht.
Für Bauherren in Rastede entsteht so ein Gesamtplan, der mit dem Bauablauf mitwächst. Ändert sich eine Bauphase, passen wir Flächen und Wege an und geben die Änderung an alle Beteiligten weiter.
Ja. Auf dem Geestrücken steht man meist auf festem Grund. Zum Norden und Osten hin, wo die Geest in die Wesermarsch übergeht, wird der Boden weicher. Dort planen wir Tragschichten oder verlegen schwere Lager auf höhere Teile des Grundstücks.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Container, Lager und Zufahrten auf Ihrem Grundstück in Rastede Platz finden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rastede. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit