
Nahezu jeder Lkw, der eine Baustelle in Westoverledingen ansteuert, kommt über dieselbe Straße. Die B 70 durchzieht die Gemeinde von Norden nach Süden, von Leer über Ihrhove, Steenfelde und Völlenerfehn bis nach Papenburg. Landesstraßen gibt es im Gemeindegebiet nicht. Auch eine Straßenbrücke über die Ems Richtung Weener fehlt.
Unser Logistik-Management ordnet diese Anfahrten. Wir legen für jede Lieferung ein Zeitfenster fest, bestimmen die Route vom Autobahnende bis zum Tor und sorgen dafür, dass Fahrzeuge nicht auf der Bundesstraße oder in engen Dorfstraßen warten müssen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ein direkter Autobahnanschluss fehlt. Wer aus dem Ruhrgebiet über die A 31 anreist, fährt durch Papenburg, wer von der Küste oder über die A 28 kommt, nimmt den Weg durch Leer. Für die Disposition heißt das: Die Fahrzeit hängt stark davon ab, aus welcher Richtung ein Lieferant startet. Beide Zufahrten münden am Ende auf die B 70.
Viele Menschen aus der Gemeinde arbeiten in Leer oder Papenburg. Morgens und am späten Nachmittag ist auf der Hauptachse deshalb deutlich mehr los. Dazu kommen die Wege zu sieben Grundschulen in den Ortsteilen und der Verkehr der Landwirtschaft, die in der Gemeinde besonders von der Milchwirtschaft lebt. Gute Lieferfenster liegen zwischen diesen Spitzen.
Abseits der Bundesstraßen führen meist schmale Gemeinde- und Kreisstraßen durch Dorflagen mit alten Höfen und Kirchen. Ein Sattelzug, der sich dort verfährt, findet oft keinen Platz zum Wenden. Die letzte Strecke zur Baustelle muss deshalb so beschrieben sein, dass jeder Fahrer sie ohne Umweg findet.

Wir erfassen Mengen, Gewerke und Bauphasen und leiten daraus ab, wie viele Lieferungen pro Tag die Baustelle verträgt. Das Konzept legt Ladezonen, Wartepunkte und Routen fest.
Lieferanten buchen feste Slots, die wir mit dem Kran- und Montageplan abgleichen. So treffen Betonmischer und Fertigteile nicht gleichzeitig ein.
Jeder Lieferant bekommt eine Anfahrtsbeschreibung mit Richtung, Abzweig von der B 70 oder der B 438 und Zufahrtstor. Durchfahrten durch enge Ortskerne werden darin ausgeschlossen.
Wir verfolgen den Lieferplan täglich, verschieben Slots bei Verzug und informieren Bauleitung und Lieferanten, damit niemand vergeblich anreist.
Material trifft erst ein, wenn Kran und Kolonne bereitstehen.
Fahrer finden die Baustelle auf direktem Weg, Irrfahrten durch Ortskerne entfallen.
Die Nachbarschaft erlebt weniger Lärm und weniger wartende Fahrzeuge.
Die Bauleitung hat jederzeit einen Überblick, welche Lieferung wann eintrifft.
→ Feste Zeitfenster mit Puffer verteilen die Ankünfte. Für Frühankömmlinge legen wir nach Absprache einen Wartepunkt abseits der Fahrbahn fest.
→ Die Routenbeschreibung nennt den Abzweig verbindlich, die Baustelle wird an der richtigen Einmündung ausgeschildert.
→ Großanlieferungen planen wir in die verkehrsärmeren Stunden und stimmen besondere Transporte mit der Verkehrsbehörde ab.
→ Wir definieren Ruhezeiten, informieren die Nachbarschaft vorab und achten darauf, dass Fahrzeuge nicht mit laufendem Motor vor Wohnhäusern warten.
Viele Großlieferungen in kurzer Zeit, etwa Stahl, Fertigteile und Dachelemente, die auf die Montagefolge abgestimmt sein müssen.
Umgestaltung von Straßenräumen und Neubauten im Städtebaufördergebiet, wo Anlieferung neben Wohnen, Bücherei und Jugendtreff stattfindet.
Mehrere Bauherren und Gewerke zugleich auf einer Erschließungsstraße, die nur eine Zufahrt hat.
Arbeiten im laufenden Verkehr an Gemeinde- und Kreisstraßen, bei denen Material in kleinen Takten vor Ort sein muss.

Gemeinsam mit der Bauleitung listen wir Materialien, Fahrzeugarten und Bauphasen auf.
Wir bestimmen Zufahrt, Ladezone, Wartepunkt und Anfahrtsweg je Herkunftsrichtung.
Lieferanten erhalten Zeitfenster und Anfahrtsbeschreibung, Konflikte lösen wir vor dem Liefertag.
Abweichungen werden erfasst, Termine verschoben und die Erfahrungen in die nächsten Wochen übernommen.
Liegt eine Baustelle in einem Wohngebiet abseits der B 70 und erwartet sie an einem Tag Fertigteile aus dem Süden und Transportbeton aus dem Norden, dann trennen wir beide Ströme zeitlich. Die Fertigteile kommen am Vormittag über Papenburg, der Beton später über Leer. Beide Fahrer erhalten eine Beschreibung bis zum Tor.
Fällt ein Slot aus, weil ein Fahrzeug im Berufsverkehr festhängt, dann rückt die nächste Lieferung nach. Der ausgefallene Termin wird neu vergeben, statt dass zwei Lkw gleichzeitig vor dem Zaun stehen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf den Einrichtungsplan zurück. Ladezonen, Krananlage und Lagerflächen bestimmen, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können.
Vor Ort setzen Einweiser und Lagerkräfte die Slots um, nehmen Ware an und melden Abweichungen zurück. So entsteht ein geschlossener Kreis aus Planung und Umsetzung, der auch bei mehreren Baustellen in Westoverledingen übersichtlich bleibt.
Es gibt keinen direkten Autobahnanschluss. Aus dem Süden führt der Weg von der A 31 durch Papenburg, aus dem Norden von der A 28 oder A 31 durch Leer. Beide Routen münden auf die B 70. Welche Richtung sinnvoll ist, legen wir je Lieferant fest.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Gewerke und Liefermengen. Wir entwickeln einen Lieferplan mit Zeitfenstern und Routen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Westoverledingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit