
Eine Baustelle an der Küste hat ihre eigenen Unfallbilder. Wer an einer Kaimauer arbeitet, steht über tidebewegtem Wasser. Wer im Winter auf einer freien Fläche am Jadebusen Bewehrung flechtet, kühlt im Wind schneller aus, als er es merkt. Und wer auf einem großen Gewerbegelände im Osten von Wilhelmshaven verunglückt, liegt unter Umständen ein gutes Stück vom nächsten Tor entfernt.
Betriebssanitäter überbrücken die Zeit, bis der Rettungsdienst eintrifft. Sie versorgen Verletzte fachkundig, holen die Retter auf kürzestem Weg heran und halten die Notfallorganisation auf der Baustelle lebendig. Für Bauvorhaben in Wilhelmshaven stellen wir dieses Personal, abgestimmt auf Größe, Gefährdung und Lage Ihres Projekts.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wie viele Menschen arbeiten gleichzeitig? Die DGUV Vorschrift 1 schreibt in § 27 Betriebssanitäter vor, sobald auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. In Wilhelmshaven erreichen vor allem Industrie-, Hafen- und Energievorhaben diese Größenordnung, bei denen viele Gewerke parallel auf einer Fläche arbeiten.
Was wird dort getan? Arbeiten an Uferbefestigungen und Kaikanten, Montage in großer Höhe bei kräftigem Wind, schwere Lasten am Kran und tiefe Baugruben im weichen Marschboden bringen jeweils eigene Verletzungen mit sich. Hinzu kommen Unterkühlung im Winter und Sonnenstich an schattenlosen Sommertagen.
Wie weit ist es bis zur Klinik? Wilhelmshaven hat ein Klinikum in der Stadt. Wie lange der Weg dorthin dauert, hängt aber stark vom Einsatzort ab: Von einem Grodengrundstück im Nordosten ist die Strecke eine andere als aus dem Stadtkern. Auf weitläufigem Gelände kommt der Weg vom Tor bis zum Unfallort hinzu. Gerade diese letzten Meter entscheiden oft über wertvolle Minuten.

Blutungen stillen, Brüche ruhigstellen, Atmung und Kreislauf überwachen, Unterkühlte wärmen: Der Sanitäter handelt, bis Notarzt oder Rettungswagen übernehmen.
Für jede Baustelle wird ein Anfahrtspunkt festgelegt und der Leitstelle beschrieben. Dort wartet ein Lotse und begleitet das Fahrzeug über das Gelände bis zum Patienten.
Ob Baugrube, Gerüst oder Kaikante: Wie ein Verletzter aus schwer zugänglichen Bereichen gebracht wird, planen wir vorher mit Bauleitung und Feuerwehr. Was dafür an Ausrüstung bereitliegt, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen ab.
Der Sanitäter achtet auf Wetter, Pausen und Schutzkleidung, führt das Verbandbuch und bereitet bei Unfällen die Meldung an die Berufsgenossenschaft vor.
Verletzte bekommen in den ersten Minuten fachkundige Hilfe auf dem Gelände.
Rettungskräfte erreichen den Unfallort auch auf großen, unübersichtlichen Flächen schnell.
Die Pflichten aus der DGUV Vorschrift 1 sind sauber erfüllt und belegt.
Gefahren durch Wetter und Wasser werden erkannt, bevor jemand zu Schaden kommt.
→ Ein fester Anfahrtspunkt mit Koordinaten, Beschilderung ab der Hauptstraße und ein Lotse am Tor bringen die Retter ohne Suchen ans Ziel.
→ Arbeiten am Wasser werden vorab mit der Bauleitung durchgesprochen, Rettungswege und Zuständigkeiten stehen fest, bevor es losgeht.
→ Der Sanitäter erkennt frühe Anzeichen von Unterkühlung, achtet auf Aufwärmpausen und sorgt für einen geschützten Aufenthaltsbereich.
→ Jede Versorgung wird schriftlich festgehalten, die Unfallanzeige vorbereitet und die Bauleitung am selben Tag informiert.
Arbeiten an Kaimauern, Spundwänden und Böschungen finden direkt am Wasser statt. Absturz und Ertrinken sind hier ernsthafte Gefahren.
Auf den Groden entstehen Anlagen mit vielen Gewerken gleichzeitig, schweren Montagen und Arbeiten in großer Höhe.
Lange Baustellen im offenen Marschland liegen weit verteilt. Der Weg zum Patienten muss hier besonders gut geplant sein.
Neubauten mit vielen Beschäftigten in der Innenstadt liegen an festen Straßen, haben aber oft enge Zufahrten für den Rettungsdienst.

Wir sehen uns Beschäftigtenzahl, Gefährdungsbeurteilung und Arbeiten am Wasser an und klären, ob ein Sanitäter vorgeschrieben oder empfehlenswert ist.
Anfahrtspunkt, Meldeweg, Lotsen und Sanitätsraum werden festgelegt und mit Bauleitung und Leitstelle abgestimmt.
Der Sanitäter lernt die Arbeitsbereiche kennen, unterweist neue Beschäftigte und ist während der Arbeitszeit erreichbar.
Übungen zeigen, wo die Kette hakt. Mit jeder neuen Bauphase passen wir Wege und Zuständigkeiten an.
Arbeiten auf einer Wilhelmshavener Hafenbaustelle mehr als 100 Beschäftigte, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Er hat seinen Platz nahe dem Hauptweg, kennt die Arbeitsbereiche des Tages und ist über Funk erreichbar. Mit der Bauleitung hat er festgelegt, an welchem Punkt der Rettungswagen abgeholt wird.
Verletzt sich dort ein Monteur an der Kaikante, dann ist der Sanitäter rasch bei ihm, sichert ihn vor einem Sturz ins Wasser, versorgt die Wunde und schützt ihn vor Wind und Kälte. Gleichzeitig geht der Notruf mit dem vereinbarten Anfahrtspunkt raus. Ein Posten am Tor lotst die Retter über die Baustraße direkt zur Unfallstelle.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Rettungswege, Anfahrtspunkte und Sanitätsraum gehören in den Einrichtungsplan. Wir achten darauf, dass Lagerflächen und abgestellte Fahrzeuge diese Wege nie zustellen, auch wenn sich die Baustelle verändert.
Das Personal an Tor und Schranke ist in den Notfallablauf eingebunden. Es hält Lieferungen an, öffnet die Zufahrt und weist den Rettungsdienst ein. Auf großen Baustellen in Wilhelmshaven spart dieses Zusammenspiel entscheidende Zeit.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Darunter kann ein Sanitäter trotzdem sinnvoll sein, etwa bei Arbeiten am Wasser, in großer Höhe oder auf abgelegenen Flächen. Das klären wir mit Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Nennen Sie uns Beschäftigtenzahl, Bauzeit und die gefährlichsten Arbeiten. Wir sagen Ihnen, welcher Sanitätsdienst passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wilhelmshaven. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit