
Wer in Wilhelmshaven baut, steht fast immer auf jungem, weichem Grund. Das Stadtgebiet liegt in holozäner Marsch, im Schnitt nur rund zwei Meter über Normalnull, an der Maadesenkung sogar einen halben Meter darunter. Große Teile im Osten sind Groden, also eingedeichtes Neuland, das erst im 20. Jahrhundert gewonnen wurde. Für die Einrichtung einer Baustelle heißt das: Bevor ein Container steht oder ein Kran aufgebaut wird, muss klar sein, was der Boden an dieser Stelle trägt.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass Unterkünfte, Lager, Baustrom, Bauwasser und Zaun vom ersten Tag an zueinander passen. In Wilhelmshaven gehört dazu der Blick auf Tragfähigkeit, Entwässerung und Wind ebenso wie auf die Frage, wie Lastwagen in eine dicht bebaute Straße oder auf ein weitläufiges Gelände am Wasser gelangen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund ist das erste Thema. Auf Marschklei und aufgespülten Flächen setzen sich schwere Lasten, Pfützen bleiben lange stehen und Fahrwege weichen nach Regen auf. Kranstellplätze, Containerfundamente und Baustraßen brauchen deshalb eine Lastverteilung, die zum Baugrundgutachten passt. Auf den Groden kommt hinzu, dass sich Zusammensetzung und Verdichtung von Fläche zu Fläche unterscheiden können.
Das zweite Thema ist der Raum. Der Stadtkern folgt bis heute dem Grundriss des Hagen-Plans von 1856. Zwischen bestehender Bebauung fehlt oft der Platz für ein eigenes Lager. Container landen dann auf Gehweg oder Parkstreifen. Auf den Groden im Osten ist es umgekehrt: Fläche gibt es reichlich, aber die Wege zwischen Tor, Lager und Einbauort werden lang.
Drittens wirkt die offene Küstenlage mit. Wilhelmshaven liegt an der Nordwestküste des Jadebusens, der Wind kommt ungebremst über Watt und Hafenbecken. Bauzäune, Planen und gestapelte Container müssen gegen Sturm gesichert sein, Kranarbeiten brauchen einen Plan für Windpausen.

Wir legen Container, Lager, Kran und Baustraßen auf tragfähigen Teilflächen an. Fundamente und Lastplatten stimmen wir mit den Angaben aus dem Baugrundgutachten ab.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer werden nach Belegschaft geplant, gegen Wind verankert und so gestellt, dass Wege kurz und Rettungswege frei bleiben.
Anschlüsse und Verteiler planen wir mit den Gewerken. Auf flachem Marschgelände gehört eine Lösung für Oberflächenwasser dazu, damit Lagerflächen und Zufahrten befahrbar bleiben.
Bauzaun, Tore und Hinweisschilder richten wir nach Lage ein: in der Innenstadt mit Rücksicht auf Fußgänger und Anlieger, auf den Groden mit klarer Führung über weite Flächen.
Kräne und Container stehen auf tragfähigem Grund statt auf Vermutungen.
Zufahrten bleiben auch nach Nordseeregen befahrbar.
Auf engem Raum in der Innenstadt passt das Nötige an die richtige Stelle.
Alle Gewerke finden Strom, Wasser und Lagerfläche, ohne lange zu suchen.
→ Wir sehen frühzeitig Schotterpolster oder Lastverteilplatten vor und lassen die Kranaufstellung gegen das Baugrundgutachten prüfen.
→ Wir prüfen Sondernutzung im Straßenraum, stapeln Container, nutzen Außenlager und lassen Material abschnittsweise anliefern.
→ Zaunfüße werden beschwert und abgestrebt, Container verankert. Planen spannen wir nur dort, wo sie nötig sind.
→ Ein Lageplan am Tor, nummerierte Lagerfelder und feste Fahrspuren geben auch auf weitem Gelände Orientierung.
Auf Heppenser, Rüstersieler und Voslapper Groden stehen große Flächen auf aufgespültem Boden zur Verfügung, die eine sorgfältige Lastplanung verlangen.
Sanierungen und Neubauten zwischen bestehenden Häusern der Innenstadt haben wenig Platz und viel Nachbarschaft.
Die Bauleitplanung sieht Märkte und Nahversorger in mehreren Wohngebieten vor, oft auf beengten Grundstücken an belebten Straßen.
Flächen für Energie-Infrastruktur wie nördlich Utters oder westlich Coldewei liegen im offenen Marschland mit weiten Wegen.

Wir sichten Lageplan, Baugrundgutachten und Zufahrten und klären, welche Flächen schweres Gerät tragen.
Container, Lager, Kran, Baustraßen, Strom und Wasser werden in einem Plan zusammengeführt und abgestimmt.
Wir lassen die Einrichtung aufstellen, prüfen Verankerung, Zaun und Anschlüsse und übergeben die Baustelle.
Mit jeder Bauphase passen wir Flächen und Wege an und bauen am Ende alles geordnet zurück.
Liegt eine Gewerbebaustelle auf einem der Groden im Osten von Wilhelmshaven, dann beginnt die Einrichtung mit dem Baugrund. Wir markieren im Plan die tragfähigen Flächen für Kran und Lastwagen. Die Baustraße verläuft genau auf diesen Streifen. Container und Lager kommen an den Rand, wo kein schweres Gerät fährt.
Ist dieselbe Baustelle dem Wind von der Jade voll ausgesetzt, dann werden Zaun und Container von Anfang an gegen Sturm gesichert. Für Oberflächenwasser planen wir Gefälle oder Mulden, damit die Fläche nach einem Starkregen nicht tagelang unter Wasser steht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung legt den Rahmen für alles, was folgt. Deshalb stimmen wir den Plan mit der Anlieferung, dem Lager und der Sicherung ab, bevor der erste Container kommt. In Wilhelmshaven heißt das oft, dass Bodenverbesserung und Zufahrt die ersten Arbeiten sind.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Plan an. Wandert der Kran, rücken Lager nach oder wird eine Fläche frei, halten wir die Einrichtung auf dem Stand der Baustelle.
Weil das Stadtgebiet auf Marsch und in großen Teilen auf aufgespültem Grodenland liegt. Diese Böden sind weich, setzen sich unter Last und weichen bei Nässe auf. Kranstellflächen, Containerfundamente und Baustraßen planen wir deshalb nach dem Baugrundgutachten.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Container, Lager und Zufahrt auf Ihrem Grundstück Platz finden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wilhelmshaven. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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