
Wer in Melle baut, plant in einer Stadt mit fast 254 Quadratkilometern Fläche. Zwischen dem Wiehengebirge im Norden und dem Teutoburger Wald im Süden liegen acht Ortschaften mit ganz unterschiedlichem Gelände: Hänge aus Sand- und Tonstein, flache Talböden an Hase und Else, dichte Bebauung im Zentrum und weite Gewerbeflächen entlang der Autobahn.
Diese Unterschiede entscheiden, wo Container stehen, wie Lkw auf das Grundstück kommen und welcher Unterbau für Lagerflächen nötig ist. Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie zum Grundstück passt und vom ersten Arbeitstag an trägt, statt sie aus einer Standardzeichnung zu übernehmen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Boden wechselt auf kurzer Strecke. In den höheren Lagen stehen Sand- und Tonsteine aus dem Mesozoikum an, in den Tälern liegen eiszeitliche, sandige bis lehmige Schichten. Der oberflächennahe Grundwasserleiter beginnt teils schon in zwei Metern Tiefe. Für Kranstandorte, Baustraßen und Containerfelder heißt das: Tragfähigkeit und Entwässerung werden je Fläche geklärt und nicht angenommen.
Im Zentrum von Melle-Mitte ist Platz knapp. Wo eine Brachfläche östlich der Mühlenstraße zu einem Wohnquartier umgebaut wird, grenzen Baufelder unmittelbar an bewohnte Straßen. Die Einrichtung muss dort mit schmalen Streifen auskommen, Lagerflächen werden gestaffelt und Gehwege bleiben nutzbar.
Ganz anders die Gewerbeflächen. Die Stadt hat rund 20 Gewerbegebiete ausgewiesen, eines davon in Melle-Mitte mit 13 Hektar etwa zwei Kilometer von der Anschlussstelle Melle-West. Dort ist Fläche vorhanden, aber ein großer Teil ist für Durchgrünung und ökologische Maßnahmen vorgesehen. Die Baustelleneinrichtung darf diese Bereiche nicht als bequeme Ablage nutzen.

Wir zeichnen Container, Lager, Kranaufstellung, Wege und Tore auf den tatsächlichen Lageplan. Für Hangflächen im Norden der Stadt prüfen wir Höhenunterschiede, für Talflächen den Wasserstand im Untergrund.
Auf lehmigen Böden weicht unbefestigter Grund nach Regen schnell auf. Wir legen fest, welche Flächen eine Tragschicht oder Platten brauchen und wie Oberflächenwasser abgeleitet wird, ohne Gräben oder Nachbargrundstücke zu belasten.
Gerade in den Außenbereichen von Melle liegen Anschlüsse nicht immer am Grundstück. Wo Baustrom und Bauwasser übergeben werden, klären wir früh mit den Versorgern. Danach planen wir die Verteilung über das Baufeld.
Zaunverlauf, Torbreiten und Hinweisschilder richten sich nach der Zufahrt. In engen Innenstadtlagen sind es oft zwei schmale Tore statt einem breiten, an Gewerbestraßen eine Einfahrt mit Wartefläche.
Fahrzeuge finden vom ersten Tag an eine feste Zufahrt und eine tragfähige Fläche.
Lager, Wege und Aufenthaltsbereiche stören sich nicht gegenseitig.
Auflagen zu Grünflächen und Nachbarschaft sind im Plan schon berücksichtigt.
Umzüge zwischen den Bauphasen laufen nach Plan statt auf Zuruf.
→ Schon im Plan unterscheiden wir trockene und gefährdete Bereiche. Schweres Material lagert auf befestigten Flächen, Zufahrten erhalten einen tragfähigen Aufbau.
→ Wir stapeln Container, verlagern Aufenthaltsräume auf eine Nebenfläche und planen das Lager als Puffer, der nur einen Tagesbedarf aufnimmt.
→ Diese Bereiche grenzen wir vor Beginn mit Zaun ab und tragen sie im Einrichtungsplan sichtbar ein, damit kein Gewerk sie als Abstellfläche nutzt.
→ Wir planen in Phasen und legen fest, wann Container umziehen, Lager kleiner werden und Wege sich verschieben.
Große Grundstücke mit viel Lagerbedarf, aber oft mit festgesetzten Grünanteilen und Auflagen zur Entwässerung.
Die Umnutzung früherer Gewerbeflächen in Melle-Mitte verlangt eine schmale, gestaffelte Einrichtung neben bewohnten Straßen.
Die Stadt unterhält elf Grundschulen und weitere Schulen. Erweiterungen laufen oft neben dem Unterricht und brauchen klar getrennte Baufelder.
Am Rand von Wiehengebirge und Teutoburger Wald liegen Grundstücke mit Gefälle, auf denen Kranstandort und Lager besonders sorgfältig zu planen sind.

Wir begehen das Gelände, sichten Bodengutachten und Bebauungsplan und notieren Zufahrten, Höhen und Leitungen.
Container, Lager, Kran, Wege und Tore werden auf den Lageplan gesetzt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Zaun, Tore, Flächen und Anschlüsse werden vor Beginn der Hauptarbeiten hergestellt und abgenommen.
Bei jedem Phasenwechsel passen wir die Einrichtung an und halten den aktuellen Stand im Plan fest.
Liegt ein Hallenneubau auf einem Talgrundstück nahe der Else, dann prüfen wir zuerst die Höhe des Grundwassers und die Tragfähigkeit des Bodens. Daraus ergibt sich, wo Kran und Lager stehen können und welche Flächen eine befestigte Schicht bekommen.
Muss das Baufeld zusätzlich eine festgesetzte Grünfläche freihalten, dann ziehen wir den Bauzaun um diesen Bereich, legen die Containeranlage an die Straßenseite und führen die Baustraße als Ring um die Halle, damit Lkw nicht wenden müssen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für alles, was folgt. Anlieferzeiten, Wachdienst am Tor und Rettungswege bauen auf den Flächen auf, die wir hier festlegen.
Ändert sich das Bauvorhaben, ändern wir den Plan mit. So bleibt die Einrichtung in Melle bis zur Abnahme ein brauchbares Werkzeug für Bauleitung und Gewerke.
Weil er sich innerhalb des Stadtgebiets stark unterscheidet. Auf festem Gestein am Hang trägt ein Kranstandort anders als auf sandig-lehmigem Talboden mit Grundwasser in geringer Tiefe. Wir klären das je Fläche, bevor Container oder Lager aufgestellt werden.

Senden Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie die Einrichtung auf Ihrem Grundstück aussehen kann.
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