
Wer in Lohne (Oldenburg) baut, steht je nach Stadtteil auf ganz unterschiedlichem Grund. Am südlichen Stadtrand laufen die Ausläufer der Dammer Berge aus, ein sandiger Geestrücken. Im Osten beginnt das Große Moor mit dem Brägeler und dem Südlohner Moor. Dazwischen liegen die Innenstadt rund um den Markt, Wohngebiete und rund 350 Hektar Gewerbe- und Industrieflächen, die nach Angaben der Stadt weitgehend bebaut sind.
Genau deshalb beginnt jede Baustelle mit einem Einrichtungsplan, der den Untergrund ernst nimmt. Wir legen fest, wo Container stehen, wie Baustrom und Bauwasser verteilt werden, wo der Bauzaun verläuft und welche Fläche Kran, Lager und Anlieferung bekommen. Die Baustelleneinrichtung soll ab dem ersten Tag tragen, im Wortsinn und im Ablauf.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Boden entscheidet über die Aufstellflächen. Auf dem Geestsand im Süden lassen sich Container und Lagerplätze meist mit wenig Aufwand gründen. Je näher ein Vorhaben an den Moorrand im Osten rückt, desto eher braucht es Lastverteilungsplatten, Schotterpolster oder Baustraßen, damit Mobilkran und Betonpumpe nicht einsinken. Wie tragfähig der Grund ist, zeigt das Baugrundgutachten, nach ihm richten wir die Einrichtung aus.
In der Innenstadt fehlt dagegen schlicht Platz. Rund um den Markt, die Falkenbergstraße und den Pierre-Braun-Platz hat die Stadt ein Sanierungsgebiet ausgewiesen, in dem Plätze umgestaltet, Fassaden erneuert und Ladenlokale umgebaut werden. Dort teilen sich Baustelle, Geschäfte und Fußgänger dieselbe Straße. Container stapeln wir dann, Lagerflächen werden knapp bemessen und Anlieferungen eng getaktet.
Auf den Gewerbeflächen wie in Brägel, auf dem Rießel oder an der Autobahnabfahrt Lohne/Dinklage wird meist neben laufendem Betrieb gebaut. Hier geht es darum, Baustellenzufahrt und Werksverkehr sauber zu trennen und die Einrichtung so zu legen, dass Tore, Laderampen und Feuerwehrzufahrten des Nachbargebäudes frei bleiben.

Wir werten Baugrundgutachten und Lageplan aus und zeichnen Kranstandort, Lagerzonen, Containerdorf und Baustraßen ein. Für Flächen am Moorrand planen wir befestigte Aufstellflächen von Anfang an mit ein.
Büro-, Aufenthalts- und Materialcontainer werden nach Zahl der Beschäftigten und Bauphasen bemessen. In der engen Innenstadt von Lohne (Oldenburg) stapeln wir Module, auf Gewerbeflächen stellen wir sie dort auf, wo sie den Betrieb nicht stören.
Wir stimmen die Anschlüsse mit dem Netzbetreiber ab, legen Verteiler mit kurzen, überfahrsicheren Kabelwegen und planen Bauwasser einschließlich Frostschutz für die Wintermonate.
Der Zaun folgt der Grundstücksgrenze oder der genehmigten Sondernutzungsfläche. Tore liegen dort, wo Lkw ohne Rangieren auf öffentlicher Straße einfahren können, Beschilderung und Absperrung richten wir nach der verkehrsrechtlichen Anordnung.
Kran, Pumpe und Lkw stehen auf Flächen, die ihre Last tragen.
Gewerke finden Strom, Wasser und Lagerplatz dort, wo sie arbeiten.
Nachbarn, Geschäfte und Betriebe werden möglichst wenig beeinträchtigt.
Spätere Umbauten der Einrichtung sind schon im ersten Plan vorgedacht.
→ Wir planen Baustraßen und Kranaufstellflächen mit Schotter oder Lastverteilungsplatten und stimmen ihre Lage mit dem Baugrundgutachter ab.
→ Containeranlagen werden gestapelt, Material kommt in kleinen Mengen und auf Abruf, die Sondernutzung des Straßenraums beantragen wir mit genauen Plänen.
→ Eigene Baustellenzufahrt, klare Trennung durch Zaun und Beschilderung, Abstimmung der Toröffnungszeiten mit der Werksleitung.
→ Wir trennen Schulwege und Baufeld, legen die Einrichtung in Bauabschnitte und verlegen sie mit dem Baufortschritt.
Produktions- und Lagerhallen auf den Gewerbeflächen in Brägel, auf dem Rießel oder nahe der Autobahn, oft neben laufendem Betrieb.
Straßen, Kanäle und erste Gebäude auf neuen Flächen, wie sie die Stadt nördlich der Dinklager Straße vorbereitet.
Fassaden, Ladenlokale und Platzgestaltung im Sanierungsgebiet rund um den Markt, mit wenig Fläche und viel Publikumsverkehr.
Öffentliche Bauten wie Schulerweiterungen in den Bauerschaften oder Bäderbauten, oft auf Grundstücken mit laufender Nutzung.

Wir sehen uns Lageplan, Baugrundgutachten, Zufahrten und Nachbarschaft an und klären, welche Flächen zur Verfügung stehen.
Kran, Container, Lager, Baustraßen, Strom und Wasser kommen in einen Plan, getrennt nach Bauphasen.
Sondernutzung, verkehrsrechtliche Anordnung und Baustromanschluss werden beantragt und terminiert.
Wir bauen die Einrichtung auf, übergeben sie an die Bauleitung und passen sie mit jedem Abschnitt an.
Liegt eine Baustelle für eine Lagerhalle auf einem der Gewerbegebiete im Osten von Lohne (Oldenburg), dann prüfen wir zuerst den Baugrund. Zeigt das Gutachten weiche Schichten, dann erhalten Kranstandort und Baustraße ein tragfähiges Polster, die Lagerflächen rücken auf den festesten Teil des Grundstücks und die Container stehen nahe der Einfahrt.
Wird dagegen ein Geschäftshaus am Markt umgebaut, dann reicht der Platz meist nur für einen schmalen Streifen vor dem Gebäude. In diesem Fall planen wir gestapelte Container im Hof, eine Anlieferzone mit festen Zeiten und einen Bauzaun, der den Gehweg sicher am Baufeld vorbeiführt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist kein einmaliger Aufbau. Mit jedem Bauabschnitt wandern Lagerflächen, Tore und Kranwege mit. Wir halten den Einrichtungsplan aktuell und stimmen jede Änderung mit Bauleitung, Gewerken und Sicherheitskoordinator ab.
Auf Wunsch verbinden wir die Einrichtung mit unserem Logistik-Management, der operativen Baulogistik und der Baustellensicherheit. So greifen Zufahrt, Anlieferung und Zugangskontrolle ineinander, ohne dass jede Schnittstelle neu verhandelt werden muss.
Im Stadtgebiet von Lohne (Oldenburg) wechseln tragfähiger Geestsand im Süden und Moorböden im Osten. Wo Kran oder Betonpumpe stehen, muss der Boden die Last aufnehmen. Wir richten Aufstellflächen und Baustraßen deshalb nach dem Baugrundgutachten aus.

Schicken Sie uns Lageplan und Eckdaten. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für die Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lohne (Oldenburg). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit